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"Kein Verständnis"
Preußen Münster: Spieler schimpfen über pfeifende Fans

(Foto: Schulte)

Münster – Der Sieg des SC Preußen Münster gegen Unterhaching war wichtig. Aber in die Erleichterung mischte sich nach dem Spiel auch Ärger - und zwar über einige Fans der Adler, die in der ersten Halbzeit pfiffen.

Nach dem Spiel gegen Unterhaching herrschte beim SC Preußen Münster allenthalben Zufriedenheit und Erleichterung. Dieses 3:0 gegen spielstarke Unterhachinger war wichtig - nicht nur für den Punktestand, sondern auch für das Selbstwertgefühl. Nach der englischen Woche dürfen die Profis des SCP jetzt auch erst einmal zwei Tage die Füße hochlegen. 

So weit, so gut. Trotzdem war nach Spielende Ärger herauszuhören. "Das kann ich nicht verstehen", fand beispielsweise Ole Kittner deutliche Worte für das Verhalten einiger Zuschauer in der ersten Halbzeit. Weil der SCP da den Ball zurück zum Torwart spielte, der dann keinen "langen Hafer" schlug, sondern vorsichtig nur zur eigenen Abwehrkette passte. Das ging einigen Fans nicht schnell genug - prompt gab es Pfiffe.

Das Problem? Zu diesem Zeitpunkt führte der SC Preußen bereits 1:0. Kittner: "Wir spielen hier nach einer englischen Woche gegen eine starke Mannschaft, haben einen Matchplan, wollen den umsetzen, führen sogar - und da kann es nicht sein, dass die Zuschauer pfeifen." Das sei nicht richtig und das habe die Mannschaft auch nicht verdient, so der Routinier. "Wenn man 1:0 führt, geht das nicht." 

Was einige Fans da so auf die Palme brachte, war übrigens kein Fehler, kein Zögern, kein Mangel an Mut. Sondern ausgewiesener Plan. Den langen Ball von hinten raus will der SC Preußen nicht schlagen. Er bringt auch in der Regel nichts, weil dem SCP dann vorne die kopfballstarken Spieler fehlen, die solche langen Bälle verarbeiten können. 

Trainer Marco Antwerpen formulierte das auch so: "Wir wollen spielerisch von hinten raus, das machen wir schon die ganze Saison und davon rücken wir nicht ab." Auch Antwerpen hatte kein Verständnis für das Verhalten mancher Fans. "Das kenne ich aber aus Münster." Allerdings betonte der Trainer auch, dass die Unterstützung der meisten Zuschauer ja deutlich spürbar sei. 

Ole Kittner verwies auch auf den Spielplan, den das Trainerteam vorgibt. "Wir haben eine Strategie, die wir durchziehen. Und da ist es schwer für eine junge Mannschaft, wenn das Heimpublikum zu pfeifen beginnt."

 

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6Münster3442:40248
7Zwickau3440:38246
8Würzburg3446:41545

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