Preußen Münster auf Twitter & Facebook

Unser Service... Preußen-Artikel exklusiv auf Twitter @westline_scp und Facebook

Immer wieder Gegentore nach Fehlern
Nach Pokalaus: Defensive bleibt Sorgenkind von Preußen Münster

Rödinghausen jubelt, der SCP am Boden. (Foto: Schulte )
81

Münster – Die Hoffnungen des SC Preußen Münster, nach fünf Jahren wieder im DFB-Pokal antreten zu dürfen, haben durch das Westfalenpokal-Aus in Rödinghausen einen herben Dämpfer erhalten. Zwei Faktoren, die den SCP in dieser Saison immer wieder verfolgen, waren für das Ausscheiden beim Regionalligisten entscheidend: Der letzte Wille zum Torerfolg und eine fehleranfällige Abwehr.

Der Liveticker zum Nachlesen

Warum die Frühstarter der Preußen, die in diversen Punktspielen der vergangenen Wochen jeweils früh in Führung gegangen waren und dadurch viel Sicherheit in ihr Spiel bekommen hatten, an diesem Mittwochabend nach dem eigenen 1:0 durch Martin Kobylanski den geordneten Rückzug antraten, das wusste niemand so genau – im Matchplan war das in dieser Deutlichkeit jedenfalls nicht vermerkt.

Torhüter Max Schulze Niehues bekam in der Phase zwischen Preußen-Tor und dem dann überfälligen Ausgleich kurz vor dem Seitenwechsel reichlich zu tun. „Ich kann es nicht erklären“, sagte der Schlussmann. „Wir hätten den Ball nach dem 1:0 deutlich ruhiger laufen lassen müssen.“ So kam nach einem eigentlich guten, engagierten, vor Wille strotzenden Start des Drittligisten eine fahrige Note hinzu, die die bissige und griffige Rödinghauser Elf sofort als Chance witterte. Schulze Niehues: „Wir haben einfache Fehler angeboten, die von einem Viertligisten ebenso bestraft werden.“

Scherder sucht die Souveränität

Und tatsächlich schaffte es der Regionalligist, mit seinen wenigen Nadelstichen die bereits in Unterhaching taumelnde „westfälische Mauer“ bröckeln zu lassen, als die flinken Björn Schlottke, Fabian Kunze und Joy-Slayd Mickels ein ums andere Mal Freiräume schufen. Lion Schweers leistete sich noch die wenigsten Patzer, Simon Scherder sucht weiter die Souveränität der Vorsaison. Trainer Marco Antwerpen nahm den Kapitän von sich aus mit in die Verantwortung: „Simon hat heute die Löcher nicht konsequent geschlossen.“ Ein Faktor, der zur mangelnden Absicherung führte. „Defensiv war das nicht das, was wir spielen wollten.“

Jannik Borgmann, jüngstes Glied der Dreierkette, zog obendrein den Schwarzen Peter, war an beiden Gegentoren direkt beteiligt. Erst konnte er den durchstartenden Kunze im Strafraum nur noch per Foulspiel stoppen, der folgende Elfmeter führte zum Ausgleich. In der zweiten Hälfte stahl er René Klingenburg an der Mittellinie den Ball vom Fuß, Rödinghausen reagierte mit zwei schnellen Pässen und dem Führungstreffer.

„Borgmann hat heute kein Lehrgeld gezahlt“

„Ich würde nicht sagen, dass er heute Lehrgeld gezahlt hat“, sagte Antwerpen. „Jannik kommt eigentlich aus der Westfalenliga und macht bei uns dennoch schon Spiel für Spiel.“ Er habe sich gegen den SV Rödinghausen trotz der bitteren Momente in die Partie gekämpft. Ein Erfahrungsgewinn für ihn, meint der Coach.

Das zweite Manko zeigte sich erst nach dem 1:2, als Preußen Münster alles nach vorne warf und sich durchaus in aussichtsreiche Position spielte. „Wir hatten dann reichlich klare Chancen“, haderte Antwerpen, dem einige Querpässe trotz bester Schussposition ein großer Dorn im Auge waren. „Ich hätte das anders gemacht“, sagte der ehemalige Stürmer. Und erinnerte: „Unseren besten Stürmer haben wir zum Länderspiel abgegeben.“ Das Fehlen Rufat Dadashovs solle zwar nicht als Ausrede dienen, „aber der hätte hier vielleicht nochmal geknipst...“

 


Lade Forenbeiträge...

Nächstes Liga-Spiel

3. Liga, 19. Spieltag
Preußen Münster - FSV Zwickau
Samstag, 15. Dezember, 14 Uhr
Liga-Spielplan | SCP-Spielplan
Kader | Forum

Weitere Preußen-Termine

Datum Termin  
  -  

Tabelle

18. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4Halle1823:16733
5U´haching1837:191831
6Münster1828:25329
7Wiesbaden1835:251027
8Rostock1826:27-126

SC Preußen Münster