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0:3-Pleite in Cottbus
Preußen Münster: Unerklärlich schwankend und auswärts harmlos

Enttäuschung nach dem 0:3. (Foto: SC Preußen Münster)
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Cottbus – Auf ein paar Tage Hoffnung folgte, mal wieder, die kolossale Ernüchterung im Umfeld: Preußen Münster wird in dieser Saison wohl keinen Angriff mehr auf die vorderen Plätze starten. Der verschlafene Start in Cottbus ärgert die Anhängerschaft besonders, zudem verfehlte die Mannschaft erneut die Tor-Vorgabe des Trainers.

Am 28. Oktober strahlte das Preußen-Herz noch – gerade hatte der SCP einen 2:1-Auswärtserfolg beim SV Meppen eingefahren und sich damit mitten im Aufstiegsrennen für eine weitere Woche behauptet. Ein wesentlicher Grund, warum Preußen Münster diese Platzierung nicht halten konnte, ist die eklatante Auswärtsschwäche in der Folgephase.

War die Bilanz der Preußen in der Fremde bis zu jenem Oktobertag mit 13 Punkten aus sieben Spielen herausragend, so gab es seitdem in sechs Spielen nur noch zwei Zähler und dazu eine schlimme Torbilanz von 1:12 Treffern obendrauf. Wahlweise ist die Offensive das Sorgenkind, dann wieder die Defensive. „Die Konstanz hereinzukriegen, das ist nicht so einfach“, sagte dann auch Trainer Marco Antwerpen nach dem 0:3 bei Energie Cottbus am Samstagnachmittag am Mikrofon von „Magenta Sport“. 

Kobylanski: „Heute kam eins zum anderen“

Die über weite Strecken indiskutable Leistung beim spielerisch limitierten Abstiegskandidaten, der aus vier guten Chancen drei Treffer erzielte, rief bei Kritikern schnell wieder eine Frage auf den Plan: Mühen sich die Profis unter dem scheidenden Coach noch so, wie es sein sollte? Auf sicherer Grundlage basiert die Kritik eher nicht, schließlich hatte der SC Preußen in der Vorwoche noch den VfR Aalen mit 4:0 aus dem eigenen Stadion geschossen.

Tabelle

30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3036:39-342
7Würzburg3043:36741
8Münster3037:36141
91. FCK3036:39-341
10Uerdingen3033:43-1041

Und doch ermüdet und frustriert jene launische Ader des SCP die eigenen Fans. Auf einen frühen Torerfolg sind Spiele von Preußen Münster in der Regel Selbstläufer – Rückstände, gerade in der Fremde, setzen den Adlerträgern umgekehrt entscheidend zu. „Heute kam eins zum anderen“, sagte Martin Kobylanski bei seiner Rückkehr nach Cottbus. „Das 1:0 spielt dem Gegner schon in die Karten, beim 2:0 und 3:0 mussten wir dann wieder neu anfangen, in die Zweikämpfe finden...“, resümierte Antwerpen. 

In acht von zehn Spielen ohne Torerfolg

Qualität, aber auch Willenskraft fehlen den Preußen in solchen Phasen. Als Antwerpen nach Spielende offen zugab, in der zweiten Halbzeit „nur nicht das vierte Tor kassieren und sich abschießen lassen zu wollen“, dann entsprach das ein Stück weit auch dem Eingeständnis, nicht mehr an eine Aufholjagd zu glauben. Angesichts der Tatsache, dass Preußen Münster in nunmehr acht (!) der letzten zehn Punktspiele überhaupt kein Tor erzielt hat – das hatte der Coach im Übrigen für Cottbus vorgegeben – wäre das wohl auch vermessen gewesen.

Abschließend stellt sich die spannende Frage, wie der SCP diese Niederlage verarbeitet. Geht es nach der 0:3-Niederlage beim in diesem Jahr bis dato sieglosen Vorletzten, der seine fünf Heimspiele davor allesamt verloren hatte, sofort zurück zur Tagesordnung? Womöglich ist die Welt in drei Tagen, dann empfangen die Westfalen Hansa Rostock unter Flutlicht, schon wieder in Ordnung. Preußen Münster bleibt eben eine Wundertüte. Die allerdings seinen Fans seit jenem 28. Oktober vermehrt negative Überraschungen parat hält. 

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3036:39-342
7Würzburg3043:36741
8Münster3037:36141
91. FCK3036:39-341
10Uerdingen3033:43-1041

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