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Preußen Münster vor Stuttgart
Marc Heitmeier: „Die Pause hatte ich verdient“

Marc Heitmeier. (Foto: Schulte)
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Münster – Massimo Ornatelli, Amaury Bischoff, Abdenour Amachaibou – das Duell zwischen Preußen Münster und dem VfL Osnabrück bot wieder einmal viel Gesprächsstoff. Was beim SCP bleibt, ist der Ärger über die vergebene Chance, nochmals oben mitzumischen. Und die Erkenntnisse, die Spieler wie Trainer aus den 90 Minuten gegen die Lila-Weißen gezogen haben...

Um es vorwegzunehmen: Auch nach einer umfassenden Videoanalyse musste Trainer Horst Steffen ein ähnlich bitteres Fazit ziehen wie bereits kurz nach Abpfiff am Sonntagnachmittag. „Manchmal ist der Fußballsport einfach ungerecht, aber genau das macht ihn auch spannend und interessant für alle“, äußerte sich der Übungsleiter. Man hätte sicherlich mit zwei oder drei Toren gewinnen können. Außerdem wurde über die vollen 90 Minuten eine gute, stellenweise sehr gute Leistung geboten.

„Nur können wir uns dafür nichts kaufen, müssen die Punkte jetzt in Stuttgart anvisieren“, so Steffen weiter. Es ist seine erste Rückkehr an alte Wirkungsstätte seit der Freistellung Anfang November 2015. „Das wird ein ungewohntes Gefühl, am Samstag auf der anderen Bank Platz zu nehmen“, äußerte sich der Trainer von Preußen Münster. Ein Novum ist dieser Vorgang für Steffen aber nicht: Spielte der VfB Stuttgart in den Stuttgarter Lokalduellen gegen die Kickers offiziell mit Heimrecht, so siedelten die Kickers im heimischen Gazi-Stadion auf die Gästebank um.

Eine Erklärung, wieso aus den Stuttgarter Kickers, die noch in der vergangenen Spielzeit knapp am Aufstieg scheiterten und noch unter Steffen einen vielversprechenden Saisonstart verzeichneten, ein potenzieller Absteiger geworden ist, kann der 46-Jährige jedoch heute nicht geben: „Was nach mir passiert ist, kann ich nicht mehr beurteilen. Nach neun Spieltagen waren wir noch Fünfter – den anschließenden Negativlauf unter mir kann und möchte ich nicht beurteilen.“ In den letzten Wochen hätten die Baden-Württemberger jedenfalls konstant gepunktet und seien daher nicht zu unterschätzen.


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„Amachaibou kann sich jederzeit wieder in die Mannschaft spielen“

Apropos unterschätzen: Das tut im Kader des SC Preußen den Cheftrainer nun wohl niemand mehr, nachdem Steffen am Sonntag kurzerhand Lion Schweers in die Startelf beordert hatte. Marc Heitmeier erhielt eine Pause – das hatte es beim etablierten Innenverteidiger in seiner Zeit bei den Adlerträgern noch nicht oft gegeben. „Ich wusste, dass Lion zuletzt gut gespielt hatte“, begründete der Coach seine Wahl und verwies auf zuletzt unbefriedigende Leistungen Heitmeiers.

Diese bestätigte der Spieler selbstkritisch. „Ich habe zuletzt nicht gut gespielt und hatte die Pause verdient. Da gibt es für mich keine Ausreden und richtigerweise auch keinen Bonus für bestimmte Akteure, wie noch zu früheren Zeiten“, so Heitmeier. Für den sind die Karten nun aber ebenso neu gemischt wie für Abdenour Amachaibou, der am Sonntag gar nicht erst in den 18-köpfigen Kader von Preußen Münster berufen worden war. Schlafmütze in der Taktikbesprechung oder konditionell erschöpft? Wie auch immer. „Abdi kann sich jederzeit wieder ohne Einschränkungen in die Mannschaft spielen“, weckt Horst Steffen den Deutsch-Marokkaner.

Einer dürfte dabei in Stuttgart, trotz seiner vergebenen Chancen, gesetzt sein: Adriano Grimaldi, dessen Formkurve seit seinem Wechsel zu Preußen Münster steil nach oben zeigt. „Wir hatten uns natürlich erhofft, dass Adriano direkt für uns wertvoll werden kann. Das hat er gegen den VfL Osnabrück und in den Spielen davor schon mehr als angedeutet“, lobte Steffen den 24-Jährigen. Er habe viele Wege gemacht, sich selbst Möglichkeiten erarbeitet – und das Vertrauen des Trainers prompt zurückgezahlt. „Die Entwicklung zeigt bei ihm in die richtige Richtung, das kann gerne so weitergehen“, erhofft sich der gebürtige Krefelder von Grimaldi auch in Stuttgart wieder gefährliche Aktionen.

 


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