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Konkurrenz patzt, aber...
Preußen Münster: U23 schenkt den möglichen Aufstieg her...

Jubel in Beckum. (Foto: Schulte)

Münster/Beckum – Noch bitterer geht es kaum: Die Konkurrenz aus Schermbeck patzte böse - aber die U23 des SC Preußen Münster tat es leider auch. In Beckum verlor das Team 1:3. Aus für alle Aufstiegshoffnungen...

Liegt ein Fluch auf der U23 des SC Preußen Münster? So oft war das Team in den vergangenen Jahren ganz oben dabei - aber der Aufstieg blieb bisher ein Wunsch. Und das bleibt auch 2018 so. Denn am letzten Spieltag vergab das Team von Sören Weinfurtner die letzte Chance auf einen möglichen Aufstieg. Bei der SpVgg Beckum unterlag die U23 am Ende vor 350 Zuschauern mit 1:3. Die eigene Führung durch Luca Steinfeldt reichte nicht, Beckum kaufte dem Team irgendwie den Schneid ab und drehte die Partie am Ende.

Und so lagen am Ende enttäuschte Preußen auf dem Rasen der Römerkampfbahn, während die Gastgeber mit Humba und Tätärätä den Klassenerhalt feierten. Mehr als ein Stich ins Preußenherz. Keine Spiele gegen RW Ahlen, Eintracht Rheine, Siegen oder Hamm, stattdessen weiter Rödinghausen II oder Clarholz. 

Dabei hatte alles so gut angefangen. Der SCP hatte die Partie von Beginn an im Griff und setzte nach 16 Minuten den ersten richtigen Stich. Luca Steinfeldt nahm aus der Distanz Maß, sein Schuss (Marke Traumtor) passte. Die Preußen führten 1:0. Alles lief nach Plan. Zumal Beckum verletzungsbedingt auch früh wechselt musste - eigentlich alles zum Vorteil des SCP. 

Die Spielvereinigung, durchaus angestachelt von einer "engagierten" Bank aus Beckum ging aber aggressiv dagegen. Und belohnte sich nach 35 Minuten per Kopfball zum 1:1. Milad Ghafori stand da goldrichtig und die Hintermannschaft der Adler eben nicht. Das war ein Wirkungstreffer in einer dann etwas zerfahrenen Partie bis zur Pause. 

 

Beckum setzte nach, Münster brauchte etwas Zeit, um sich zu sortieren. Bekam die Partie aber wieder besser in den Griff. Beckum zog sich weit zurück, wollte jetzt vor allem den einen Punkt sichern. Für den SCP würde das Unentschieden aber wohl nicht reichen, also reagierte Sören Weinfurtner und brachte Tobias Warschewski zur Belebung. Das passte. Denn mit Warschewski kehrte auch wieder Torgefahr zurück ins Spiel der Preußen. Gleich zweimal binnen kurzer Zeit brachte der Preuße einen Ball gefährlich vor das Tor. Aber das fiel eben nicht. 

Stattdessen traf Beckum. Mücahid Tunc besorgte das 2:1 für die Gastgeber, das war nach 66 Minuten. Noch Zeit genug für die Adler, zurückzukommen. Jetzt erst recht drängte der SCP auf ein Tor, spielte wieder Fußball. Und kam zu teils besten Chancen. 

Die Entscheidung aus Preußensicht fiel mitten in diese Drangphase. Erneut Ghafori war nach 83 Minuten zur Stelle und traf zum 3:1. Damit war die Sache für den SCP natürlich erledigt.

Bittere Kunde erreichte den SCP dann aus Bielefeld. Dort hatte Fichte Bielefeld tatsächlich die Überraschung geschafft und den Tabellenzweiten mit 4:1 geschlagen. Ein Sieg hätte den Preußen das Aufstiegsspiel am Mittwoch beschert. Das kann jetzt der SV Schermbeck absolvieren und die Preußen beenden die Saison auf dem undankbaren 3. Tabellenplatz. 

 

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Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

SC Preußen Münster