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Spieltags-Vorschau
Preußen Münster gegen Fortuna Köln: Mit Dadashov zum Sieg?

Jubel nach dem Preußen-Sieg bei Fortuna Köln. (Foto: Schulte)
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Münster – Gute Vorzeichen, Omen, Statistik - was immer den Preußen hilft: Der Start der Rückrunde ist am Samstag auch das Ende des Kalenderjahres für den SC Preußen Münster. Zu Gast ist Fortuna Köln und die Preußen würden sich nur allzugern die drei Punkte... nun ja, man weiß ja zur Weihnachtszeit, wo die drei Punkten am Ende landen sollen. Noch einmal jubeln wie am 1. Spieltag, das ist das Ziel.

Einmal noch aufraffen. Der SC Preußen Münster startet am Samstag gegen Fortuna Köln in die Rückrunde - und würde sich logischerweise gerne mit einem Heimsieg in die Winterpause verabschieden. Gleiches gilt auch für Fortuna, sogar unter schwierigen Umständen.

Fakt ist: Die Fortuna hat unter ihrem neuen Trainer Tomasz Kaczmarek noch kein Spiel gewonnen. Sechs Partien, drei Unentschieden und drei Niederlagen setzte es seit Anfang November für Fortuna. Mit teilweise bösen Ergebnissen (0:7 in Wiesbaden, 0:6 gegen Unterhaching. 

Immerhin: Die jüngsten beiden Spiele beendete Köln ungeschlagen. Einem 0:0 gegen 1860 München folgte ein 1:1 in Großaspach, wo die Preußen unlängst mit 1:3 unterlagen. Die Preußen dagegen? Drei Niederlagen in Serie, die Lage ist bekannt. 

Aber da im Fußball ja oft über gute Vorzeichen oder Statistik gesprochen wird: Der Auftaktsieg der Preußen am 1. Spieltag war Beginn einer starken Hinrunde. Damals, im Juli, gewann der SCP im Südstadion klar mit 4:1. Das wäre doch mal ein schönes Zeichen, wenn so etwas Ähnliches erneut gelänge, oder?

Die gute Nachricht dazu ist klar: Stürmer Rufat Dadashov hat die gesamte Trainingswoche absolviert, von den Ärzten "grünes Licht" erhalten, fühlt sich fit. Sehr wahrscheinlich, dass der ehemalige Berliner auch in die Startelf rutscht. Denn Tobias Warschewski, zuletzt noch Torschütze gegen Halle, fällt krank aus. Wieder einmal zeigt sich, wie eng dieser Kader genäht ist - gerade offensiv. 

"Das wird ein schwieriges Spiel", ahnt Trainer Marco Antwerpen am Tag vorher. "Wir treffen auf ein Team, das selbst zuletzt Probleme hatte, das aber auch Moral gezeigt hat." Köln habe von der Viererkette auf eine Dreierkette umgestellt, das habe sicher auch zur Stabilisierung der Fortuna beigetragen, vermutet Antwerpen. 

Die jüngste Niederlage gegen Zwickau ist aufgearbeitet, das individualtaktische Verhalten noch einmal in Erinnerung gerufen. Schon das gesamte Jahr über ist die Verbesserung des eigenen Verhaltens im Spiel Inhalt der Trainingseinheiten - und gemessen an der Punkteausbeute durchaus mit Erfolg. Jetzt geht es darum, "Köln auf Distanz zu halten", so der Trainer. 

Köln ist aktuell erster "Absteiger" - gemessen am Tabellenplatz 17. Mit 20 Punkten liegt Fortuna in der direkten Abstiegszone. Ein Sieg in Münster und es wären nur noch sechs Punkte Abstand auf die Adler. Muss aus Sicht der Gastgeber nicht sein, also ...

 


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Beim SC Preußen fehlen weiterhin Niklas Heidemann, Ole Kittner wegen seiner Rotsperre, dazu ist Cyrill Akono noch nicht wieder fit, Warschewski wie erwähnt krank. Diese Ausfälle sind beim SCP mittlerweile ja unschöner Standard.

Kapitän Simon Scherder steht sportlich wieder parat und im Blickfeld, ebenso wie auch Benjamin Schwarz. Apropos Scherder: Die Kritik, die der Trainer direkt nach dem Spiel gegen Zwickau an seinem Spielverhalten geübt hatte (auf Fragen hin), wurde vielleicht öffentlich (medial wie auch in der folgenden Diskussion) etwas zu sehr aufgeblasen. Es gibt jedenfalls keinen Stress, unter der Woche sprach das Trainerteam mit Scherder ebenso wie mit vielen anderen Spielern. "Wir führen solche Gespräche immer", so der Trainer. "Die Jungs können mich auch einschätzen, die kennen meine Ecken und Kanten."

Will sagen: Das Team bildet eine Einheit und jetzt geht es vor allem darum, die Entschlossenheit aus den Halbzeiten 2 gegen Halle und Zwickau auch direkt von Beginn an zu zeigen. Antwerpen verwies am Freitag nämlich besonders auf diesen Aspekt: Wie der SCP in der schwierigen Situation eines 0:2-Rückstandes jeweils gespielt habe, sei beachtenswert. Weder gegen Halle noch gegen Zwickau habe das Team noch viel zugelassen - trotz des schwierigen Spielverlaufs und der Problematik, zwangsläufig Räume öffnen zu müssen. 

Und zu dieser Wahrheit gehört, dass sowohl Simon Scherder wie auch seine Mitspieler über weite Phasen des Spiels auch viel richtig gemacht haben. Was der Trainer so andeutet und zugleich betont: "Trotz der Fehler haben wir nie darüber nachgedacht, ihn auszwechseln." 

"Wünschenswert" sei allerdings, so Antwerpen, dass die Leistung und das Spiel NACH dem Rückstand direkt von Spielbeginn an abgeliefert würde. Denn ständig diesen hohen Rückständen hinterherzulaufen, zermürbe alle. 

Bundesliga-Schiedsrichter und Zuschauer

Mit der mittlerweile gewohnten Aufmerksamkeit wird der SCP und seine Fans auf den Schiedsrichter schauen. Zuletzt lieferte Bundesliga-Schiri Frank Willenborg eine weitgehend positiv unauffällige Leistung ab. Und auch gegen Köln wird ein erfahrener Mann das Spiel leiten. Harm Osmers pfeift das Spiel, zuletzt war er Mitte Dezember beim Bundesligaspiel der Düsseldorfer Fortuna gegen Freiburg (2:0) verantwortlich. 

Sechs Bundesligapartien pfiff Osmers in dieser Saison, dazu weitere zwei Spiele in der 2. Bundesliga und vier Spiele in der 3. Liga. Ein Preußenspiel pfiff er zuletzt im September 2015. Damals gewann der SCP in Chemnitz mit 1:0. Ein Preußenspiel pfiff er zuletzt im April 2018. Damals gewann der SCP gegen Wehen Wiesbaden mit 1:0. Also ein gutes Omen, wenn man so will. 

Weniger bemerkenswert dürfte die Zuschauerzahl werden. Der Vorverkauf lief minimal besser als zuletzt gegen Zwickau, aber erneut sind Weihnachtsmarkt, Weihnachtswochenende, Wetter und TV-Liveübertragung die natürlichen Feinde des SC Preußen. Viele werden wieder einmal zuhause die Beine auf den Couchtisch legen und aus der Ferne das Spiel verfolgen. Mit rund 5.000 Zuschauern rechnet der SCP. 

Aber ob nun daheim oder im Preußenstadion: Ein schöner Start in die Feiertage ist das gemeinsame Ziel. 

Spielplan

18.05.2019
1. FC Kaiserslautern
4:2
SV Meppen
Eintracht Braunschweig
1:1
FC Energie Cottbus
FC Carl Zeiss Jena
4:0
TSV 1860 München
FSV Zwickau
2:0
SC Preußen Münster
Fortuna Köln
0:2
SG Sonnenhof Großaspach
KFC Uerdingen
2:3
SV Wehen Wiesbaden
Karlsruher SC
2:3
Hallescher FC
Sportfreunde Lotte
1:2
FC Würzburger Kickers
VfL Osnabrück
1:4
SpVgg Unterhaching
VfR Aalen
1:1
FC Hansa Rostock

 


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Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

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