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23. Spieltag: Bremen II gegen Preußen Münster
Marco Antwerpen: "Ich muss nicht 0:1 hinten liegen..."

Jubel nach dem Auswärtssieg im Frühjahr 2017. (Foto: Sanders)
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Münster – Folgt für den SC Preußen Münster der dritte Streich sogleich? Nach zwei Siegen wäre ein weiterer Erfolg, vor allem beim Konkurrenten Bremen II, ein besonderes i-Tüpfelchen. 

Ein ordentliches Spiel, ein gutes Spiel, ein starker Auftritt: Die Formkurve beim SC Preußen Münster zeigt aktuell deutlich nach oben. Und ein weiterer Sieg am Samstag auf Platz 11 in Bremen würde die Lage noch verbessern.

Mindestens acht Punkte Abstand auf die Abstiegsplätze wären im Erfolgsfall sicher, zehn könnten es maximal werden. Das wäre ein zumindest angenehmes Polster im Abstiegskampf und vor Wochen nicht unbedingt so absehbar. Dabei hätte der SCP ja nach der abgelaufenen Saison durchaus Erfahrung darin, dass sich Dinge schnell ändern können.

Wie auch immer: Trainer Marco Antwerpen will sich gar nicht auf solche Zahlenspiele einlassen. "Es wäre nichts passiert, wenn wir die beiden Spiele nicht gewonnen hätten", sagt er am Freitagmittag. "Und es würde auch nichts passieren, wenn wir am Samstag nicht gewinnen." Es sind nach Bremen noch 15 Partien bis zum Saisonende, 45 Punkte; da ist noch reichlich Bewegung drin. 

 

Bereits am Freitagmittag machte sich das Team auf den Weg gen Bremen. Beim Auswärtsspiel in Meppen verzichtete die Mannschaft auf ein Nachtquartier. "Jetzt machen wir es mal anders", so Antwerpen. Nicht immer der gleiche Trott, heißt das wohl. 

Wenig überraschend allerdings fällt Antwerpens Einschätzung des Gegners aus. "Bremen wird sehr defensiv spielen. Wir werden also viel Geduld brauchen, um zu Chancen zu kommen." Die drei jüngsten Spiele verlor Bremen allesamt mit 0:1. Keine eigenen Tore, aber eben auch nur mit den minimal möglichen Gegentreffern. 

Alle sind vorbereitet auf ein Spiel, das erheblich weniger schwungvoll als der Auftritt gegen Erfurt sein dürfte. Vermutlich tritt der SCP aber in Bremen wieder mit einer ähnlichen Ausrichtung an. Die Viererkette und die beiden Sechser hatten gegen Erfurt alles weggeräumt, Werders Spielanlage würde eine solche Aufstellung durchaus hergeben. 

Marco Antwerpen: "Es ist gut, dass unsere Spieler flexibel sind. Das gehört auch dazu. Du musst die Systeme annehmen und das spricht schon für die Qualität der Spieler. Und das macht es für uns als Trainer auch einfacher. Nur deswegen können wir taktisch auf den Gegner reagieren."

Personalfragen

Natürlich fehlt Sebastian Mai weiterhin - er brauche Ruhe, so Antwerpen. Auch Benny Schwarz und Nils Körber sind verletzungsbedingt nicht dabei. 

Ob Adriano Grimaldi wieder in die Startelf rutscht, ist offen, aber es gibt Anzeichen. Marco Antwerpen stellt am Freitag noch einmal das Vorgehen dar. "Wie gesagt: Wir wollten ihm ewas Druck nehmen. Jetzt geht er vielleicht mit einem anderen Selbstbewusstsein auf den Platz, mit mehr Ruhe. Und dann kann er mehr auf sich achten." 

Zuletzt habe sich Grimaldi zu viel Gedanken um alles andere gemacht. "Und dann kann er nicht alles abrufen." Der Auftritt gegen Erfurt machte Mut. 

Aufwärts geht es auch für Martin Kobylanski, über den Antwerpen noch vor anderthalb Wochen sagte, er müsse sich erst noch an das neue Spiel der Preußen gewöhnen. "Es scheint, als sei er auf dem besten Wege." Keine Frage: Bei zwei Toren und einer Vorlage war Kobylanski gegen Erfurt an den entscheidenden Szenen beteiligt. "Und darum geht es ja im Fußball", so Antwerpen. 

Belastungstest?

Nach drei Spielen unter Marco Antwerpen lässt sich noch kein belastbares Fazit ziehen. Die Momentaufnahme ist angenehm, aber der Belastungstest steht auch noch aus. Was, wenn das Team mal wieder in Rückstand gerät? Ist das neue Selbstbewusstsein noch fragil oder richtet sich das Team dann schnell wieder auf? 

In Meppen ließ sich die Mannschaft zumindest nicht hängen nach dem 0:1. Im Gegenteil. Es gelang ihr allerdings auch nicht, die Sache noch zu drehen. Wäre das jetzt anders? Marco Antwerpen lakonisch: "Ich muss nicht 0:1 hinten liegen, um herauszufinden, ob die Mannschaft das jetzt besser wegsteckt..." 

Übrigens

Nein, die Partie in Bremen ist nicht gefährdet. Selbst wenn der Platz 11 unbespielbar sein sollte, könnte und müsste die U23 des SVW ins benachbarte Bundesliga-Stadion umziehen. 

 


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2Uerdingen47:529
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