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Münster verbringt ruhige Spielpause
Preußen-Derbysieg therapiert die Clubseele - Ausruhen verboten

Benno Möhlmann. (Foto: Schulte)
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Münster – Es hätten ganz schön zähe Tage für den SC Preußen Münster werden können in dieser Länderspielpause. Stattdessen ist nach dem 4:1 über den VfL Osnabrück vorläufig Ruhe eingekehrt. Immerhin sind die Adlerträger kurzerhand sieben Plätze geklettert. Doch die Situation hat sich längst noch nicht entschärft.

„Ich werde heute nicht jubeln wie ein Verrückter“, hatte Benno Möhlmann nach dem erlösenden Sieg gesagt. Jedes Wort war ihm abzunehmen, wirkte er nach zuvor sieben sieglosen Partien einfach nur erleichtert. Niemand hatte sich im Lager des SCP so wirklich erklären können, was die Ursache für die plötzliche Talfahrt war. Die mangelnde Effizienz zu Beginn der Schwächephase? Das mangelnde Fortune angesichts mehrerer Schiedsrichterentscheidungen, die zu Ungunsten des SCP getroffen wurden?

Ein Faktor, der zum angehäuften Frust geführt hatte, war die mangelnde Konstanz. Gegen Zwickau spielte Münster schlecht, in Paderborn gut, gegen Aalen akzeptabel und in Jena wieder schwach. Im Derby erwischten alle „Wackelkandidaten“ einen blitzsauberen Tag, Martin Kobylanski und Tobias Rühle stachen aus dem Gros hervor. Dass dies ausgerechnet auf schwerem Geläuf passierte – Kobylanski hatte es für sich beschworen. „Als ich aufgewacht bin und das Wetter gesehen habe, wusste ich schon: Das wird ein geiles Spiel“, sagte der 23-Jährige nach Spielende.

„Lange zehren können wir davon nicht“

Den Sieg, den Teile der Preußen-Elf anschließend auf dem Münsteraner Oktoberfest bejubelten, dürfen Möhlmann und Co. länger als gewöhnlich verarbeiten. Am kommenden Wochenende ist spielfrei, erst in zehn Tagen wartet Aufsteiger SpVgg Unterhaching auf die Westfalen. Ein Vor- oder Nachteil, wo der SCP doch gerade erst in Schwung gekommen ist? „Sie können mir die Frage noch jahrelang stellen, ich werde immer gleich antworten. Wir nehmen die Pause, wie sie kommt“, entgegnete der Trainer ganz pragmatisch.

Nicht nur er, sondern auch seine Spieler wissen, dass erst ein Anfang gemacht ist. „Wir müssen dranbleiben“, sagte Tobias Rühle, und Ole Kittner ergänzte: „Emotional ist der Erfolg viel wert, aber lange zehren können wir von den drei Punkten nicht. Wir wollen nachlegen.“ Verlieren sollten die Münsteraner in Unterhaching, wo sie vor über vier Jahren einst den Aufstieg in die 2. Bundesliga endgültig verspielten, nicht – sonst findet sich Schwarz-Weiß-Grün rasch im Keller wieder.

Doch das ist leichter gesagt als getan. Die Spielvereinigung hat aus ihren letzten drei Punktspielen die volle Ausbeute geholt und dabei nicht ein Gegentor kassiert. Und doch wird das Zwischenhoch des Drittliga-Neulings getrübt: Am Dienstagabend unterlag Haching Regionalligist Schweinfurt 05 und flog damit aus dem Landespokal. Ein Gefühl, das wiederum Preußen Münster wohlbekannt vorkommt…

Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
8F. Köln3853:48554
9U´haching3854:55-154
10Münster3850:49152
11Jena3849:59-1052
12Aalen3848:57-950

 


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Billerbeck
14.00

Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
8F. Köln3853:48554
9U´haching3854:55-154
10Münster3850:49152
11Jena3849:59-1052
12Aalen3848:57-950

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