Preußen Münster auf Twitter & Facebook

Unser Service... Preußen-Artikel exklusiv auf Twitter @westline_scp und Facebook

Preußen in Wiesbaden
Horst Steffen und die Suche nach dem Fußballherz...

Ein voller Gästeblock in Wiesbaden - sicher auch am Freitag. (Foto: Schulte)
Ein voller Gästeblock in Wiesbaden - sicher auch am Freitag. (Foto: Schulte)
59

Münster – 110 Jahre alt wird der SC Preußen Münster am Samstag. Einen Tag vorher möchte Horst Steffen mit seiner Truppe in Wiesbaden drei Punkte einsacken und damit den Fans die Feier versüßen. Dazu plant er aufgrund einiger Ausfälle, vielleicht einen jungen Mann ins kalte Drittliga-Wasser zu schmeißen. Experimente will er aber keine machen. Wettbewerbsverzerrung werde es nicht geben.

Die Personaldecke ist dünn beim SCP. Neben den üblichen Verdächtigen, wie Scherder und Weißenfels muss Preußens Trainer auch auf Krohne verzichten, der an einer Adduktorenzerrung laboriert und hat natürlich weiterhin auch Grimaldi und Wiebe nicht zur Verfügung. Auch Marco Pischorn ist nicht mit von der Partie. Er ist gelbgesperrt und wird wahrscheinlich durch Marc Heitmeier ersetzt.
 
Schwarz geht nicht als Batman aufs Feld

Benjamin Schwarz, der sich unter im letzten Spiel einen Nasenbeinbruch zuzog, ist einsatzfähig, hat auch trainiert und sei ein harter Hund, so der Coach. Er werde höchstwahrscheinlich sogar ohne Maske spielen, weil diese ihn zu sehr hindere. Schwarz bekomme auch mit Nasenbruch den Vorzug vor Müller und Tritz, weil er als Linksfuß das mitbringe, was Steffen im Spiel sehen will, nämlich Läufe bis zur Grundlinie und Flanken und beispielsweise Tritz mit seinem rechten Fuß zu oft in die Mitte ziehen und das Tempo rausnehmen müsse. Außerdem habe der Trainer Schwarz links hinten ausprobiert, weil er ihn dort auch für kommende Saison einplane und das schon einmal austesten wollte.


Lade Umfrage...

In Wiesbaden wird es für den SCP maximal um die goldene Ananas gehen. Trotzdem wollte Horst Steffen schon aus Fairness-Gründen gegenüber anderen Mannschaften gar nicht erst den Verdacht aufkommen lasse, dass man wild herumexperimentiere oder schleifen lasse: „Da geht es für viele Teams noch um den Abstieg. Die arbeiten hart. Das wäre unsportlich.“ Also wird er seine Jungs darauf vorbereiten, weiter alles zu geben. „Ich will doch auf dem Platz stehen und gewinnen!“ – das muss, so Steffen, die Marschroute sein. „Jetzt zeigt sich, wer Fußballherz hat“.
 
Stoll ins Mittelfeld?

 
Personell stellte der Trainer so einige Überlegungen an. Stoll habe sich deutlich gesteigert, gut trainiert und könnte eine Option für das Mittelfeld sein. Jedenfalls sei er näher dran als je zuvor. „Ich bin bei ihm gespannt. Er fährt auf jeden Fall mit.“ Der junge Mann müsste noch körperlich robuster werden, noch bessere Chancenverwertung zeigen, aber er habe eine tolle Spielintelligenz, weswegen Steffen ihn auch eher im Mittelfeld als im Sturm sehe.
 
Was Eickhoff angeht, wollte Steffen nicht viel verraten, nur so viel, dass seine Zukunft sicher auch von den Optionen auf dieser Position abhänge. Auch zu Marco Pischorn wollte der Trainer nur einen kurzen Kommentar abgeben: „Das ist ein guter Junge. Verlässlich. Ein Mannschaftsspieler!“.
 
Scouting im Team -  und die Leihspieler
 
Auf Leihspieler wolle Steffen in der nächsten Saison nicht mehr unbedingt setzen. Jedenfalls müssten es nicht wieder drei Stück sein. Wenn einer helfen könne, sei das gut, lieber würde er aber perspektivisch eine Mannschaft aufbauen und Spieler binden. Die Gründe dafür, dass Philipps und Laprevotte gehen mussten, seien eine Mischung aus verfügbaren Optionen, Leihe und Preis.
 
Der Trainer betonte nochmals, wie gut das Scouting im Team mit Gockel und Menzel klappe. „Carsten ist sehr fleissig. Ich bringe mich ein. Ich sichte und beurteile und fahre dann auch zu Spielen und schaue mir die Spieler live an.“
 
Kampf und Krampf in Wiesbaden
 
Gespielt wird auch noch. Nämlich gegen wiedererstarkte Wiesbadener, die zuletzt zwar gegen Dresden verloren, vorher aber einmal gewannen und etliche Male nicht verloren. Dazu kommt, dass das Team von Trainer Fröhling durchaus als heimstark zu bezeichnen ist und eine ausgeglichene Truppe habe. Mit Lorenz sei einer im Team, der super Standards schieße und Einwürfe hereinbringe, die wie Flanken reinsegeln. Mit Schnellbacher, Oehrl und Schindler sind torgefährliche Spieler an Bord. Blacha auf eine der beiden Doppelsechs-Positionen zu ziehen, sei zudem eine gute Maßnahme vom Coach des SVWW gewesen, so Steffen.
 
Münster erwartet also ein Gegner, der über den Kampf ins Spiel kommt. Der richtig Gas geben wird und der mit allen Mitteln um den Klassenerhalt kämpfen wird. Für Steffen sei klar: „Ich will das Spiel gewinnen!“. Es geht weiter um Punkte, und die schenkt man nicht her. „Ich will, dass jeder Spieler dieses Kribbeln spürt!“.
Damit es beim SCP und seinen Fans zum 110 Geburtstag so richtig kribbeln kann, wird Steffen die Bootstour der Fans und alles, was damit zusammenhängt, als möglichen Aufhänger für seine Kabinenansprache nehmen: „Das halte ich mir offen, ich versuche immer, etwas Aktuelles mit hinein zu bringen!“.

 


Lade Forenbeiträge...

Nächstes Liga-Spiel

3. Liga, 32. Spieltag
Preußen Münster - SV Meppen
Freitag, 5. April, 19 Uhr
Liga-Spielplan | SCP-Spielplan
Kader | Forum

Weitere Preußen-Termine

Datum Termin  
Di, 23.04.

Fanstammtisch
Früh bis Spät

19.06

Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
5Rostock3341:43-246
6Würzburg3346:39745
7Münster3341:40145
81. FCK3341:43-245
9TSV 18603343:36744

SC Preußen Münster