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Montagsspiel in Duisburg
Preußen Münster beim KFC Uerdingen: Auftrag "blitzsauberes Auswärtsspiel"

Jubel über das 1:0 des KFC Uerdingen. (Foto: Schulte)

Duisburg – Der SC Preußen Münster ist seit Sonntagnachmittag in Duisburg. Am Montagmittag gibt es eine kurze "Aktivierungs-Einheit", um 19 Uhr wird gespielt. Und der SCP will auswärts "blitzsauber" auftreten.

Zwei Dinge sind heute Abend sicher: Der KFC Uerdingen hat wenig zu tun mit dem KFC der Hinrunde. Und das Stadion in Duisburg wird ziemlich mau gefüllt sein. Uerdingen zieht im "Heim-Auswärtsstadion" nur mäßig, da sitzt für die paar hundert mitreisenden Preußen fast ein Heimspiel drin. 

Und die Mannschaft hat der KFC im Winter ordentlich durcheinandergewürfelt. Der Boss machte die Brieftasche auf und spendierte dem Klub reichlich Neuzugänge. Von der Startelf des KFC, die im September 2018 in Münster 1:0 gewann, sind nur noch eine Handvoll Spieler übrig. 

Hat's bisher geholfen? Geht so. Im Kalenderjahr 2019 hat der drastisch ambitionierte Klub aus Krefeld noch gar nicht gewonnen, dafür aber drei Niederlagen in vier Spielen eingefahren. Fast wundert man sich, dass Neu-Trainer Norbert Meier noch immer Trainer ist... 

Erfahrene Preußenfans ahnen: Das riecht nach einer Auswärtsniederlage, denn als Aufbaugegner hat der SCP in den vergangenen Jahren immer wieder fungiert. Alte Vorurteile wirken eben nach. 

Allerdings hat sich der SCP nach dem wüsten Dezember defensiv spürbar stabilisiert. Nur ein Gegentor kassierte der SCP in den ersten vier Spielen des Jahres - das einzige Gegentor war das ärgerliche Duseltor für Lotte, das nach wenigen Spielminuten schon die Niederlage festschrieb. Ein Phänomen, das Trainer Marco Antwerpen in dieser 3. Liga schon oft zur Kenntnis genommen hatte. "Uns geht das ja so, dass wir praktisch immer verlieren, wenn wir zurückliegen. Das ist verrückt, nicht zu erklären." 

Uerdingen dagegen scheint derzeit Probleme zu haben, Führungen über die Zeit zu bringen. In Meppen ging das so (2:3), in Großaspach (2:3) und auch gegen 1860 München verspielte der KFC seine Führung. Darin könnte ja dann heute eine Chance liegen, falls die Preußen in Rückstand geraten. 

"Ich erwarte nichts von Uerdingen..."

Dass der SCP heute beim wohl spektakulärsten Drittliga-Team antritt, ist für den Trainer nur eine Randnotiz. "Wir schauen da nicht auf zu Spielern wie Großkreutz. Das sind alles nur Ligakonkurrenten." 

Anders formuliert: "Ich erwarte nichts von Uerdingen, ich erwarte etwas von meiner Mannschaft." Weil defensiv zwar vieles stimmt dieser Tage, aber offensiv wenig passiert, ist die Forderung klar. "Wir müssen einfach eine größere Siegermentalität erkennen lassen. Mal wieder ein blitzsauberes Auswärtsspiel hinlegen."

Das sagt sich so locker daher, aber die Preußen hatten das in einer "super Trainingswoche" (Antwerpen) auch hinterlegt: Spieleröffnung wurde trainiert, Bälle festgemacht. "Genau das brauchen wir. Wie wir das im Spiel dann umsetzen, ist die Frage und die große Kunst." 

Der Trainer will für das Spiel heute "definitiv etwas ändern". Taktisch und personell. Was genau? Darüber schweigt sich Antwerpen traditionell aus - so wie jeder andere Trainer auch. Seine einzigen Hinweise waren vor dem Spiel eher allgemeine Aussagen. Man könne theoretisch ganz viel verändern. Zwei Stürmer, drei Stürmer, auch ein anderes System. Nun denn. Die Antworten muss das Team dann heute Abend finden. 

Personallage

Moritz Heinrich wird in Duisburg wegen einer Risswunde am Sprunggelenk fehlen - die Verletzung zog sich der frühere Münchner in seiner Freizeit zu, die Wunde musste genäht werden. Weiterhin fehlt Tobias Warschewski, der derzeit über das U23-Training vorsichtig wieder integriert wird. 

Fabian Menig hatte am Freitag einen Schlag auf die Wade bekommen und das Training abgebrochen. Schmerzhaft war es, aber er wird wohl auf die Zähne beißen. 

Erfreulich für Klub und den Spieler: Danilo Wiebe macht prima Fortschritte, mischt mittlerweile immer mehr dabei im Training. Natürlich wird er noch keine Alternative sein nach seiner langen, langen Pause. 

Platz 6 oder...

Die Ausgangslage ist ja auch interessant. Mit einem Auswärtssieg käme der SCP auf 37 Punkte. Das würde dann für Platz 6 reichen. Ein Punkt brächte Platz 8. 

Adriano Grimaldi wird heute nicht selbst auf dem Platz stehen. Der frühere Münsteraner, der in München nicht heimisch wurde, ist zurück in NRW, sitzt aber verletzt auf der Tribüne. Mit seinem Ex-Trainer Antwerpen, mit dem es eine gewisse Eingewöhnungszeit gab, steht er noch immer in regelmäßigem Kontakt. "Nur in den vergangenen Wochen nicht", so Antwerpen. "Wir haben aber jetzt ein gutes Verhältnis." Kein Wunder, denn Antwerpen hatte Grimaldi nach holprigem Start den Druck genommen und den Spieler weitergebracht. 

Wer weiß? Vielleicht schlägt ein bisschen Preußen-Herz ja noch in Grimaldi? Der SCP muss es in Duisburg aber mal wieder selbst richten. 

Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

 


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6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

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