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Trainer Antwerpen sauer
Preußen Münster immer wieder im Schiri-Nachteil

Marco Antwerpen. (Foto: Schulte)
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Münster – Der SC Preußen Münster ist für seine Ergebnisse am Ende selbst verantwortlich. Natürlich. Und doch nervt es das Trainerteam, dass die Zahl der Entscheidungen gegen den SCP in der bisherigen Saison etwas Übergewicht hat. 

Dass Preußen Münster bislang fröhlich oben mitspielt, hat viel damit zu tun, dass der SC Preußen in den richtigen Momenten wach war. Oder effektiv im Ausnutzen der entscheidenden Szenen. Das ist eine Qualität - aber man kann das vielleicht auch allgemein "Spielglück" nennen. Glück mit den Unparteiischen hatten die Adlerträger in dieser Spielzeit dagegen wahrlich nicht. Am Samstag platzte es aus Marco Antwerpen heraus, denn er hatte eine klare Fehlentscheidung zu Ungunsten seiner Mannschaft gesehen.

„Eines möchte ich dann aber doch noch ansprechen“, begann der Preußen-Trainer, als er sein übliches Statement auf der Pressekonferenz eigentlich schon abgeschlossen hatte. Jeder Medienvertreter spitzte sogleich die Ohren – und stellte fest, dass sich beim Coach durchaus etwas Frust angestaut hatte. Denn dieser forderte vehement eine Rote Karte gegen Romauld Lacazette – jenen Löwen-Spieler, der nach gut zehn Minuten mit Anlauf und einer eingesprungenen Grätsche Jannik Borgmann unsanft von den Beinen geholt hatte.

„Da gibt es überhaupt keine zwei Meinungen, er nimmt eine Verletzung unseres Spielers in Kauf“, begründete Antwerpen. Vielleicht reagierte er besonders sensibel, weil es wieder Youngster Borgmann traf – er war vor einigen Wochen beim Heimspiel gegen Wiesbaden bereits einmal übel abgeräumt worden und musste anschließend verletzt pausieren, Gegenspieler Jeremias Lorch sah nicht einmal die Gelbe Karte. Diese war Antwerpen im Fall Lacazette deutlich zu wenig. „Und dann entwickelt das Spiel vielleicht eine ganz andere Dynamik.“

Die Fehlentscheidungen im Rückblick

Es war nicht das einzige merkwürdige Urteil von Schiedsrichter Florian Lechner an diesem Nachmittag. In der Bewertung von Zweikämpfen legte er manchmal eine etwas kleinliche Linie an den Tag, die härteren Einsteigen auf dem schweren Geläuf versah er auf beiden Seiten nicht immer mit fälligen Gelben Karten. Doch der Fall Lacazette war die einzige Entscheidung mit potenziell spielentscheidender Tragweite, von denen Preußen Münster in dieser Saison bereits mehrfach von sich behaupten durfte, nicht bevorteilt worden zu sein.

Los ging es schon am zweiten Spieltag gegen Carl Zeiss Jena, als Fabian Menig ein Elfmeter verweigert worden war. In Kaiserslautern trotzte Münster sogar drei Fehlentscheidungen: Zwei Strafstöße und eine Gelb-Rote Karte für den FCK verweigerte Schiedsrichter Robert Kempter, der einen schwarzen Tag erwischte, den Preußen.

Wer Spitzenreiter in der Elfmeter-Statistik ist

Folgenreicher war der bereits vierte verweigerte Elfmeter beim späteren 0:3 im Derby in Osnabrück – ein Handspiel von Steffen Tigges wurde nicht bestraft. Die Gelb-Rote Karte für Simon Scherder im Heimspiel gegen Energie Cottbus war zumindest strittig. Das vorerst letzte Kapitel spielte sich dann beim Auswärtsspiel in Meppen ab, als Rufat Dadashov klar von SVM-Torhüter Erik Domaschke am Fuß getroffen worden war, der fällige Strafstoß aber wieder ausblieb. 

Gerade gegen Jena und in Osnabrück haben die ausbleibenden Pfiffe den SCP, der sich über den Gesamtverlauf der Saison dennoch kaum beschweren darf, einige Punkte gekostet. Noch immer warten die Preußen auf ihren ersten Elfmeter der Saison, haben dagegen drei verursacht. Spitzenreiter ist übrigens in beiden Statistiken der FSV Zwickau: Fünfmal durften die Sachsen vom Punkt ran, fünfmal verwandelte Toni Wachsmuth. Allerdings hat Zwickau bereits acht (!) Strafstöße verschuldet.

 


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Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

SC Preußen Münster