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7. Spieltag
Mit Ole Kittner in Aalen: Preußen Münster muss Tore verhindern

Ole Kittner ist wieder dabei. (Foto: Schulte )
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Münster – Nach zwei Wochen Ligapause geht es für den SC Preußen Münster am Samstag zum VfR Aalen. Am Freitagmittag macht sich Reisegruppe auf den Weg, am Tag darauf soll das Team endlich mal wieder Gegentore verhindern. Die gute Nachricht: Auch Ole Kittner ist wieder dabei. 

Es gibt ja so Statistiken. Vier Spiele hat der SC Preußen Münster beim VfR Aalen absolviert, dabei auswärts noch nie ein Tor geschossen. Zwei 0:0, zwei 0:1-Niederlagen. Anders gesagt: In über 112 Jahren Vereinsgeschichte gewann der SCP noch nicht ein einziges Mal in Aalen ... Tja, und nun? Trainer Marco Antwerpen kann über solche Statistiken eher schmunzeln, sagt aber: "Dann steigt doch mit jedem Spiel die Tendenz, auch mal ein Tor zu schießen oder zu gewinnen." Recht hat er, so rein statistisch. 

Ist ja ohnehin alles Rechenarbeit für die Galerie. Auf dem Platz geht es darum, wieder Struktur ins Spiel zu bekommen. Den eigenen Plan durchzusetzen. Die jüngsten beiden Liga-Niederlagen haben beim Trainer durchaus Verstimmungen hinterlassen - am Donnerstag gibt sich Antwerpen zwar gelassen, sagt aber auch: "Mich hat das schon genervt, dass wir unser Spiel gegen Uerdingen nicht durchsetzen konnten." 

Nicht umgesetzt hatte der SCP: Ball halten, Mitspieler mit nach vorn ziehen. "So konnten wir keinen Druck mehr erzeugen. Wir müssen zweikampfbetonter nach vorn spielen." Solche Überlegungen führen auch zu der Frage, ob nicht auch René Klingenburg, Münsters etwas überraschender Topscorer, auch noch weiter nach vorne rücken könnte. Denn dort fällt Tobias Warschewski wegen eines Infekts aus. Und Rufat Dadashov ist es nach Ansicht des Trainers bisher nicht gelungen, nachhaltig in der 3. Liga Fuß zu fassen. Er verliere zu viele Bälle, lasse sich von den gegnerischen Innenverteidigern zu leicht "abkochen". "Da muss er sich verbessern, muss besser den Ball behaupten", so Antwerpen. "Er weiß das, wir trainieren das. Die Härte in der 3. Liga ist eben da, da muss man sich wehren." Also: Auftrag klar. 

Grundsätzlich macht ja Mut, dass der SCP auswärts derzeit stabiler auftritt als zuhause. Von Osnabrück einmal abgesehen, wo nach rund 40 Minuten ganz viel in ganz kurzer Zeit schief ging. "Die Jungs sollen jetzt einfach Bock haben, müssen ein gutes Auswärtsspiel machen wollen."

Die zwei Wochen Pause in der Liga taten vielleicht auch ganz gut. "Wir fühlen uns jedenfalls gut vorbereitet."

Zwei Personalien sind klar: Warschewski (siehe oben) fehlt, aber auch Innenverteidiger Dominik Lanius fällt mit Wadenproblemen aus. Der Rest ist einsatzfähig, eben auch Ole Kittner, der beschwerdefrei ist. Er wird, so klingt es am Donnerstag durch, auch wieder in die Startelf rücken.

Zwar ist Neuzugang Philipp Müller seit Dienstag auch wieder voll im Training, aber nach der längeren Pause ist er vorerst keine Alternative. Aus dem engen Kader muss nur einer zuhause bleiben - zumindest ohne Kaderplatz. Die personelle Lage ist hinlänglich bekannt.

Im Tor deutet einiges darauf hin, dass Max Schulze Niehues erst einmal drinbleiben wird. Antwerpen spricht über die Ausrichtung des Teams, aber eben auch die Spielleistung. Und da gab es zuletzt an "MSN" wirklich nichts auszusetzen. Vorteil Schulze Niehues.

"Wir müssen nicht nach oben schauen"

Eines ist auch klar: "Du musst sehen, dass du jetzt Punkte sammelst." Der SCP habe zuletzt eben nicht konstant gepunktet und könne daher nicht in die oberen Tabellenregionen schauen, sondern eher nach unten. So hatte es Antwerpen etwas ernüchtert schon nach dem Uerdingen-Spiel formuliert und so pragmatisch formuliert er es auch am Donnerstag. "Wir kriegen drei Niederlagen trotz guter Leistungen. Das kannst du dir eben nicht erlauben." Vielleicht fehle da auch dem einen oder anderen Erfahrung auf dem Platz. In jedem Fall wisse das Team derzeit nicht, wie man auch mal "zu Null" spielt. Und das muss jetzt besser werden.

Für Aalen ist nicht unbedingt irgendeine taktische Finesse zu erwarten. Der Trainer spricht darüber, jetzt auch mal unverändert aufzulaufen. "Wenn Aalen sich unsere Spiele angeschaut hat, werden sie auch nicht mehr wirklich überrascht sein", so Antwerpen. Der VfR selbst ist auch nicht ideal gestartet, verfüge aber über ein gutes Gerüst und viel Erfahrung. 

Es wird also wieder eine Aufgabe, die der SCP zu lösen hat. Diesmal sollen sich die Preußen wehren.

Tabelle

16. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1Osnabrück1521:101130
2Münster1524:18626
3Karlsruhe1520:16426
4Rostock1524:23125

 


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Tabelle

16. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1Osnabrück1521:101130
2Münster1524:18626
3Karlsruhe1520:16426
4Rostock1524:23125

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