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Nächster Youngster feiert Drittliga-Premiere
Lennart Stoll debütiert für Preußen Münster

(Foto: Sanders)
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Wiesbaden – Perspektivisch sollten die Kadernominierungen von Lion Schweers und Lennart Stoll zu Saisonbeginn eigentlich erfolgt sein. Von der Entwicklung, die die beiden Akteure von Preußen Münster eingeschlagen haben, hätten der 19-jährige Stoll und wenige Wochen ältere Teamkollege Schweers wohl kaum träumen können: Nun feierte nämlich auch Offensivkraft Stoll beim 2:0-Erfolg in Wiesbaden sein Drittligadebüt.

Zugegeben: Den Grund, weshalb Stoll nach knapp 25 Minuten zu seinem unverhofften Debüt in Deutschlands dritthöchster Spielklasse kam, den hätte der Youngster nach Abpfiff liebend gerne in die Gesundheit seines Teamkollegen Philipp Hoffmann umgetauscht. „Wir drücken einfach nur die Daumen, dass es ihm gut geht“, äußerte der Offensivmann sein Mitgefühl gegenüber der schweren Verletzung, die Hoffmann unmittelbar nach seinem Torerfolg erlitten hatte. Und die Stoll den Weg auf das Feld ebnen sollte.

Das war ganz kaltes Wasser, ein Abtauchen ins Eisbecken. Und Stoll? Der ließ sich das kaum anmerken. Atmete die Drittliga-Luft einmal tief ein und fühlte sich „gleich richtig wohl“, erzählte der Rechtsaußen aus dem Wiesbaden-Match.

Gut, die Premiere mochte vielleicht nicht sogleich mit großen Schlagzeilen verbunden sein. Einmal stürmte Stoll einem Ball hinterher und erreichte diesen nur knapp hinter SVWW-Keeper Markus Kolke, in der zweiten Hälfte feuerte er noch einen Distanzschuss ab, der sein Ziel aber doch ein Stück verfehlte. Es war grundsolide Drittligakost in einem nicht gerade leichten Spiel – das wusste der Debütant aber auch selbst.

Lob vom Coach nach der Auswechslung

„Wiesbaden kämpft gegen den Abstieg und hat dementsprechend alles reingeworfen“, resümierte er die 90 Minuten, als hätte er nie etwas anderes getan. Die Intensität in den Zweikämpfen spürte er dabei freilich auch am eigenen Körper, als er von Kolke kurz nach dem erwähnten Sprint unsanft von den Beinen geholt wurde. Schütteln, Wunden lecken, weitermachen – die Akklimatisierung verlief im Rekordtempo.

Da störte es Stoll schlussendlich auch nur wenig, dass ihn Horst Steffen nach exakt 64 Minuten wieder vom Feld nahm. Die Ein- und anschließende Auswechslung, eigentlich eher als Art Höchststrafe für jeden Fußballspieler bekannt, war jedoch nur eine taktische Maßnahme. „Der Trainer hat mir sofort gratuliert und erklärt, dass es eine taktische Maßnahme sei.“ Noch einmal Zeit von der Uhr nehmen, das hatte in der 87. Minute Priorität. Das entscheidende 2:0 erlebte der 19-Jährige somit ebenso wie den Führungstreffer nur von der Bank aus mit.

Auch aufgrund des langfristigen Ausfalls von Hoffmann sehen die Chancen von Lennart Stoll auf weitere Einsätze gut. Die Tatsache, dass der Weg seines ehemaligen A-Jugend-Genossen Lion Schweers auf direktem Wege in die Startelf führte, dürfte ihm einen zusätzlichen Schub geben. „Natürlich bekommt man tagtäglich mit, wie sich Lion entwickelt hat“, weiß Stoll und hofft: „Vielleicht zeigt der Weg bei mir ja bald in eine ähnliche Richtung.“

 


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