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Dreifacher Torschütze beim 3:0-Sieg
Kobylanski-Gala: Preußen Münster kegelt Eintracht Braunschweig ab

Jubel nach dem 1:0. (Foto: Schulte)
Kobylanski jubelt. (Foto: Schulte)
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Münster – Es soll keiner sagen, aus Martin Kobylanski wird kein Torjäger mehr: Beim in der Höhe absolut verdienten 3:0 (2:0)-Sieg des SC Preußen Münster über Eintracht Braunschweig wurde der Deutsch-Pole mit drei Treffern zum Mann des Spiels. Durch die drei Punkte schob sich Münster vor 8.626 Zuschauern zurück auf einen Aufstiegsplatz.

Preußen-Trainer Marco Antwerpen hatte zwei Wochen Zeit, um die ärgerliche 1:3-Niederlage bei Sonnenhof Großaspach zu verdauen. Gerade aus taktischer Perspektive stellte sich die Frage, wie der SC Preußen, der von 18 Spielen gegen die Eintracht in seiner Vereinshistorie nur vier gewonnen hatte, den Tabellenletzten beackern würde. Antwerpen schenkte dabei Philipp Müller in der Startelf das Vertrauen, Rufat Dadashov blieb nach seiner Länderspielreise mit Aserbaidschan erstmal auf der Reservebank.

Ein gewisser Respekt war vor Eintracht Braunschweig durchaus vorhanden, auch weil den eigentlich stark aufgestellten Letzten niemand gut einzuschätzen wusste. Preußen Münster aber suchte von Beginn an die Lücken und Schwachstellen – und von diesen bot der BTSV einige. Martin Kobylanski verfehlte nach fünf Minuten erstmals per Freistoß das Tor, etwas später aber vollendete er gekonnt aus knapp 20 Metern: Links unten und rein ins Glück, 1:0 für die Hausherren (19.), René Klingenburg hatte per Ablage assistiert.

Kobylanski legt einmal nach...

Die Gäste schwammen fortan, das geringe Selbstvertrauen machte sich deutlich bemerkbar. Münster drängte und wollte erhöhen – sieben Minuten darauf war es soweit: Tobias Rühle bewahrte im Strafraum die Übersicht, sodass sein omnipräsenter Sturmpartner Kobylanski nur noch einschieben musste (26.). Braunschweig wechselte, nahm den überforderten Frederik Tingager nach einer halben Stunde aus dem Spiel. Die Preußen hätten durch, natürlich, Kobylanski nochmals erhöhen können (31.), hatten bei einem Pfostenschuss von Leon Bürger aber auch Glück (44.). Dann war Pause, 2:0.

 

Eigentlich mussten die Hausherren den komfortablen Vorsprung gegen angeschlagene Gegner jetzt nur noch über die Runden bringen. Und das taten sie, ohne dabei wirkliche Schwierigkeiten zu haben. Um es vorwegzunehmen: Einen ernsthaften Abschluss hatte Eintracht Braunschweig im zweiten Durchgang nicht mehr. Während dessen gut 500 mitgereiste Anhänger in der Verzweiflung auf Galgenhumor setzten, hatte Preußen Münster die Strippen in der Hand – und legte nach.

...und macht auch das dritte Tor des Tages

Ein wuchtiger Abschluss von Offensiv-Verteidiger Moritz Heinrich war es, der den Grundstein zum 3:0 legen sollte. Der ohnehin unsichere Lukas Kruse im Tor von Braunschweig ließ nur abprallen, Martin Kobylanski stand goldrichtig und schnürte den Dreierpack (64.). Das war mitten in einer der schwächeren Phasen des Sportclubs an einem gelungenen Abend, in dem ihm die Kreativität ein wenig abgekommen war. Machte nach dem dritten Tor aber nichts mehr, der Braunschweiger Löwe war erlegt.

Die letzten 20 Minuten wurden dann zu einem Schaulaufen, in dem sich auch Rufat Dadashov, Philipp Hoffmann und Sandrino Braun noch einige Minuten präsentieren durften. Für das vierte Tor in Frage kam bis zu seiner Auswechslung nur einer, und das war Kobylanski. Dessen Zusammenspiel mit Dadashov mündete aber nicht im 4:0 (75.). Machte nichts. Der SCP spielte den Vorsprung ganz beruhigt über die Zeit, eroberte sich den zweiten Tabellenplatz zurück und erwartet jetzt ein Spitzenspiel gegen den Sechsten aus Halle.

Der Liveticker zum Nachlesen

Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

 


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6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
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