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0:1 gegen den KFC Uerdingen
Preußen Münster ärgert sich über plötzlichen Leistungseinbruch

Marco Antwerpen. (Foto: Schulte)
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Münster – Da geht er hin, der gute Saisonstart von Preußen Münster: Mit dem 0:1 gegen den KFC Uerdingen rutscht der SCP vorerst ins Mittelfeld ab. Schuld an der Pleite war ein letztes Spieldrittel, in dem Schwarz-Weiß-Grün ziemlich abrupt nichts mehr zu melden hatte. Das ärgerte die Beteiligten aus dem Münsteraner Lager nach Spielende maßlos.

Für Höflichkeiten war nach dem Abpfiff von Schiedsrichter Mitja Stegemann am Samstagnachmittag erstmal keine Zeit. SCP-Trainer Marco Antwerpen verweigerte das erste Interview für die Übertragungsanstalten, stapfte missmutig in die Kabine und kam erst nach einiger Zeit zurück, um dann doch vor die Kameras zu treten. Tobias Rühle ließ seinen Frust eine Stellwand im Kabinentrakt spüren. Es knallte mächtig, als er davorschlug. Sagen wollte er nichts mehr.

Dabei blieben Erklärungen offen, an denen sich dann andere Spieler versuchen mussten. Warum hatte der SC Preußen eine Begegnung, in der er 60 Minuten lang immer mindestens ebenbürtig und zum Teil sogar spielbestimmend unterwegs war, plötzlich aus der Hand gegeben? Warum hatte die deutlich erfahrene, aber eben auch deutlich ältere Mannschaft aus Uerdingen die berühmte zweite Luft erhalten?

Maßlose Enttäuschung und ehrliche Worte

„Ich bin maßlos enttäuscht“, sagte Rechtsverteidiger Fabian Menig nach Spielende. Die erste Spielhälfte sei ja noch in Ordnung gewesen, erinnerte er sich, „da waren gute Chancen dabei, aber wir haben auch einige zugelassen.“ In der zweiten Halbzeit sah es anders aus. „Da haben wir uns den Schneid abkaufen lassen, so ehrlich müssen wir sein“, sagte Menig. Der SCP habe viele Bälle verloren, nicht klar genug geklärt, sei in einige gefährliche Konter gelaufen. „Dabei wussten wir, dass das die Uerdinger Stärke ist.“

Der entscheidende Gegentreffer fiel zu einem Zeitpunkt, als er nach mehreren KFC-Hochkarätern in der Luft lag, in seiner Entstehung war er für die Preußen dennoch unglücklich. Sandrino Braun war es, der einen Flachschuss von Tanju Öztürk mit der Wade abfälschte und so unhaltbar für Max Schulze Niehues machte. „Uerdingen hat sich das Duseltor erarbeitet“, sagte Braun. Warum man den Faden verloren habe? „Ich kann es nicht sagen.“

Braun: „Waren bislang nie chancenlos“

Einen Faktor benannte dann der Trainer: Marco Antwerpen kritisierte in der Pressekonferenz die Leistung seiner Einwechselspieler. Tatsächlich blieb der Joker-Effekt am Samstag aus – Tobias Warschewski, Philipp Hoffmann und Kevin Rodrigues Pires brachten nicht eine erinnerungswürdige Aktion zustande, während auf Uerdinger Seite der früh eingewechselte Connor Krempicki die Zentrale der Gäste belebte und ordnete, sogar gute Abschlüsse verzeichnete.

Was bleibt dem SC Preußen? Das Wissen, dass sowohl in Osnabrück als auch gegen Uerdingen nicht die klar bessere, sondern die abgezocktere Mannschaft gewonnen hat, jeweils mit einer Prise Spielglück garniert.

An den Verlauf der vergangenen Saison, als auf einen guten Start eine lange Krise folgte, denkt Münster noch nicht. „Dafür gibt es keinen Grund. Wir waren doch bislang in jedem Spiel gut dabei, waren nie chancenlos“, stellt Braun klar. Und wie vertreibt man die Unkenrufe nach der Negativserie möglichst zügig, Herr Braun? „Fehler abstellen, die nächsten Spiele gewinnen.“ So.

Tabelle

30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3036:39-342
7Würzburg3043:36741
8Münster3037:36141
91. FCK3036:39-341
10Uerdingen3033:43-1041

 


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30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3036:39-342
7Würzburg3043:36741
8Münster3037:36141
91. FCK3036:39-341
10Uerdingen3033:43-1041

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