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Zum Nachlesen: Das neue Preußen-Präsidium stellt sich vor

Zwei, die gehen, einer der wohl kommt: Georg Krimphove (l.) und Thomas Bäumer (r.) treten wohl vorzeitig ab - Walther Seinsch will sich engagieren. (Foto / Montage: Schulte)
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Münster – Es ist einer dieser Tage, an denen Weichen gestellt werden, die über den Tag hinaus die Richtung ändern, in die sich ein Verein bewegt. Bei Preußen Münster warten heute alle, wirklich alle auf die ersten öffentlichen Aussagen zu den Veränderungen im Verein. Wir informieren hier über die Entwicklung...

Liveticker zur Pressekonferenz bei Preußen Münster
 

17:58 Uhr: An dieser Stelle wollen wir unseren Liveticker vorerst dann beenden. Wir danken euch für eurer Interesse und verweisen auf unser mediales Angebot. Und nicht vergessen: Am Samstag alle ins Stadion kommen! ;-) Danke für das Mitlesen!

17:56 Uhr: Es gibt noch diverse kurze Interviews. Freut euch auf den Abend, auf morgen, auf das Wochenende. Es gibt viel zu berichten. "Berichten Sie mehr über den Verein", wurde uns eben sogar aufgetragen. Kurios.

17:51 Uhr: Der offizielle Teil der Veranstaltung ist vorerst beendet! Bleibt aber noch dran.

17:50 Uhr: Fabian Roberg beendet die erste Fragerunde. Es dürfte nur der Anfang einer längeren, sehr interessanten Phase rund um Preußen Münster sein. Hier könnten bald einige Steine ins Rollen geraten, wobei dies natürlich von einigen Faktoren abhängt.

17:48 Uhr: Und Jochen Terhaar darf sich auch noch einmal zu Wort melden. „Herr Seinsch und ich kennen uns schon seit Jahren“, begründet dieser sein Engagement und führt fort: „Eigentlich war das gar nicht unbedingt mein Ziel. Aus vielen Gesprächen heraus habe ich die Zusage dann gegeben.“

17:47 Uhr: „Metze“ sagt: „Irgendwann kommt der Punkt, an dem man Verantwortung übernehmen muss. Diesen Weg gehe ich gerne in beratender Funktion mit. Rein operativ ist mir eine Mitarbeit in einem Verein der Größe von Preußen Münster aktuell nicht möglich."

17:46 Uhr: Wir müssen gleich noch einmal nach der Rolle von Niewöhner und Jostmeier nachfragen, das ist ein Stück weit untergegangen. Ihr erhaltet das nachgereicht. Die Transkribierung des ganzen Dings hier ist kognitiv ganz schön anspruchsvoll...nun spricht Metzelder bereits.

17:44 Uhr: Seinsch antwortet: „Wenn du in der 3. Liga einen falschen Stürmer kaufst, kann der Verlust bereits schnell in den siebenstelligen Bereich gehen. Das ist keine Entscheidung, die eine Person fällen sollte“, lässt der 74-Jährige Raum zur Spekulation.

17:43 Uhr: Eine kurze Nachfrage gibt es noch. Besser zwei. Welche Bereiche werden Martin Jostmeier und Benhard Niewöhner abdecken? Und wird eine Stelle für den sportlichen Leiter installiert? Carsten Gockel hat diesen Posten offenbar vorerst nicht mehr inne.

17:42 Uhr: "Ich kann mich bei allen großen Projekten in Münster seit diversen Jahren zunächst nur an Bedenkenträger erinnern", mahnt Strässer. Er will aber einen konstruktiven Weg gehen. Er will die Chance. Von den Fans. Von der Stadt. Von Münsters Bevölkerung.

17:40 Uhr: „Wir wollen den Rückhalt der Bevölkerung. Und der lässt sich im Sport nun einmal am Besten im Stadion sehen“, unterstreicht Roberg.

17:38 Uhr: Ob sich nach dieser Pressekonferenz heute wohl eine Art Euphorie rund um die Preußen einstellen wird? Schon am Samstag sollen alle ins Stadion kommen. Da wird sich erstmals messen lassen, ob der Aufruf des neuen Präsidiums fruchtet.

17:37 Uhr: „Wir wollen kein Stadion von der Stadt. Wir wollen nur einen Standort“, so Roberg. "Die Stadt Münster wächst weiter und weiter, und das mit jungen, fußballbegeisterten Leuten." (Anmerkung des Redakteurs: Ob an der Autobahnabfahrt in Amelsbüren wohl noch etwas frei ist?)

17:36 Uhr: 80 Millionen Euro - so lautet Walther Seinschs erster Kostenvoranschlag für das neue, zu errichtende Stadion von 40.000 Mann. Ker, das müssen schöne, größe Presseplätze werden...

17:35 Uhr: „Ein bundesligataugliches Stadion ist an der Hammer Straße nicht möglich, lautet meine persönliche Meinung“, so Strässer. Es wird nach einem Plan B gefragt, falls in Münster kein Baugrund gefunden werden kann. „Wir konzentrieren uns im Moment auf ein Stadion in Münster. Geben Sie uns die Zeit, dort Ergebnisse zu erzeugen“, schließt Fabian Roberg diese Diskussion. „Alles andere ist nur Spekulation.“

17:33 Uhr: Christoph Metzelder hat übrigens heute noch nichts gesagt, sondern lauscht seit einer Stunde andächtig. Das rechte Bein über dem linken.

17:31 Uhr: Es gibt einige kritische Nachfragen bezüglich des mangelnden Entgegenkommens der Politik. „Preußen gehört zu Münster, wir müssen zuerst in Münster gucken!“, sagt Präsident Strässer. Und: "Wir brauchen ein Bündnis der Politiker, um einen Bau voranzutreiben. Wir machen uns doch lächerlich, wenn wir das nicht hinbekommen."

17:29 Uhr: „Dort wohnen Mieter mit gültigen Mietverträgen, es gibt keinen Bebauungsplan. Die Verkehrsanbindung ist ideal, von der Größe her wird es knapp“, sagt Seinsch. Klingt nicht nach einer echten Option für das neue Preußenstadion.

17:27 Uhr: „Wir brauchen eine intensive Diskussion mit allen Parteien, was möglich ist und in welchem Zeitrahmen das passieren kann. Ein Grundstück in drei Jahren bringt uns nichts. Wir wollen JETZT am Wettbewerb der deutschen Fußballclubs teilnehmen.“ Über einen Preis wird zunächst nichts genannt. Auch Seinsch meldet sich noch einmal…

17:26 Uhr: Eine weitere Frage: Ist der Standort Nieberdingstraße eine Option? Und was soll ein derart großes Stadion überhaupt kosten?

17:24 Uhr: Christoph Strässer: „Ich will gar nicht über das Scheitern reden, sondern über das Gelingen. Was wir im Moment erleben, ist ein Kampf um Transparenz. Vernünftige Vorschläge können vor die Wand gefahren werden, wenn sie nicht transparent diskutiert werden. Wir werden die Fans an runden Tischen und weiteren Veranstaltungen einbinden, um eine größtmögliche Unterstützung der Anhänger zu erreichen. Durch sie lebt Preußen Münster.“

17:22 Uhr: Wir atmen einmal kurz durch. Eine Frage bezüglich der Ausgliederung – oder besser, falls diese scheitert. „Dann müssen wir gucken, was wir aus der Hammer Straße machen können“, sagt Seinsch. Das ist aber natürlich nicht sein Plan, so viel steht fest. Ein Stadionneubau ist unabdingbar an die Ausgliederung gekoppelt. Es steht eine mächtig spannende JHV im Dezember an.

17:21 Uhr: „Bei uns gibt es keine Alleinentscheider“, sagt Seinsch und verweist auf das Vorschlags- und Vetorecht.

17:20 Uhr: Nun folgen Fragen der Journalisten. Zuerst natürlich: Die Trainerfrage. „Wir haben schon mehrere Gespräche geführt“, sagt Seinsch. Es sei schwierig, während der Saison. „Bis Ende nächster Woche wollen wir jemanden finden“, führt Seinsch aus. Jos Luhukay sei kein Kandidat!

17:19 Uhr: „Das Preußenherz braucht Mitstreiter und sportlichen Erfolg“, ergreift Roberg noch einmal das Wort. „Wir setzen auf die Presse. Münster gehört ins Stadion, schon am Samstag“, beendet Fabian Roberg den offiziellen Vortrag.

17:17 Uhr: Seinsch unterstreicht sein soziales Engagement, das er mit dem Stadionbau verknüpfen will. „Wir wollen mehr Rollstuhlfahrern den Stadionbesuch ermöglichen und auch Blindenplätze errichten“, plant Seinsch. Kurz darauf endet seine Rede.

17:14 Uhr: Dafür brauche es ein Grundstück von 220.000 Quadratmetern und einen zügigen Bebauungsplan. „2018 soll nach Wunschvorstellung der Bau beginnen!“, sagt Seinsch und betont, dass an diesem Plan noch einiges scheitern kann. „Die Preußenfans müssen sich entscheiden, welchen Weg sie gehen wollen“, so Seinsch. Sobald die Ausgliederung beschlossen sei, würde die Investorensuche rasch vorangetrieben werden. Die erste Kontaktsuche sei ermutigend verlaufen, frohlockt Seinsch. Hallelujah!

17:13 Uhr: Seinsch stellt nochmals das Finanzierungskonzept des Stadions in Augsburg vor. „Wir wollen der Stadt Münster anbieten, sie von den Kosten eines möglichen Stadionneubaus freihalten. Ich empfinde das als ein Geschenk an die Stadt Münster“, so Seinsch.

17:11 Uhr: Wie sich das lohnen könnte? „Der FC Augsburg nimmt ab dem kommenden Jahr 60 Millionen Euro allein an Fernsehgeldern ein“, so Seinsch. Auch die Steuereinnahmen steigen, das könnte wiederum für Münster interessant sein. „Knapp 75 Städte in Deutschland können das Bestreben haben, in die Bundesliga zu kommen, etwa Mannheim, Saarbrücken oder Karlsruhe“, so Seinsch. Bei den beiden Letztgenannten wird schon jetzt oder bald ein neues Stadion errichtet. Das Wort "Wettbewerbsnachteil" fällt.

17:10 Uhr: „Ich heiße nicht Hopp und vertreibe kein Red Bull“, stellt Seinsch klar, dass er kein Mäzen oder Investor sei. Aber er möchte bei Preußen Münster Ähnliches wie in Augsburg erwirken. So existiert bereits ein Finanzierungsmodell für Investoren, das Seinsch aber nicht näher erläutern will.

17:08 Uhr: Konkret lauten die Ziele: Ausgliederung unter Beachtung der 50+1-Regelung. Der Bau eines neuen Stadions mit Kapazität von 40.000 Zuschauern. „Das klingt bombastisch, wenn wir dort hinkommen wollen, wo ich hinmöchte“, so Seinsch. Er will die doppelte Anzahl an Stehplätzen im Vergleich zu einer 30.000er-Arena in ein solches Stadion integrieren, weil die Nachfrage nach diesen hoch ist.

17:07 Uhr: „Preußen Münster hat zwei Möglichkeiten: Wir bleiben an der Hammer Straße mit einer größeren Wahrscheinlichkeit des Abstiegs als des Aufstiegs in die 2. Bundesliga. Die zweite Möglichkeit ist nach oben zu kommen: Mittelfristig in die 2. Bundesliga und langfristig in die Bundesliga! Wir benötigen dafür die Ausgliederung der Profiabteilung in eine Kapitalgesellschaft und ein neues Stadion.“

17:06 Uhr: Tut uns Leid für die technischen Probleme, euer Ansturm ist heute riesig. Und jetzt meldet sich Walther Seinsch zu Wort!

17:04 Uhr: „Mein Herz hängt an diesem Verein“, so Strässer und will noch etwas sagen: „Wir brauchen eine sehr transparente Diskussion mit Vorschlägen aus den neuen Führungsgremien. Diese Diskussion muss auf der nächsten Mitgliederversammlung geführt werden.“ Und das noch: „Der SC Preußen wird eine tolle Zukunft haben. Das sage ich als Optimist.“

17:02 Uhr: „Ohne ein klares Bekenntnis zu einem Grundstück für das Stadion von Preußen Münster wird die Diskussion bis zum Sankt Nimmerleinstag weitergehen“, mahnt Strässer.

16:59 Uhr: „Die Diskussion um das Stadion hat es schon oft gegeben“, erzählt Christoph Strässer. „Ich war schon damals ein vehementer Befürworter eines Neubaus.“

16:58 Uhr: Jetzt spricht Präsident Christoph Strässer! „Ich bin gerne Mr. X“, beginnt dieser ganz locker und entspannt. „Ich habe vieles erlebt, bin mit den Preußen aufgewachsen“, erklärt Strässer seine Verbundenheit zum SCP.

16:57 Uhr: Ein Appell folgt: „Münster muss am Samstag ins Stadion!“

16:56 Uhr: „Wir brauchen ein volles Stadion“, ruft Roberg die Fans auf. „Wir wollen bei jedem Heimspiel mehr Zuschauer als üblich. Ein volles Stadion ist ein Bekenntnis der Bevölkerung zum Verein. Und das Bekenntnis zu einer Idee, dass wir nicht mehr lange in der 3. Liga spielen wollen! Die Herren, die heute gewählt wurden, haben ihren Willen zu diesen Zielen bereits unter Beweis gestellt.“

16:55 Uhr: Das Ende einer sehr aufschlussreichen Rede, die sämtliche Brennpunkte von Preußen Münster behandelte. „Diese Themen sind uns ausgesprochen wichtig“, unterstreicht Roberg.

16:54 Uhr: „Wir wollen ein Stadion, das in Münster gebaut wird!“, stellt Roberg klar. Diesbezüglich sollen kurzfristig Gespräche erfolgen. „Wir hoffen auf eine zeitnahe Bewegung der Stadt Münster zum Thema Stadion“, so Roberg. „Die Hammer Straße bleibt Kristallisationspunkt des SCP“, stellt er in diesem Zuge klar, spricht dann aber von einem Jugendleistungszentrum. Es muss also wohl ein Neubau her, wie er schon oft diskutiert wurde.

16:53 Uhr: „Wir sind uns sicher, dass sich der Verein finanziell in einer soliden und vernünftigen Position befindet. Die Schulden müssen abgebaut werden. Nichtsdestotrotz werden für die Zukunft Investitionen notwendig sein, dort hoffen wir auf weitere Unterstützung.“

16:52 Uhr: Und das ist vielleicht noch wichtiger: „Wir wollen die Fans mit ins Boot holen, ihnen mehr Entscheidungsspielraum gewähren.“

16:51 Uhr: „Aktuell genießt die sportliche Situation, der Tabellenstand und die Trainerfrage die höchste Priorität“, erläutert Roberg. Dann aber werden auch weitere Punkte angesprochen. „Wir müssen die Kommunikation, allen voran in die Stadt – also Stadtverwaltung und -politik verbessern. Aber auch die Kommunikation in die Bevölkerung. Wir brauchen eine breite, tragende Unterstützung aller Bürger der Stadt.

16:50 Uhr: „Wir werden den SCP professionalisieren müssen“, sagt Roberg und begründet: „Die Rahmenbedingungen für Fußballvereine in dieser Liga haben sich verändert.

16:49 Uhr: „Unser Grundsatz heißt: Münster braucht einen starken Sportverein. Preußen darf nicht nur auf die 3. Liga reduziert werden. Der SCP leistet einen großen Anteil an der Jugend- und Nachwuchsförderung. Er sichert den Breitensport in Münster. Wir sind mehr als die 3. Liga!“, sagt Roberg. Ein klarer Seitenhieb für die Stadt. „Diese Relevanz des Vereins muss unterstrichen werden“, so Roberg.

16:48 Uhr: Carsten Gockel bleibt Geschäftsführer des SC Preußen Münster. „Er genießt das volle Vertrauen des Vorstandes und Aufsichtsrates“, sagt Roberg.

16:47 Uhr: Ergänzt wird der Vorstand entsprechend durch Bernhard Niewöhner, Martin Jostmeier und eben Walther Seinsch. Im Vorstand verbleibt Siggi Höing.

16:46 Uhr: Weil der Präsident heute sein Amt niederlegte, endete auch die Amtszeit aller weiteren Vorstandsmitglieder, verkündet Aufsichtsratvorsitzender Fabian Roberg. Er spricht aus, was wir seit eben wissen: Christoph Strässer ist Präsident!

16:45 Uhr: Was für ein Ansturm hier. Alle „Neuen“ stehen geduldig für Fotos parat.

16:42 Uhr: Da sind wir! Und so sieht das neue Präsidium aus: Christoph Strässer wird neuer Präsident. Im Vorstand sitzen Martin Jostmeier, Siggi Höing, Bernhard Niewöhner und Walther Seinsch.

Aufsichtsratsvorsitzender wird Fabian Roberg, Michael Klein sein Stellvertreter. Im Aufsichtsrat verbleiben Werner Bisplinghoff, Wilhelm Schwellenbach, Wilfried Tandetzki, Marc Zahlmann und Frank Rheinboldt. Neu sind Christoph Metzelder, Frank Westermann, Jochen Terhaar und Jürgen Becker! Sie wurden einstimmig in den Aufsichtsrat berufen.

16:35 Uhr: Noch immer machen die Fotografen Fotos, danach erst darf die Presse hinüber. Hier wird heute strikt getrennt. Zum Leidwesen der fingernägel-kauenden Schreiberlinge! Und natürlich auch von euch an den Apparaten. Wir brennen ebenso auf mehr Infos.

16:30 Uhr: Wir wechseln nun gleich die Räumlichkeiten und melden uns dann zurück! Das war es für heute noch lange nicht - versprochen. ;-)

16:29 Uhr: Und das: Die eigentliche Pressekonferenz hat noch nicht begonnen. Das Gerücht hielt sich seit einigen Stunden und ist jetzt, kurz vor der eigentlichen PK, öffentlich geworden. Dann wollen wir damit auch nicht weiter hinterm Berg halten.

16:27 Uhr: 67 Jahre, Münsteraner Ex-Politiker und zuletzt Beauftragter der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik und Humanitäre Hilfe. Das sind die ersten Infos.

16:25 Uhr: Christoph Strässer wird neuer Präsident des SC Preußen!

16:23 Uhr: Sobald wir euch etwas Neues mitteilen können, tun wir das. Dafür wechseln wir allerdings gleich wohl erst noch den Raum.

16:21 Uhr: Die Fotografen machen sich bereit. Ker, ist das spannend. Der "Vorraum" platzt aus allen Nähten.

16:15 Uhr: Der Presseraum ist jetzt schon überfüllt, hier ist jede Menge los. Der WDR ist auch schon da.

16:13 Uhr: Um halb 5 beginnt der Spaß hier am Albersloher Weg. Wir sind wirklich gespannt, was uns dort erwarten wird.

16:10 Uhr: Hallo und Herzlich Willkommen von der Pressekonferenz, auf die Preußen Münster gewartet hat. Klingt etwas aufmerksamkeitshaschend, ist heute aber wohl völlig angebracht. Es geht um die neue Besetzung des SCP-Präsidiums.

Zumindest die erste Bestätigung ist da: Georg Krimphove und Thomas Bäumer legen ihre Ämter vorzeitig nieder. Das bestätigte der Verein am Mittag. Damit ist klar, dass sowohl im Präsidium als auch im Aufsichtsrat Veränderungen anstehen. Wie diese genau aussehen, wird dann am Nachmittag bekanntgegeben.

Die Mitteilung des Klubs:

"Georg Krimphove, Präsident des SC Preußen 06 e.V. Münster, und Thomas Bäumer, Aufsichtsratsvorsitzender des Vereins, geben heute ihren vorzeitigen Rücktritt von ihren Ämtern bekannt.
 
Bäumer und Krimphove erklären in diesem Zusammenhang: „Nach den Entwicklungen der vergangenen Woche wollen wir den Weg zügig für einen personellen Neuanfang und den Fortgang des Vereins  freimachen. Wir halten es für angebracht und vernünftig, die wichtige Entscheidung der Trainerfrage dem neuen Team zu überlassen. Wir sind davon überzeugt, dass der Verein mit unseren Amtsnachfolgern in professionellen und guten Händen ist und wünschen ihnen für ihre neuen Aufgaben viel Erfolg und eine glückliche Hand.“
 
Georg Krimphove, der seit dem 30. April 2015 Präsident des Vereins ist, ist bereits seit den 1990er Jahren für den SC Preußen aktiv. Nach seiner Zeit als Mitglied des Verwaltungsrates wurde er Ende 2004 Präsidiumsmitglied.
 
Thomas Bäumer übernahm 2003 den Vorsitz des Aufsichtsrates des SC Preußen. Als Hauptsponsor unterstützt er den Verein seit nunmehr 13 Jahren mit dem Unternehmen TUJA Zeitarbeit GmbH. Insgesamt ist Bäumer mit TUJA als auch privat seit 26 Jahren ein großer Gönner des Vereins."
 

 

Ab 16.30 Uhr informiert der Aufsichtsrat über Veränderungen innerhalb der Vereinsgremien. Die geplante Pressekonferenz findet nicht beim SC Preußen Münster statt, sondern in den Räumen des designierten Aufsichtsratsvorsitzenden Fabian Roberg (Coler GmbH & Co. KG).

Der Pressekonferenz vorgelagert ist eine außerordentliche Aufsichtsratssitzung.

Was wird erwartet?

Das ist die große Frage. Die wahrscheinlichste Variante ist, dass Fabian Roberg in der Aufsichtsratssitzung zum neuen Vorsitzenden bestimmt wird und Thomas Bäumer sich vorzeitig aus dem Gremium zurückzieht.

Wahrscheinlich ist ebenfalls, dass der neue Aufsichtsrat zugleich auch ein neues Präsidium bestimmt und dass zumindest ein Teil des aktuellen Präsidiums vorzeitig zurücktritt. Mindestens betrifft das den Präsidenten Georg Krimphove, vermutlich auch schon heute Mike Schmitz (Finanzen). Die Positionen von Siggi Höing, Carsten Gockel und Uwe Landheer sind offiziell noch offen.

Wer wird Präsident?

Tja. Das ist offiziell noch die große Frage. Gerüchte dazu sind ungewöhnlicherweise kaum zu hören. Diese Frage birgt also echtes Überraschungspotenzial.

Wird heute auch ein neuer Trainer vorgestellt?

Vermutlich nicht.

Was wird Thema sein?

Anzunehmen ist, dass es vor allem um die neue Führungsstruktur im SC Preußen Münster geht. Gerüchte über eine geplante Auslagerung der ersten Mannschaft, über einen Stadionneubau können aller Wahrscheinlichkeit heute noch kein Thema sein bzw. können nicht beantwortet werden.

Wer ist beteiligt?

Walther Seinsch vor allem. Der Mann, der in wenigen Tagen seinen 75. Geburtstag feiert, hatte schon im vergangenen Jahr einen vielbeachteten Vorstoß in Sachen Stadion unternommen. Dabei war er an den politischen und planerischen Realitäten gescheitert - und wohl auch an einem deutlichen Mangel an Vorstellungskraft auf Seiten der Stadt. In den vergangenen Wochen war er beteiligt an der Zusammenstellung eines neuen Teams, das nun auch die Vereinsführung stellen wird.

Jochen Terhaar: Der Verteidiger war selbst mal Zweitliga-Profi beim SC Preußen und der SG Wattenscheid. In den vergangenen Jahren stand er in keiner besonderen Beziehung zum SC Preußen. Er koordinierte aber in den vergangenen Wochen viele der Gespräche und hatte auch den Kontakt zur aktiven Fanszene hergestellt, wo er und Seinsch vorab etwas mehr dargestellt hatten, was die Idee ist.

Fabian Roberg: Der Geschäftsführer der Coler GmbH & Co KG war sowohl vom "alten" Führungsteam wie auch von den "neuen" Akteuren angesprochen worden. Er ist bereits Aufsichtsratsmitglied und wird wohl Vorsitzender des Gremiums. Über seine Beziehung zum SC Preußen ist nicht viel bekannt.

Christoph Metzelder: Der frühere Nationalspieler trug zwischen 1996 und 2000 vier Jahre lang das Preußen-Trikot und wechselte dann zum BVB. Angeblich soll er eine Art Repräsentations-Rolle im Aufsichtsrat einnehmen. Eine öffentliche Galionsfigur mit Preußen-Bezug - natürlich mit der Fähigkeit und den Kontakten, Türen zu öffnen.

 

 


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Nächstes Liga-Spiel

3. Liga, 19. Spieltag
Preußen Münster - FSV Zwickau
Samstag, 15. Dezember, 14 Uhr
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Datum Termin  
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Tabelle

18. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4Halle1823:16733
5U´haching1837:191831
6Münster1828:25329
7Wiesbaden1835:251027
8Rostock1826:27-126

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