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Gefühlslage
Münster feiert alte Helden, aber Karlsruhe steigt auf

(Foto: Schulte)

Münster – Aus Sicht der meisten Preußen-Fans dürfte das 1:4 gegen den Karlsruher SC ein Spiel zum Abgewöhnen gewesen sein. Am Ende blieb nur der staunende Blick auf Karlsruher Fans. Der Spieltags-Kommentar.

Ganz ehrlich, das war alles für den A****. Sportlich zeigt Karlsruhe dem SC Preußen Münster, was ein effektives Spitzenteam ausmacht. Der SCP hatte die Gäste anfangs prima in Schach gehalten und war eigentlich sogar das aktivere Team. Und lag dann doch mit dem zweiten Torschuss der Gäste zurück. Und wie das beim SCP so ist in dieser Saison: Fällt eins, fällt noch eins. Mit dem 0:2 praktisch mit dem Pausenpfiff war der Drops gelutscht. 

Karlsruhe zockte das alles munter runter, der SCP und seine Fans durften nur noch zuschauern. Das Ehrentor fiel früh, aber machte gar keinen Unterschied mehr. 

Alles war sinnlos. Aus der Preußenkurve war wohl nichts zu erwarten. Die jüngsten Themen zwischen Klub, Polizei und der aktiven Fanszene hatten allen die Laune vertrieben. Das aufgehobene Materialverbot für die Preußenfans ging am Ende völlig unter, nachdem sich hunderte KSC-Fans mit offizieller Duldung im Heimbereich der Preußen breitgemacht hatten.

Keine Fahnen in der Preußenkurve, keine Banner. Und auch kaum Fans. Denn viele mussten kurzfristig mit "Bereichsbetretungsverboten" draußen bleiben. Das war allerdings hausgemacht. Denn einige Preußenanhänger hatten vormittags die Karlsruher im Bereich des Hansaviertels heimgesucht - es wurden offenbar auch einige Karlsruher Fahnen "gezockt". Dafür gab es dann reichlich Reaktion der Polizei. Die Folge: Ein halbleerer Block O. 

Zu feiern hatten im Preußenstadion nur die Gäste. Den Platzsturm nach Abpfiff wollte der SCP ja verhindern durch Ordner- und Polizeipräsenz. Es stellte sich heraus, dass eine durch Ordner gespannte Schnur etwas zu wenig war, um tausende Kalrsruher zu bändigen, weswegen die Polizei am Ende einfach alle laufen ließ.

Reichlich ging zu Bruch. Die Karlsruher ließen sich an Banden und den Ersatzbänken aus - Sitze wurden zerstört, allerlei "Feierkram". Ob die U23 am Sonntag im ramponierten Stadion spielen kann? Da kommt jedenfalls einiges an Arbeit auf die Platzwarte zu. 

 

In der Halbzeitpause ließ der SC Preußen seine alten Helden von 1989 durchs Stadion laufen. Während der Karlsruher SC in seiner Choreo zum Einlaufen an die großen Europapokal-Zeiten erinnerte, freuten sich die Preußen über die alte Oberliga-Mannschaft um Helmut Horsch. Sportlich liegen Welten zwischen dem KSC und den Preußen. 

Und selten war der Kontrast zwischen Anspruch und Wirklichkeit augenfälliger als am Samstag. Eine Ehrenrunde für 30 Jahre (!) Aufstiegshelden. Und am Ende feierte nur der KSC einen echten Erfolg. Man muss kein Prophet sein um anzunehmen, dass der SCP vorerst nicht wieder so nah an einen Aufstieg herankommen wird wie in der Feier des KSC... 

Was nimmt der SC Preußen aus diesem Spiel mit? Nichts. Blumen für Leistungsträger, die künftig andernorts spielen. Eine heftige Heimniederlage. Gäste-Jubel und ein fremder Aufstieg im eigenen Stadion. Braucht niemand.

Vergessen, ganz schnell vergessen. 

 

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Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

SC Preußen Münster