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Erst Fehler, dann Top-Chance
Preußen Münster: Eine unruhige Nacht für Kevin Rodrigues-Pires

(Archiv: Schulte)
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Münster – Ein Fußballer hätte das Geschehen beim 0:0 des SC Preußen Münster gegen den VfL Osnabrück in beide Richtungen lenken können: Kevin Rodrigues-Pires, der sowohl an einem Gegentor als auch an einem eigenen Treffer entscheidenden Anteil hätte nehmen können. Nach Abpfiff bestätigte er, was wohl alle Zuschauer im Stadion dachten: „Den muss ich einfach machen.“

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Kevin Rodrigues-Pires hätte Glückspilz des Tages, aber auch der Sündenbock werden können. In einem Spiel, in dem Großchancen eine Stunde lang auf sich warten ließen, war es zunächst sein zu kurz geratener Rückpass auf Maxilian Schulze Niehues, der beinahe folgenschwere Konsequenzen nach sich gezogen hätte. Marc Heider übernahm den Ball, legte quer, Etienne Amenyido traf die Latte – Zentimeter vor der Torlinie prallte das Leder auf.

„Heute werde ich nicht gut schlafen können“

Durchatmen für Rodrigues-Pires, der für Trainer Marco Antwerpen aber in der Situation nicht der einzige Schuldige war. „Max hat nicht mitgespielt“, sagte der Coach, „das war anders geplant.“ Heißt: Der Torhüter hätte sich ballnäher postieren sollen, als klar war, dass dem Mittelfeldspieler in Bedrängnis die Anspielstationen ausgehen. Halb so wild, bestraft wurde es nicht. Und doch sollte „KRP“, wie ihn viele Fans gerne abkürzen, nach Spielende sagen. „Heute Nacht werde ich nicht gut schlafen können.“ Und das hatte seinen Grund.

Denn nach 75 Minuten war es auch jener Kevin Rodrigues-Pires, dem sich im gegnerischen Sechzehner die Großchance zum Erfolg eröffnete. Cyrill Akono hatte ihn nach einem der seltenen Fehler im Osnabrücker Spielaufbau mustergültig bedient, vom Elfmeterpunkt musste der Neuzugang aus Lotte mit dem starken linken Fuß nur noch einschieben. Doch er traf nicht, links rauschte der Ball am Pfosten vorbei. Entsetzen auf den Rängen. „Nicht gut genug gezielt“, sagte der Spieler später ehrlich. „Dafür kann ich mich bei der Mannschaft nur entschuldigen.“

 

 

Fraglos wäre ein Sieg auf diese Art und Weise schmeichelhaft gewesen, hatten die lila-weißen Gäste doch kurz zuvor unter anderem zweimal das Aluminium getroffen und auch Schulze Niehues mehrfach gefordert. „Ganz unverdient wäre ein Sieg für uns deshalb wohl nicht gewesen“, meinte Gäste-Coach Daniel Thioune nach Abpfiff.

Das Quäntchen fehlt

Doch im Gegensatz zum Herbst des vergangenen Jahres fehlt dem SCP, der auch beim 0:0 in Jena bereits nah am „Lucky Punch“ war, dieses Quäntchen Glück jetzt. „So einen Sieg hätten wir gerne mitgenommen, den Mund abgeputzt und weitergemacht“, sagte Antwerpen. So bleibt ein Punkt, und mit ihm ein solider Vorsprung von zehn Zählern nach oben als auch nach unten. Preußen Münster verweilt im Mittelfeld und könnte beim kommenden Punktspiel in Uerdingen dem Rivalen aus Osnabrück sogar noch Schützenhilfe leisten, indem er die Krise des zuletzt arg schwächelnden KFC weiter verschärft.

Der VfL bleibt dagegen aufgrund der Patzer der Konkurrenz weiterhin in exzellenter Ausgangsposition, um nach acht Jahren in die 2. Bundesliga zurückzukehren – und lässt den SCP mit dieser Aussicht doch ein klein wenig neidisch an der Hammer Straße zurück.

Der Bericht zum 0:0 im Derby

Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

 


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8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
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