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Braunschweig chancenlos
„Männer, die fressen uns auf“

Fabian Menig im Einsatz. (Foto: Schulte)
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Münster – Etwa 20 Minuten waren gespielt, als René Klingenburg seine vielleicht größte Motivation für den weiteren Spielverlauf der Preußen-Partie gegen Eintracht Braunschweig zog. Denn er schnappte bei einer Standardsituation auf, was ein Gegenspieler seinen Mannschaftskameraden zurief – ein Ausdruck dessen, was Preußen Münster am Montagabend stark machte ...

Was in der 3. Liga ein Duell des Zweiten gegen den Letzten bedeuten kann und was nicht, das haben auch in dieser Spielzeit schon einige Beispiele gezeigt. Jüngst bekam der SV Wehen Wiesbaden, ein Topfavorit, nach einem 7:0-Auswärtssieg in Köln von Carl Zeiss Jena völlig unerwartet auf die Socken, verlor 2:3. Und auch Eintracht Braunschweig ärgerte Spitzenreiter VfL Osnabrück vor wenigen Wochen erst beinahe beim spektakulären 3:4, hätte einen Sieg verdient gehabt.

„Da brennt jetzt der Baum“

So wusste der SC Preußen um Marco Antwerpen, dass er keinen Spaziergang zu erwarten hatte. Am Ende wurde es trotzdem ein völlig ungefährdeter Sieg. „Wir sind daheim so gut unterwegs, da wollten wir Braunschweig überhaupt nicht ins Spiel kommen lassen“, sagte Verteidiger Lion Schweers. Die Maßgabe erfüllten er und seine Nebenleute nahezu perfekt – schon nach einer Viertelstunde hatte Münster dem Letzten optisch den Schneid abgekauft, kurz darauf fiel das 1:0.

Und dann hörte Mittelfeldmann Klingenburg, der mit seiner eigenen Leistung wieder einmal nicht restlos zufrieden war, die Worte des Braunschweiger Verteidigers. „Männer, die fressen uns auf“, zitierte er nach Spielschluss. „Die überrennen uns.“ Die Folge: „Ich habe mir gedacht, da brennt jetzt der Baum. Die wackeln.“

Preußen Münster hielt in der Folge erbarmungslos den Fuß aufs Gaspedal, zwang die Eintracht zu zahlreichen Fehlern und kombinierte sich zum 2:0 – da war das Spiel quasi entschieden. Das dritte Tor war die Kür, danach schaltete Münster zwei Gänge zurück.

„Perfekter Abend“ für Kobylanski

Martin Kobylanski wusste da bereits, dass er schwerlich um die Auszeichnung „Mann des Spiels“ herumkommen würde. Mit seinen Saisontreffern fünf bis sieben hatte er Eintracht Braunschweig im Alleingang ausgeschaltet. „Die Treffer nehme ich so mit, selbst ohne Freistoßtor“, scherzte der 24-Jährige. „Ein perfekter Abend, der gerne öfter so kommen könnte.“ Nach den Erfolgen in Kaiserslautern, gegen Cottbus sowie Würzburg waren es zum vierten Mal die Tore des Deutsch-Polen, die dem SCP in dieser Saison den bereits neunten Dreier bescherten. 

Nur einer im Preußen-Lager hatte einen unerwartet beschäftigungslosen Abend: Max Schulze Niehues war nur einmal kurz vor der Pause geprüft worden – ein Schuss, bei dem der 30-Jährige nicht einmal sein ganzes Können zeigen musste. Schulze Niehues: „Wir haben in der Kabine sofort thematisiert, an die ersten 40 Minuten anknüpfen zu wollen, keine Schwäche zu zeigen.“ Selten dürfte der SCP die Vorgabe seines Trainers derart präzise erfüllt haben wie am Montagabend – in der zweiten Halbzeit kam Eintracht Braunschweig nichtmals annähernd für einen Treffer infrage.

 


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Tabelle

30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3036:39-342
7Würzburg3043:36741
8Münster3037:36141
91. FCK3036:39-341
10Uerdingen3033:43-1041

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3036:39-342
7Würzburg3043:36741
8Münster3037:36141
91. FCK3036:39-341
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