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Preußen Münster gegen Halle
Kollege Brechstange: Wie Dominik Lanius nach vorne rückte

Dominik Lanius im Spiel gegen Halle. (Foto: Schulte)
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Münster – Am Ende musste die Brechstange her beim SC Preußen Münster. Trainer Marco Antwerpen brachte Innenverteidiger Dominik Lanius - für die Offensive. Lange Bälle hoch hinein. Es half am Ende auch nichts mehr. 

Der SC Preußen Münster lag gegen Halle mit 0:2 hinten, als Preußen-Trainer einen Innenverteidiger einwechselte. Dominik Lanius kam für 19 Minuten ins Spiel - nachdem er vier Spiele zuvor verletzt gefehlt hatte. Es war überhaupt erst der zweite Einsatz in dieser Spielzeit, aber der 21 Jahre alte Abwehrmann rückte nicht etwa nach hinten, sondern ordnete sich neben oder hinter den Spitzen ein.

Eine Überraschung war das nicht, eher ein letzter Pfeil im Köcher. Lanius, satte 1,95 Meter groß, sollte vorne die heransegelnden Bälle verlängern oder bestenfalls selbst zum Kopfball-Abschluss kommen. "Wir wollten in den letzten 20 Minuten noch etwas ausprobieren", so Lanius später. 

Sein Einsatz half dem SCP leider nicht mehr entscheidend. Mit dem Anschlusstor zum 1:2 durch Tobias Warschewski hatte Lanius nichts zu tun und anschließend fehlten den Preußen bis in die Schlussminuten einfach die guten Szenen. 

"Es ist lang her, seit ich so etwas gespielt habe", gab Lanius später zu. Wirklich neu war der Einsatz vorn aber nicht. "Wenn wir früher bei meinen anderen Klubs mal zurücklagen, wurde ich schon mal vorne reingeworfen." Der Gedanke dahinter war ja auch keineswegs ungewöhnlich und um ehrlich zu sein: Andere Möglichkeiten blieben dem Preußentrainer nicht mehr wirklich. 

Marco Antwerpen kommentierte es später eher süffisant. "Wir haben uns eben ein Beispiel an Sebastian Mai genommen ..." Der Ex-Preuße füllt in Halle bekanntlich auch einen anderen Job aus als noch in Münster - und blieb am Samstag in jeder Hinsicht Sieger. Vor allem in der ersten Hälfte lieferte Mai eine richtig starke Partie ab. Nun denn. 

 

Dominik Lanius über das Spiel: "Wir sind diesmal nicht gut ins Spiel gekommen, Halle hat das gut gemacht." Die Gäste hätten gute Pressing-Situationen gehabt. "Wir sind aber besser aus der Halbzeit gekommen." 

Leider seien nicht mehr als ein oder zwei gefährliche Szenen herausgesprungen. Neben dem artistischen Tor von Tobias Warschewski, versteht sich. Die beste Szene vergab René Klingenburg Sekunden vor Abpfiff. 

"Es ist schade, aber das müssen wir jetzt abhaken", so Lanius. "In Karlsruhe müssen wir wieder in Tritt kommen." 

Steckbrief Dominik Lanius

Kam im Sommer 2018 von Viktoria Köln zum SCP. Machte bisher zwei Partien für den SCP in der 3. Liga. 45 Minuten als Innenverteidiger in Osnabrück (0:3), 19 Minuten gegen Halle (1:2). Mit zwei Verletzungen fehlte er bisher in fünf Spielen. Dreimal gehörte er zum U23-Kader in der Westfalenliga, in fünf Spielen saß er nur auf der Bank. 

Tabelle

19. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4Halle1823:16733
5U´haching1837:191831
6Münster1828:25329
7Wiesbaden1835:251027
8Rostock1826:27-126

 


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Tabelle

19. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4Halle1823:16733
5U´haching1837:191831
6Münster1828:25329
7Wiesbaden1835:251027
8Rostock1826:27-126

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