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2:1-Sieg beim 1. FC Kaiserslautern
Preußen-Matchwinner Kobylanski: „Kroos hat mich inspiriert!“

Martin Kobylanski. (Foto: Schulte)
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Kaiserslautern – Was für ein Spiel, was für ein Krimi: Preußen Münster hat beim 1. FC Kaiserslautern mit 2:1 gewonnen und sich damit in der Tabelle wieder deutlich nach vorne gearbeitet. Spieler des Tages war einer, der vor drei Tagen noch enttäuschte. Martin Kobylanski stellte nun erneut unter Beweis, dass er ein Spiel auch allein entscheiden kann.

Erst sah es nach einem gerechten Remis aus, dann nach einer Niederlage. Münster hatte auf dem Betzenberg aktive wie passive Phasen, wirklich eingeschnürt wurden sie vom Gegner selten. Umgekehrt aber fehlte es lange an Mitteln, um aus dem Spiel heraus Gefahr zu erzeugen – Chancen hatte der SCP vornehmlich nach Standards. Dann wechselte Marco Antwerpen nach 68 Minuten Martin Kobylanski für Sandrino Braun ein.

Er kam, sah, und zauberte. Erst zirkelte er nach 74 gespielten Minuten einen Freistoß derart präzise in Richtung Giebel, dass FCK-Torhüter Ole Sievers nur nach vorne abprallen ließ – Fabian Menig staubte ab. „Da gehen wir entschlossen hinterher“, lobt Trainer Antwerpen bei Telekom Sport, den aber überraschte: „Eisen Menig macht eigentlich nie ein Tor.“ Seiner Meinung nach wäre es nicht verdient gewesen, am Betzenberg keinen Punkt mitzunehmen. „Vor so einer Kulisse zu bestehen, Respekt an die Mannschaft.“

„Ich wusste, dass der drin ist!“

Doch es kam noch besser, als sich Kobylanski – der zwischendurch, auch das gehört zur ganzen Wahrheit, einen wenig erquicklichen Fehlversuch hinter sich hatte – den Ball in der 92. Spielminute nochmals zurechtlegte und mit Augenmaß und viel Gefühl direkt verwandelte. Seine Einschätzung nach Abpfiff war eine überraschend kesse: „Ich habe nicht einmal gesehen, wo genau der Ball reingegangen ist“, sagte der Pole. Er hatte schon vorher abgedreht. „Ich wusste, dass der drin ist!“

Es steckte wohl auch eine Prise internationaler Klasse in diesem Freistoß, merkte Kobylanski danach noch an, bei wem er sich den Schuss abgeschaut hatte. „Felix Kroos hat mich inspiriert“, sagte der 24-Jährige, der Zeit seiner Karriere bei Werder Bremen und Union Berlin gemeinsam mit dem Bruder von Weltstar Toni Kroos verbrachte. Erst traf Kroos senior bei der WM, dann Kroos junior am vergangenen Wochenende gegen Erzgebirge Aue – und nun schließt Martin Kobylanski den Kreis.

Aber nicht, ohne einen Funken Bescheidenheit an den Tag zu legen. „Der von Felix war noch einen Tacken besser. Aber drin ist drin.“

 


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3. Liga, 30. Spieltag
Preußen Münster - SpVgg Unterhaching
Samstag, 23. März, 14 Uhr
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Tabelle

30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3036:39-342
7Würzburg3043:36741
8Münster3037:36141
91. FCK3036:39-341
10Uerdingen3033:43-1041

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