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Trainingsauftakt steht bevor
Keine Neuzugänge in Sicht: Preußen Münster setzt auf "positiven Elan"

Sportchef Malte Metzelder, hier im Spiel gegen Fortuna Köln. (Foto: Sanders)
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Münster – Noch herrscht Ruhe rund um das Preußenstadion. Erst am Sonntag steigt der SC Preußen Münster in die Vorbereitung ein. Ruhig bleiben wird es aller Voraussicht nach auch in Sachen Transfers. Es war, ist und wird vorerst kein Geld verfügbar sein. 

Irgendwann im Spätherbst, im November, da gab es diese Gerüchte um den SCP: Sollte das Team zur Winterpause noch im Bereich der Aufstiegsplätze stehen. könnte ja vielleicht doch noch Geld reinkommen. Das war vor dem "Heimspiel-Viererpack" und als der SCP auf Platz 2 der Tabelle stand. 

Nun: Wie das alles endete, ist ja bekannt. Binnen kurzer Zeit verabschiedete sich der SCP aus den Spitzenregionen der Tabelle. Acht Punkte sind es bereits zum Relegationsplatz, zehn auf die Aufstiegsränge. Da muss man ehrlich sein: Für so weit oben reicht es in diesem Jahr oder überhaupt derzeit noch nicht. 

Das schmälert ja weder die Vorrunde des SCP noch die Erwartungshaltung. Der Aufstieg war ja ohnehin nie das Ziel, obschon sich alle beim SCP einem solchen Szenario sicher nicht verschlossen hätten. 

Naturgemäß gehen die Ansichten von Trainer und Sport-Geschäftsführer über Maßnahmen und Wege etwas auseinander. Zu Recht hatte Marco Antwerpen in den vergangenen Monaten immer wieder auf den knappen Kader verwiesen. Die Ausfälle und Sperren im Herbst gaben ihm auch Recht. Aber Sportchef Malte Metzelder sagte nach der Heimpleite gegen Fortuna Köln auch: "Geld [für Neuzugänge] ist nicht das Allheilmittel." Man habe im Sommer viel investiert, um die "richtigen Spieler für uns zu gewinnen", so Metzelder. Und deshalb müsse man bei allen Überlegungen auch auf das Team achten. "Die Homogenität ist wichtig." 

Keinen Rahmen für Transfers

Und überhaupt: "Stand jetzt haben wir für Transfers keinen Rahmen." Natürlich sei man vorbereitet und beobachte Markt und Situation. Aber man habe auch schon gesehen, dass die Neuzugänge aus dem Sommer eine Leistungsfähigkeit nachgewiesen haben. "Und ich finde, dass die Spieler sich weiterentwickelt haben." Letztes ist ja auch ein Verdienst des Trainerteams, das sich eben dieses Ziel immer wieder setzt. 

Der SCP suchte (und sucht weiterhin) nach Spielern mit Potenzial. Das wäre allerdings eben nicht jene Kategorie Spieler, die im Winter-Transferfenster im Blickpunkt stünde. Der Trainer meldet bekanntlich Bedarf an für einen Sechser und einen Spieler für den Angriff. Beides müssten nach Einschätzung des Trainers erfahrene Leute sein. Spieler mit nachgewiesener Qualität. 

Metzelder dazu. "Wenn wir im Winter etwas tun, dann müsste es ins Gesamtkonstrukt passen. Es macht keinen Sinn, nur situativ zu reagieren und nachzuschießen. Wir werden unseren Weg weitergehen."

Kein Investor in Sicht

Das darf derzeit auch als Marschroute für den Sommer gelten. Neue Gelder sind beim SC Preußen nicht in Sicht, bisher trat kein weiterer Investor aus dem Schatten. Der Etat im Sommer wird wohl kaum wachsen, sondern bestenfalls stagnieren - so ist derzeit die Perspektive. "Ich gehe also davon aus, dass unser Weg weiterhin sein wird, interessante Spieler zu holen. In der Hoffnung, dass sie sich weiterentwickeln."

Das ist natürlich angesichts der großen Worte im Zuge der Ausgliederung ernüchternd. Und erzeugt nicht gerade die Aufbruchstimmung, mit der man Fantasie von Fans und Investoren weckt, aber so sieht die Realität beim SCP derzeit aus. 

Finanzen hin oder her: Der Dezember-Absturz hatte ja auch nichts mit fehlenden Neuzugängen zu tun. Insgesamt sei das Spielniveau des Teams gesunken, so die Einschätzung des Sportchefs. Da deckt sich Metzelders Eindruck mit dem des Trainers - insgesamt war ein bisschen Kraft weg, die Konzentration nicht mehr ganz da, der unbedingte Wille geschwächt. Müde wirkte der SCP im Dezember. Als drittjüngstes Team der Liuga, wie der SC Preußen Münster gerade selbst schrieb, muss man solche Phasen auch mal aushalten. Und Platz 7 in der 3. Liga ist eine Position, die jeder Preuße im Sommer ungesehen akzeptiert hätte.

So sieht es der Trainer und exakt so sieht es auch Malte Metzelder: "Losgelöst von den letzten Ergebnissen haben wir eine gute Hinrunde gespielt. Da möchte ich mir auch nicht alles schlechtreden lassen." 

Wenn der SCP am kommenden Sonntag wieder ins Training einsteigt, kommen hoffentlich alle frisch wieder an. Das war Plan und Aufgabe für die freien Tage: Abschalten, mal weg vom SCP, Akkus aufladen. Malte Metzelder: "Und dann mit positivem Elan das neue Jahr angehen." 

 

 


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