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Bittere Derbyniederlage
Preußen Münster geht unter: Das sagen die Akteure zum 0:3 in Osnabrück

(Foto: Schulte)
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Osnabrück – Die Vorfreude war groß, die Ernüchterung umso größer. Preußen Münster spielte beim VfL Osnabrück richtig gut mit, war streckenweise dominant. Am Ende jubelten knapp 13.000 Lila-Weiße, für den SCP blieb nur die Häme des Erzrivalen. Die Spieler der Preußen ärgerten sich anschließend mächtig. Trainer Marco Antwerpen ließ sich vom innerlichen Frust wenig anmerken.  

Als der SC Preußen den endgültigen Knockout erfuhr, sah man die ungeheure Wut über den nicht verdienten, ja ungerechten Spielverlauf anhand des Kapitäns Simon Scherder. Der schlug hart auf den Rasen, als er wusste: Er hatte einen Elfmeter verursacht, er würde gleich vom Platz gestellt werden. „Wir haben super gespielt, hatten richtig viele Chancen“, sagte Scherder nach Abpfiff. Zum Strafstoß merkte er nur an: „Absicht war es nicht, aber ich fliege da schon rein...“

Überhaupt stand das Unglück des Innenverteidigers sinnbildlich für einen SC Preußen, dem jeder kleine Fehler bitter bestraft wurde, während die Adlerträger ihre deutlich reifere Spielanlage nur bis zum aufmerksamen Nils Körber im VfL-Tor verwerten konnten.

Lanius gesteht Fehler ein

War es beim 0:1 eine Mischung aus dem angeschlagenen Keeper Oliver Schnitzler und einer wenig aufmerksamen Hintermannschaft beim „Rebound“, wie es Antwerpen bezeichnete, musste Scherder anschließend einen technischen Fehler von Dominik Lanius austarieren, einen Freistoß verursachen, der schließlich im 0:2 mündete. „Daran bin ich nicht unschuldig“, sagte Lanius nach Abpfiff. „Diese Tore kamen zum günstigsten Zeitpunkt“, sagte VfL-Coach Daniel Thioune ehrlich. Auch er hatte starke Phasen der Gäste gesehen, sprach trotz des deutlichen Ergebnisses vom einem „glücklicheren Gewinner.“

Eine Frage bleibt. Wie konnte der SC Preußen dieses Spiel verlieren? Rene Klingenburg brauchte eine ganze Weile, dachte angestrengt nach – eine sofortige Antwort fand er nicht. „Wir müssen unsere Gelegenheiten wegmachen“, sagte er dann und nahm dabei auch sich selbst nicht in Schutz. „Auch ich hatte meine Chancen.“ Scherder hätte früh im Spiel ebenfalls einschießen können, als er nach einem Standard aus sechs, sieben Metern frei abschließen durfte. Scherder: „Den muss ich machen, dann kann das Spiel ganz anders ausgehen.“

Ein Tiefschlag, der schnell verdaut werden soll

Doch die Reaktion der gefallenen Adler, sie war eine positive – das bekräftigen die Spieler zumindest. Klingenburg hielt gar bereits eine Ansprache in der Pause, in der er seine Kollegen nochmals motivierte. „Ich habe ihnen gesagt, dass wir richtig gut gespielt haben“, sagte der Neuzugang aus Gelsenkirchen.

Darauf muss der SC Preußen nun wohl oder übel aufbauen. Trainer Antwerpen wollte gar nicht erst aufzählen, was in diesem Spiel falsch lief. „Wir haben in der ersten Halbzeit ein richtig gutes Auswärtsspiel gemacht, und auch nach der Pause bis zum Platzverweis auf das 1:2 gedrängt. Was soll ich den Jungs vorwerfen?“ Oder, wie es Kapitän Scherder sagte: „Das Ergebnis ist scheiße, die Fans tun mir leid. Aber wir lassen den Kopf deshalb nicht hängen.“

 


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5U´haching2042:202235
6Wiesbaden2037:28930
7Münster2028:29-129
8Rostock2027:30-327
9TSV 18602030:23726

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