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Beeindruckende Kulisse sieht den Spitzenreiter
Preußen Münster: 9.247 ist die Zahl des Montagabends

Selbst die Ostkurve war am Montagabend prall gefüllt. (Foto: Weber)
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Münster – Es lag etwas Feierliches in der Stimme von Stadionsprecher Martin "Kerni" Kehrenberg, als dieser wie gewohnt Mitte der zweiten Halbzeit die Zuschauerzahl bekanntgab. Ausgerechnet zum ungeliebten Montagstermin begrüßte der SC Preußen Münster eine gewaltige Kulisse: 9.247 Zuschauer sahen dem späteren Spitzenreiter zu.

Schon weit vor Anpfiff fiel auf, dass rund um das altehrwürdige Stadion an der Hammer Straße etwas mehr Trubel war als sonst. Zuschauer irrten hektisch durch Berg Fidel, mussten auf Stehplatzkarten ausweichen - die Tribüne meldete schnell: ausverkauft! Auch Parkplätze waren ein rares Gut, am Haupteingang bildete sich Chaos - längst nicht jeder war bei Anpfiff im Stadion.

Es muss so etwas wie Euphorie sein, was dieses kleine Spektakel des SC Preußen am Dienstagabend in Kaiserslautern ausgelöst hat. Vergessen ist das unnötige 1:2 gegen Carl Zeiss Jena, ohne das die Bilanz der Preußen makellos gewesen wäre. Ligaprimus darf sich Münster nach dem 1:0-Sieg über die Sportfreunde Lotte dennoch nennen, einzig der KFC Uerdingen ist dem SCP mit ebenfalls drei Siegen aus vier Partien gefolgt.

"Die Fans waren da"

"Am Anfang habe ich gar nicht mitbekommen, dass es so voll ist", sagte Kapitän Simon Scherder nach Spielende. Wohl das Adrenalin, der Fokus auf das Spielfeld - beim Hereinlaufen jedenfalls bemerkte er kaum etwas. Dann aber staunte er über derart volle Ränge, auch wenn die Stimmung ohne Kurvenunterstützung wie gewohnt etwas schwer in die Gänge kam. "Als wir die Fans zum Ende des Spiels gebraucht haben, waren sie da", resümierte Scherder.

Auch der eingewechselte Philipp Hoffmann freute sich über die fast schon zweitligataugliche Zuschauerzahl. "Ich bin ja schon eine ganze Weile dabei", sagte der Joker, "und das ist mir sofort aufgefallen, normalerweise sind in der Kurve viel mehr Lücken."

 

Wie die ganze Mannschaft ließ auch er es sich nicht nehmen, auf der Ehrenrunde nach Abpfiff gebührend gefeiert zu werden. Matchwinner René "Klinge" Klingenburg wurde die besondere Ehre zuteil, vor der Gegengeraden auf den Zaun zu steigen. "Bei Viktoria Köln habe ich das schon einmal gemacht", sagte der Siegtorschütze. Aber da seien längst nicht so viele Leute gewesen - umso mehr genoss der 24-Jährige das Bad in der Menge.

Ein bisschen Statistik

Kaum zu glauben: Fast hätten die SF Lotte, die nur von etwa 250 Fans begleitet wurden, für eine höhere Kulisse gesorgt als das Derby gegen den VfL Osnabrück im Vorjahr. Im November 2017 kamen 9.313 Besucher ins Preußenstadion. Das bislang letzte Mal, das der SCP 9.000 Heimzuschauer zu einem "normalen" Ligaspiel - sprich kein Derby - empfangen durfte, war übrigens im Februar 2015 gegen Dynamo Dresden.

Klar ist seit dem Montagabend: Selbst im achten Drittligajahr lässt sich der Münsteraner vom Preußenfieber anstecken. Und wer weiß, was nach einem starken schwarz-weiß-grünen Auftritt im kommenden Derby in Osnabrück los sein könnte...

Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

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