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Keine Tore, aber defensiv stark
Preußen Münster holt einen Punkt in Jena

(Foto: Sanders)
Fabian Menig im Kopfballduell. (Foto: Schulte)

Jena – Zumindest einen stabilen Teil des Auftrags erfüllte der SCP am Samstag in Jena. Defensiv hielt der SCP die Null, offensiv vergaben die Adler aber den möglichen Lucky Punch.

Preußen-Trainer Marco Antwerpen überraschte in Jena mit einer veränderten Elf. Ziemlich ansatzlos - zumindest für Beobachter - rutschte Martin Kobylanski aus dem Team. Und auch Lion Schweers, in den Tests Bestandteil der Dreierkette, blieb draußen. Gar nicht erst im Team stand Tobias Rühle.

Die Wechsel brachten zumindest auf einer Position etwas Überraschendes. Sandrino Braun rückte in die Zentrale der Dreierkette, Kittner nach rechts. Das hatte sich so nicht abgezeichnet, aber Braun hatte dort zumindest im Test gegen Köln für kurze Zeit ausgeholfen. 

Im defensiven Mittelfeld teilten sich Klingenburg und Rodrigues Pires die Rollen, rechts und links starteten wir erwartet Menig und Heidemann. 

Im 3-4-3 bildeten Akono, Dadashov als zentraler Stürmer und Hoffmann die Offensivreihe. 

Es entwickelte sich ein Spiel mit kurzer Abtastphase. Münsters erste Szene (ein Kopfball) wurde als Abseits abgepfiffen, dann lief Jena auf der anderen Seite in die gleiche Falle. Die Preußen versuchten es zunächst aus der Distanz, aber da fehlte doch noch erwas Genauigkeit. 

Die erste echte Hallo-Wach-Szene bekam Philipp Hoffmann nach 11 Minuten. Er setzte sich im Strafraum der Gastgeber gut ein, sein Schuss wurde gerade noch zur Ecke abgeblockt. 

Jena wachte auf

Es begann die beste Phase der Gastgeber in dieser Halbzeit. Binnen weniger Minuten erspielte sich Jena gleich drei dicke Chancen. Erst parierte Max Schulze Niehues stark gegen einen Schuss von Maximilian Brügmann (12.), dann bekam Jena die beste Szene des Spiels bisdahin: Felix Brügmann brachte es fertig, den Ball nicht ins leere Tor der Preußen zu köpfen! Schulze Niehues war noch gar nicht wieder auf dem Posten, nachdem schon die Hereingabe gefährlich war. 

Zeit zum Durchatmen blieb kaum, denn erneute musste Schulze Niehues zupacken: Erst im Nachfassen sicherte er sich eine scharfe Hereingae von Brügmann. Wichtig war das, denn da lauerten schon zwei gegnerische Spieler. 

Vorbei? Nein. Nach 26 Minuten war es erneut Jena, das die Führung vergab. Manfred Starke scheiterte frei am Preußen-Torwart. Sandrino Braun hatte zuvor mit einem wichtigen Eingreifen eine noch bessere Chance verhndert. Puh. 

Die Preußen wurden erst zum Ende der ersten Halbzeit etwas gefährlicher. Dadashovs Schüsse nach 37 Minuten waren aber insgesamt noch zu harmlos. Auch Scherders Distanzschuss kurz zuvor war eher aus der Kategorie "harmlos". 

Es hätte gut enden können für den SCP. Kurz vor der Pause hatte Philipp Hoffmann plötzlich Platz und Zeit. Zwei, drei Schritt noch im Strafraum und er hätte wohl freie Schussbahn gehabt - stattdessen entschied er sich für den "no-look-Pass" ins Leere. Chance vertan. 

Damit ging es in die Halbzeit.

 

Nach dem Wechsel stellte der SCP zunächst defensiv leicht um. Sandrino Braun rückte für den bereits verwarnten Ole Kittner auf die Seite, Kittner kehrte zurück in die weniger zweikampfintensive Zentrale.

Und soweit es den SCP betraf, wurde vieles noch besser. Jena kam kaum noch zur Entfaltung, die Preußen deckten alles gut ab - und kamen zu deutlichen Chancen. Die beste Szene bekam Philipp Hoffmann nach 54 Minuten, als er an Torwart Koczor scheiterte. Den konnte man schon mal machen ...

Die nächste Szene: Erneut Hoffmann legte stark ab auf den heranstürmenden Niklas Heidemann. Dessen Volley-Schuss hielt Koczor auf der Torlinie!

Die Preußen bekamen noch weitere Chancen - wenngleich nicht mehr zwingend in dieser Qualität. 

Ärgerlich, dass René Klingenburg nach 75 Minuten verletzt raus musste. Mit einer Knie-Blessur droht er auch gegen Kaiserslautern auszufallen. Das wäre ein herber Schlag. 

Zumal die Preußen es vor 3900 Zuschauern in der Nachspielzeit verpassten, sich den späten Dreier einzusacken. Heidemanns Gewaltschuss klatschte nur an den Pfosten, von dort aber eben nicht ins Tor, sondern zurück ins Feld. 

Das war es dann. Die Preußen waren am Ende zufrieden. "Wir nehmen den Punkt so an", so Marco Antwerpen. 

Tabelle

24. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
5Uerdingen2431:33-238
6U´haching2243:241935
7Münster2430:30034
8Würzburg2435:29633
9Rostock2431:34-333

Spielplan

15.02.2019
SpVgg Unterhaching
1:2
SV Wehen Wiesbaden
16.02.2019
Fortuna Köln
1:3
Eintracht Braunschweig
Hallescher FC
0:0
Sportfreunde Lotte
Karlsruher SC
0:1
1. FC Kaiserslautern
SC Preußen Münster
0:0
VfL Osnabrück
SG Sonnenhof Großaspach
3:2
KFC Uerdingen
SV Meppen
3:0
FC Energie Cottbus
17.02.2019
FC Würzburger Kickers
0:2
FC Hansa Rostock
FSV Zwickau
2:0
FC Carl Zeiss Jena
18.02.2019
TSV 1860 München
19:00
VfR Aalen

 

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Montag, 25. Februar, 19 Uhr
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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
5Uerdingen2431:33-238
6U´haching2243:241935
7Münster2430:30034
8Würzburg2435:29633
9Rostock2431:34-333

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