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38. Spieltag
Preußen Münster: Letztes Schaulaufen beim FSV Zwickau

(Foto: Schulte)
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Münster – Weder der FSV Zwickau noch Preußen Münster haben noch Aktien in dieser Saison. Es dürfte am Samstag wohl eher um das gute Gefühl gehen. Der SCP wird diese Saison schlimmstenfalls als Tabellen-Achter beenden. Das wäre auch ein Erfolg. 

Einmal noch die Kräfte mobilisieren. Und dann schauen, was am Ende rauskommt. Realistisch betrachtet, wird der SC Preußen Münster die Spielzeit auf Platz 7 oder 8 beenden. Zwickau könnte den SCP mit einem Sieg überholen, aber Kaiserslautern (Platz 9) kann dies nicht. Die Plätze 5 und 6 sind wohl an Würzburg und Rostock vergeben. Beide liegen zwei Punkte vor dem SCP - damit sich die Adler in der Tabelle nach oben verbessern können, müsste Rostock beim Absteiger Aalen verlieren und/oder Würzburg in Lotte. Oder Rostock spielt unentschieden, während die Preußen ihr Auswärtsspiel in Zwickau mindestens mit zwei Toren Unterschied gewinnen.

Das sind alles kleine Rechenspiele, aber es steht bereits fest: Die Preußen werden die Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz beschließen. Unter den gegebenen Umständen ist das ein Erfolg und die drittbeste Platzierung seit Aufstieg in die 3. Liga. Nur 2013 (Platz 4) und 2014 (Platz 6) liefen besser. 

Und noch immer liegt die zweitbeste Punkteausbeute seit dem Drittliga-Aufstieg in Reichweite - auch dafür bräuchte es einen Preußensieg in Zwickau. 

"Wer noch Bock hat"

Zuletzt, nach dem 1:4 gegen Karlsruhe, war rund um den SCP eine gewisse "geistige Müdigkeit" zu spüren. Zwar sprach Trainer Marco Antwerpen am Donnerstag noch über den Charakter des Teams, das ja zuletzt in der Liga tatsächlich einige prima Spiele hingelegt hatte. Aber nach dem KSC-Spiel hatte Antwerpen schon mit einem Augenzwinkern formuliert, dass man nun schauen werde, wer noch "Bock" habe zu spielen. 

Nun: "Bock" hätten wohl viele, aber ein paar dürfen aussetzen. Max Schulze Niehues räumt seinen Platz als Freundschaftsgeste für Oliver Schnitzler, Martin Kobylanski ist verletzt und hat sein letztes Preußenspiel bereits hinter sich. Sandrino Braun fehlt mit seiner Gelb-Rot-Sperre. Benjamin Schwarz fällt wegen Kniebeschwerden ebenfalls aus - ob der frühere Preußen-Routinier je wieder Fußball spielt, ist noch offen.

Auf einen letzten Einsatz darf dagegen Tobias Rühle hoffen, der wieder im Kader steht. Seit Freitagmorgen ist der Preußen-Tross unterwegs nach Zwickau. Ein Abschlusstraining in Münster gab es nicht. Schon die ganze Woche über lief das Training beim SCP unter dem Stichwort "Kurzarbeit". Am Donnerstag war nach nicht einmal 30 Minuten schon wieder Feierabend. Übrigens ohne Cyrill Akono, der zum Medizincheck in Mainz weilte. Seine Abwesenheit war dem Trainerteam offenbar nicht mehr kommuniziert worden. Sei's drum.

Die überschaubare Trainingszeit ging jedenfalls in Ordnung. Wer will vor dem letzten Spiel in einer völlig auseinanderfallenden Mannschaft noch Taktik einstudieren? Aufgabe war vor allem, in Bewegung zu bleiben. Das ist der besondere Flair der letzten Spieltage - vor allem für die "Ananas-Region" in der Tabelle. 

Besser als stärkere Teams...

Mit Blick auf die Saison erlaubte sich Marco Antwerpen vor der Abfahrt nach Zwickau noch eine erste Bewertung. "Ich bin vor allem mit der Hinserie zufrieden", so seine Einschätzung. "Da haben wir für Schlagzeilen gesorgt, waren oben dabei und haben dadurch natürlich auch die Erwartungen hochgeschraubt." 

Der böse Dezember, aber mehr noch der Stotterstart ins neue Kalenderjahr hatten dann etwas die Laune verhagelt. Aber Antwerpens realistische Einschätzung ist wohl korrekt: "Die Rückrunde war eher so, wie man das erwarten konnte. Wir haben am Ende das Maximum rausgeholt, mehr ging einfach nicht." Man habe sich mit den Preußen trotz eines im Vergleich niedrigeren Etats in der Tabelle oberhalb von Klubs wie Braunschweig, Uerdingen, Kaiserslautern oder 1860 München einsortiert. Das hätte vor der Saison auch kaum jemand so erwartet. 

Statistik

Wie der SCP verlor auch Zwickau sein vorletztes Saisonspiel (2:5 in Großaspach). Zuhause gewann der FSV 9 Spiele, holte insgesamt 32 Punkte. Das sind knapp 60 Prozent der maximal möglichen Punktezahl. Münster kommt auswärts nur auf 41 Prozent. 

Vor allem aber erzielte Zwickau im eigenen Stadion 30 Tore! Nur Osnabrück (31) und Karlsruhe (35) waren erfolgreicher. 

Das Hinspiel gewann Zwickau in Münster mit 2:0. 

 


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Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

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