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Rekordkulisse
Keine Tore: Preußen Münster und 1860 München in gleichem Maße harmlos

Tobias Rühle im Einsatz. (Foto: Schulte)
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Münster – Satte 12.500 Zuschauer kamen ins Preußenstadion, um den Tabellenzweiten gegen 1860 München zu sehen. Sie hofften auf ein heißes Duell, wurden aber weitestgehend enttäuscht: Das 0:0 war allenfalls etwas für Taktikfreunde - die Defensivreihen beider Vereine hielten die Schotten dicht.

Keine 24 Stunden, nachdem die Nachricht der zerstörten Stadionpläne in Bösensell rund um Preußen Münster die Runde machte, hatte der SCP die sportlich positiven Schlagzeilen zu bestätigen: Als Zweiter empfing er den ruhmreichen TSV 1860 München – der Tabellenplatz war ihm unabhängig vom Ergebnis auch am Spieltagsende gewiss. Die Zuschauer goutierten die erfreuliche Entwicklung und strömten in Scharen ins Rund: 12.532 Besucher durchschritten das Stadiontor, ein Bestwert seit mehreren Jahren.

Die Mannschaft hatte Trainer Marco Antwerpen nur geringfügig verändert: Kevin Rodrigues Pires kehrte nach seiner Gelbsperre zurück in die Startelf. Für die Sechziger bot Gegenüber Daniel Bierofka die wohl stärkste Startformation – inklusive des Ex-Preußen Adriano Grimaldi. Der verzeichnete nach zehn Minuten auch die erste kleine Chance für die Gäste per Kopf (11.), auf den Ole Kittner für die Preußen mit einem deutlich wuchtigeren Versuch nach Eckball konterte (13.).

 

Ein 0:0 wie aus dem Lehrbuch

Und dann? Wenig bis gar nichts. Die Löwen suchten ihre Antwort auf die westfälische Dreierkette, indem sie in der Defensive dem gleichen taktischen Ansatz vertrauten – es funktionierte. Beide Teams neutralisierten sich, verursachten zwar viele Standards, aber wussten keinen zu nutzen. Erst ein Latten-Kracher aus dem Rückraum weckte das Stadion (34.): Herbert Paul hätte die Gäste nach einer Unsicherheit von Jannik Borgmann beinahe in Führung gebracht. Danach reagierte Münster prompt mit schnellen Stafetten und optischem Übergewicht, bis zur Pause fielen aber keine Tore – Max Schulze Niehues parierte einen letzten Versuch von Sascha Mölders (43.).

Auch die zweite Halbzeit begann – wenig überraschend – nicht mit einem Feuerwerk. Tobias Rühle war es, der erstmals aussichtsreich im Löwen-Strafraum auftauchte, aber nicht zum ersten Mal in Innenverteidiger Simon Lorenz seinen Meister fand, der ihn gekonnt abkochte. Als Nächstes versuchte es Moritz Heinrich aus rund 20 Metern – knapp drüber (60.). Zwischendrin immer wieder Freistöße des glücklosen Kobylanski und ein Lupfer von Grimaldi, der aber das Ziel deutlich verfehlte.

Plötzlich stand bereits die Schlussphase an, in der Philipp Müller (76.) und Efkan Bekiroglu auf anderer Seite (78.) mit Distanzschüssen zumindest so etwas wie Torgefahr andeuteten. Weiterhin machten vor allem die in der Rückwärtsbewegung auf fünf Mann verlängerten Dreierketten tadellose Arbeit und blieben tatsächlich bis zum Schlusspfiff fehlerlos - nur bei Kobylanskis Versuch von der Strafraumkante hielt das Stadion nochmals die Luft an (87.).

Preußen Münster bleibt damit das siebte Spiel in Folge ungeschlagen und weilt weiter auf einem Aufstiegsplatz. Am kommenden Wochenende geht es zur SG Sonnenhof Großaspach.

Tabelle

30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3036:39-342
7Würzburg3043:36741
8Münster3037:36141
91. FCK3036:39-341
10Uerdingen3033:43-1041
Gemischte Gefühle nach Abpfiff. (Foto: Schulte)
Adriano Grimaldi ausnahmsweise mal wieder im Preußen-Trikot. (Foto: Schulte)
(Foto: Schulte)
(Foto: Schulte)
Tobias Rühle im Einsatz. (Foto: Schulte)

 


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Samstag, 23. März, 14 Uhr
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30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3036:39-342
7Würzburg3043:36741
8Münster3037:36141
91. FCK3036:39-341
10Uerdingen3033:43-1041

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