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Nach 0:0 gegen 1860 München
Martin Kobylanski bleibt im Fokus – und spricht über Transfergerücht

Martin Kobylanski. (Foto: Schulte)
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Münster – Den zahlreichen Zuschauern bot der SC Preußen am Samstagnachmittag gegen 1860 München eher Magerkost. Einer der wenigen, die für einen Treffer in Frage kamen, war Martin Kobylanski – doch auch der Offensivmann hatte nicht seinen besten Tag. Nach Abpfiff nahm er auch zu den Gerüchten, die ihn mit dem VfL Bochum verbinden, Stellung.

Man merkte Martin Kobylanski in fast jeder Phase des Kicks gegen die Sechziger an, dass er das Spiel um jeden Preis an sich reißen wollte. Er drängte in den Mittelpunkt, allen voran bei der Ausführung der Standardsituationen, die ihn an guten Tagen zu einem Unterschiedsspieler machen. Am Samstag war das nicht so. Er schlug sicher ein Dutzend Freistöße und Ecken, doch nur einmal stieg Ole Kittner früh in der Partie erfolgreich zum Kopfball hoch und war so dem Treffer nah. 

Die Mehrzahl der ruhenden Bälle endete unglücklich; symptomatisch war eine völlig misslungene Variante in der ersten Halbzeit, als sich sämtliche Spieler in den Strafraum orientierten und Kobylanski das Leder auf den verlassenen linken Flügel bolzte – ein Missverständnis. Kann passieren.

Kobylanski sichert sich das Grimaldi-Trikot

Als sich die Mannschaften schon auf das torlose Remis geeinigt zu haben schienen, da trat der Deutsch-Pole ein letztes Mal in Erscheinung – zielte aber knapp rechts am Kasten vorbei. Nichts war es mit dem Sieg, nichts mit Matchwinner Martin Kobylanski. „Mir fehlte ein bisschen die Zeit, mich bei dem Schuss zu orientieren, sondern habe eher auf den Instinkt vertraut“, beschrieb Kobylanski. Und so fehlten am Ende ein, zwei Meter zum Preußen-Sieg.

Adriano Grimaldi und Martin Kobylanski tauschen Trikots. (Foto: Schulte)

In die Kabine kam der 24-Jährige dann bereits mit dem wohl begehrtesten Löwen-Trikot: Er hatte sich das Exemplar vom ehemaligen Mitspieler Adriano Grimaldi gesichert. „Er hat die Nummer 10, ich habe sie ebenfalls, das passte“, sagte Kobylanski grinsend und erinnerte sich an viele gemeinsame Momente, auch abseits des Platzes. „Wir haben einen richtig guten Kontakt, das war schon irgendwie geplant.“

„Das ist eine schöne Anerkennung“

Und dann war da ja noch dieses Gerücht. Martin Kobylanski im Blickpunkt des VfL Bochum, hieß es unter der Woche erneut. Die Beziehung ist schnell geklärt – unter VfL-Trainer Robin Dutt wurde Kobylanski einst bei Werder Bremen zum Profi. „Er wird deshalb immer eine wichtige Person für mich bleiben, weil er mir zugetraut hat, in der Bundesliga zu spielen“, sagte der Spieler nach dem München-Spiel. „Ich habe nach wie vor mit ihm Kontakt.“

Überhaupt freue es ihn, das Interesse höherklassiger Klubs auf sich gezogen zu haben. „Wir spielen als Mannschaft gerade einen richtig guten Ball. Daher hat jeder Spieler doch das Recht, sich für höhere Schritte zu empfehlen“, so Kobylanski. „Und wenn man liest, dass man in der 3. Liga von einem Zweitligisten beobachtet wird, ist das in jedem Fall eine schöne Anerkennung.“

Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

 


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7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

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