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Satzungsänderung
Preußen Münster: Mitglieder behalten Macht über das Vereinswappen

Dieses (Jubiläums-)Trikot wird es natürlich nicht... (Foto: Schulte )

Münster – Am Ende war es eine ganz klare Sache: Mit großer Mehrheit beschlossen die Mitglieder, dass der Adler ab sofort als Bild in die Satzung des SC Preußen Münster aufgenommen wird. Änderungen am Wappen sind damit nur mit Zustimmung der Mitglieder möglich.

Mit großer Mehrheit haben die Mitglieder des SC Preußen Münster am Sonntag beschlossen, dass der Adler als Bild in die Vereinssatzung aufgenommen wird. Damit haben Verein und Initiatoren der Satzungsänderung beide gewonnen. 

Im vergangenen Sommer hatte der Kliub für alle etwas überraschend das Vereinswappen verändert - vor allem den Adler darin. Nach heftigen Protesten zog der Klub das neue Logo zurück, obschon der veränderte Adler da längst auf T-Shirts und Trikots prangte. Dann wurde es still um das Thema.

Im Hintergrund traf sich aber eine kleine Projektgruppe aus interessierten Fans mit dem Ziel, solche Pannen künftig zu verhindern. Hier entstand in den vergangenen Monaten die Idee, den Adler als "Bildmarke" in die Satzung aufnehmen zu lassen. Der Clou dabei: Jede Änderung des Wappens würde dann künftig eine Satzungsänderung bedeuten und von den Mitgliedern beschlossen werden. 

In der jetzt beschlossenen Version wird der Adler als "wesentlicher Teil" des Vereinswappens definiert. Dazu steht ein Bild des Adlers in der Satzung. So handhaben es auch viele andere Klubs. 

Kurz vor der Versammlung am Sonntag schien das Vorhaben noch ins Wanken zu kommen. Unterschiedliche rechtliche Auffassungen über die korrekte Formulierung drohten die Satzungsänderung erheblich zu verzögern, mindestens bis zur nächsten JHV. Aber dann siegte der gute Wille auf beiden Seiten. Das kam offensichtlich auch bei den Mitgliedern an: Fast einstimmig entschieden die Mitglieder am Sonntag für diese Satzungsänderung.

Für den Verein bedeutet dies eine vermutlich verschmerzbare Einschränkung: Es ist ja erklärter Wille, das Vereinswappen anzupassen. Der Adler ist für verschiedene Darstellungen nicht ideal und soll daher modifiziert werden. Das geht nun nicht mehr auf "kurzem Dienstweg", sondern muss auf einer Mitgliederversammlung beschlossen werden. Und die findet eben nur einmal im Jahr statt.

Dennoch: Es ist nun Ruhe und Zeit, um das Thema erneut anzugehen, dann aber mit direkter Beteiligung interessierter Mitglieder. Allerdings genießt das Thema ohnehin keine Priorität. Die finanzielle Entwicklung der Profiabteilung und auch das große Thema Stadionumbau stehen nun im Fokus. 

Weitere Anträge

Ebenfalls beschlossen wurde eine weitere Satzungsänderung. Demnach darf der SC Preußen künftig seine JHV bis spätestens sieben Monate nach Ende des Geschäftsjahres durchführen. Bisher waren es sechs Monate. Die kleine, aber feine Änderung versetzt den SCP in die Lage, seine JHV künftig problemlos und regulär aus der stressigen Vorweihnachtszeit in den eher ruhigen Januar zu schieben - wenn er das will. 

Ein zweiter Antrag zu diesem Thema fand dagegen nicht die Zustimmung der Mitglieder. Es war angeregt, den Termin der JHV künftig schon zwei Monate vorher auf der Internetseite des Klubs bekanntzugeben. Die Idee dahinter: Neben der allgemeinen Terminplanung könnten auch Anträge fristgerecht entwickelt und den schriftlichen Einladungen beigefügt werden. Nachdem Präsident Christoph Strässer zunächst dafür geworben hatte, die Satzung nicht mit Detailfragen zu überfrachten und zudem versprach, die Einladungen künftig frühzeitiger bekanntzugeben, lehnten die Mitglieder den Antrag ab. Dem Hinweis des Antragstellers, die Satzungsänderung sei ja auch für künftige Präsidien gedacht, fand da am Ende kein Gehör mehr.

Nicht satzungsrelevant, aber eine Aufforderung an den Klub: Bei der Planung des neuen Stadions müssten Fans und Freunde des Klubs einbezogen werden, um irgendeine Art von Begegnungsstätte für Preußenfans am Stadion zu schaffen. Und künftig solle ein jährliches Vereinsfest die Mitglieder näher zusammenbringen. Ersteres nahm das Präsidium als Anregung auf, zweiteres sei bereits in Planung, so Fanbeirat Burkhard Brüx. 

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