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Endlich der erste Einsatz
Jannik Borgmann: Riesig zum Debüt...

Jannik Borgmann. (Foto: Schulte)
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Münster – Am Ende eines spannenden Spiels zwickten bei Jannik Borgmann die Oberschenkel. Und im Team kursierte plötzlich der Spitzname "Baumi". Der 20-Jährige hatte aber allen Grund zur Freude. Sein Debüt verlief prima.

Wie heißt das so schön? Über sieben Spiele musst du geh'n... siebenmal nur zugeseh'n... Na ja, egal. Kaderplatz Nummer 8 für Jannik Borgmann war in jeder Hinsicht etwas Besonderes. Denn anstatt auf der Bank fand sich der fast zwei Meter große Lulatsch plötzlich in der Startelf wieder. "Baumi" grinste Ole Kittner nach Abpfiff. Baumlang, ein Mann wie ein Berg. "Die Jungs finden immer schöne Spitznamen", musste Borgmann da auch grinsen. 

Eine Überraschung war sein Einsatz vielleicht für die Zuschauer, aber nicht für Borgmann. "Ich hab das schon am Freitag erfahren", so der Defensivhüne nach Abpfiff. "Eigentlich sollte ich ja nach links außen, aber dann bin ich für Simon Scherder in die Kette reingerutscht." 

Was man so "hereinrutschen" nennt. Denn Borgmann warf sich mit seiner ganzen Wucht rein ins Spiel und wirkte eher nicht wie ein Debütant. "Wenn man die ersten Zweikämpfe gewinnt, kommt man halt ganz gut rein", grinste er später. 

Das kann man wohl sagen. Trainer Marco Antwerpen nahm es zufrieden zur Kenntnis. "Man sieht die unglaubliche Ruhe, die er schon zeigt. Den Eindruck hatten wir auch im Training." So eine Qualität bringe man mit oder eben nicht. "Aber auch ein Kompliment an unsere Jugendtrainer Sören Weinfurtner und Cihan Tasdelen, die die Jungs so super ausbilden." 

Borgmann ackerte enorm, lief verabredungsgemäß bei Standards mit nach vorn, war ein-, zweimal auch mit dem Kopf noch dran. "Es geht immer noch besser", hielt er trotz großer Freude später den Ball flach. "Aber für die ersten 70 Minuten bin ich ganz zufrieden."

Es hatte etwas gedauert, ehe Borgmann sein Debüt feiern durfte. Gegen den SC Paderborn (1:1) war er nah dran, seine Einwechslung war schon besprochen - doch dann veränderte sich der Spielverlauf und Münster musste anders disponieren. Borgmann trug es mit Fassung. "Aber nach sieben Spielen im Kader brennt es natürlich..." 

Aufregung war da, klar. "Aber insgesamt mehr Vorfreude als Angst oder Nervosität." Dritte Liga sei einfach etwas ganz anderes als die Westfalenliga, in der Borgmann sonst seine Kreise zieht. Das wird sich für den 20-Jährigen bald ja auch ändern. Wie der zweite Debütant Cyrill Akono rückt auch Borgmann ja zu den Profis auf. Am Samstag gegen Wiesbaden konnte man sehen, dass er tatsächlich eine Alternative ist. 

Nach 71 Minute war Schluss. "Mir tut es leid, dass ich nicht die vollen 90 Minuten mithelfen konnte. Aber beide Oberschenkel hatten zugemacht", so Borgmann am Ende der Kräfte. "Als unerfahrener Spieler mache ich halt oft noch einen Schritt mehr und das merkt man dann auch." 

Lohn der ganzen Arbeit: Als Borgmann den Platz verließ, da gab es donnernden Applaus aus dem Stadionrund. Und auf der Tribüne empfingen ihn die Zuschauer stehend. 

Ergebnis und Premiere feierte Borgmann dann abends beim Grillen mit Familie und Freunden. "Ich kann es mir nicht schöner vorstellen." 

Nun, dann bis zum nächsten Spiel. 

Jannik Borgmann. (Foto: Schulte)

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1Osnabrück1521:101130
2Münster1524:18626
3Karlsruhe1520:16426
4Rostock1524:23125

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