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Ersatztorhüter wirbt für sich
Preußen Münster: Schulze Niehues macht es Antwerpen schwer

Max Schulze Niehues. (Foto: Schulte)
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Münster – Der dienstälteste Preuße steht wieder einmal im Blickpunkt – weil er zwischen den Pfosten steht. Maximilian Schulze Niehues erhielt am Samstag als Ersatzkeeper seine Bewährungsprobe, weil Oliver Schnitzler nach Gehirnerschütterung noch pausierte. Vielleicht war er der einzige Gewinner, den das Spiel auf Seiten von Preußen Münster hervorbrachte.

Viele Adlerträger schlichen nach der 0:1-Niederlage gegen den KFC Uerdingen eher bedröppelt in die Kabine, waren frustriert, enttäuscht, teils wütend. Max Schulze Niehues ärgerte sich ebenso über die Niederlage – für ihn persönlich kamen die 90 arbeitsamen Minuten aber einem Punktsieg gleich. Er hatte mit mehreren guten Paraden und einem weitestgehend sicheren Auftritt Eigenwerbung betrieben.

Schulze Niehues ist keiner, den das Rotationsspiel auf der Torhüter-Position noch groß schocken kann. Den Konkurrenzkampf nahm er vor einigen Jahren schon mit Daniel Masuch auf, dann verlor er ihn gegen Niklas Lomb, siegte gegen Patrick Drewes und übernahm schließlich von Nils Körber im vergangenen Winter die „Dauerkarte“ im Preußen-Tor.

Abgefälschter Ball ist nicht zu halten

Im Sommer begann das gewohnte Spiel von vorne: Der neu dazugekommene Oliver Schnitzler überzeugte mit einer etwas moderneren, riskanteren Interpretation des Schlussmanns. Schulze Niehues rückte brav ins zweite Glied, das ist ihm hoch anzurechnen. Verein und Spieler wissen seit Jahren ganz genau, was sie aneinander haben.

Das zeigte sich – wenn auch ohne Happy End – am Samstagnachmittag. Nur einmal musste der 29-Jährige hinter sich greifen, ein von Mannschaftskamerad Sandrino Braun abgefälschter Ball. „Unhaltbar für mich“, sagte der Keeper nach Abpfiff. Er hatte bereits vorher ein ungutes Gefühl, „dass derjenige gewinnt, der das erste Tor erzielen wird.“ Und so kam es auch. „Das Ergebnis ist ärgerlich. Wir haben dem Spiel unseren Stempel nach der Pause nicht mehr richtig aufdrücken können“, beobachtete Schulze Niehues seine Vorderleute. 

Schulze Niehues: "Ich bin in Form und werde mich aufdrängen"

Immer wieder war er selbst gefordert, allen voran gegen die vielseitigen Abschlüsse von Routinier Stefan Aigner. Den ersten Prüfstein schickte Christian Dorda nach nur 100 Sekunden ab, es folgten eine Menge weiterer KFC-Bälle, die Schulze Niehues teils mit stoischer Ruhe per Fußabwehr entschärfte. Beinahe hätte er sich in der Schlussminute den perfekten Auftritt zerstört, als der 29-Jährige etwas halbherzig aus seinem Tor eilte und weit vor seinem Strafraum unorthodox per Fuß klärte. 

So blieb das Bewerbungsschreiben tadellos, die Westfalenpokal-Partie am Mittwoch und insbesondere das Aalen-Auswärtsspiel in 14 Tagen können kommen. „Wer spielt, entscheidet immer noch der Trainer“, wiegelte Schulze Niehues die Frage nach seinen künftigen Startelf-Ambitionen zunächst ab. Nicht aber, ohne selbstbewusst anzufügen: „In Form bin ich, und im Training werde ich mich weiter aufdrängen, um weitere Einsätze zu bekommen.“ Das letzte Wort in der Torhüterfrage dürfte noch nicht gesprochen sein. 

Gemessen an den Themen, die der SCP sonst so hat, ist dieses allerdings ein Luxus. "Auf der Position des Torhüters haben wir das kleinste Problem", so Trainer Marco Antwerpen am Dienstag.

Sicher ist: Am Mittwoch im Pokalspiel gegen den FC Brünninghausen wird Schulze Niehues wieder im Tor stehen. Oliver Schnitzler ist zwar wieder fit und trainierte am Dienstag normal mit, aber den Vorzug bekommt noch einmal "MSN". 

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
5U´haching2042:202235
6Wiesbaden2037:28930
7Münster2028:29-129
8Rostock2027:30-327
9TSV 18602030:23726

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