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Kader-Analyse Teil 1
Preußen Münster: Was kann das neue Team leisten?

Torhüter im Blick... Max Schulze Niehues und Oliver Schnitzler. (Foto: Schulte)
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Münster – Wie steht es Anfang Juli um den Kader der Preußen? Eine Frage, die wahrscheinlich sogar noch mehr Fragezeichen offen lassen wird als in den Vorjahren. Martin Stadelmann wirft einen Blick auf das neue Team der Adler. Hier Teil 1... 

Die Spielzeit 2017/2018 war hart und schmerzhaft für die Adlerträger. Wieder einmal funktionierte die Trainerbesetzung nicht nachhaltig, auch ein so erfahrener Coach wie Benno Möhlmann wurde zum Opfer der Münsteraner Sparmaßnahmen. Trotz starker Rückrunde ging es zum Jahresende für den großen Namen auf der Trainerbank nicht weiter. Für ihn übernahm Marco Antwerpen das Ruder. Als Trainer bisher unterklassig in Erscheinung getreten, als Spieler mit ausgeprägter Preußen-Vergangenheit. Wie Möhlmann gelang Antwerpen die Trendwende, führte Preußen zum souveränen Klassenerhalt. Nun liegt es an ihm, in diesem schwierigen Umfeld langfristig eine Mannschaft aufzubauen, die die Menschen wieder begeistern kann.

Antwerpen imponierte in der Rückrunde mit selten gekannter taktischer Flexibilität, Fünferkette, Viererkette, Dreierabwehr, alleine die verschiedenen Anordnungen der Defensive offenbaren, dass sich der Coach stets punktgenau auf den Gegner vorbereitete. Konstant blieb bei Antwerpen das zentrale Mittelfeld. Hier versuchten sich fast ausschließlich zwei Spieler, eine deutliche Abkehr zum von Möhlmann gespielten 4-1-4-1, in der die Hauptaufgaben der Spielkontrolle, defensiv wie offensiv, auf den Schultern eines Spielers lag. Meist war das Danilo Wiebe, der sich aber in der Rolle nur selten freispielen konnte.

Antwerpen sah dieses Problem und änderte es. Der eigentlich ausgemusterte Sandrino Braun feierte ein nie für möglich gehaltenes Comeback, wurde zum bärenstarken, zuverlässigen Abfangjäger im Zentrum. Er war nun gesetzt, seine Partner wechselten sich regelmäßig ab. Danilo Wiebe, Michele Rizzi, Martin Kobylanski, sie alle zeigten sich mit überwiegend guten Leistungen.

Vorne wurde Hoffmann auf der rechten Seite im Schlussspurt immer besser, getragen wurde die Offensive allerdings vom besten Grimaldi, den es in zweieinhalb Jahren in Münster zu sehen gab. Zwölf Tore in der Rückrunde machten ihn zu einem begehrten Spieler und leider für Münster nicht mehr finanzierbar.

Antwerpen, Metzelder und Öztürk nutzten die Sommerpause, um auf solche Rückschläge und auch notwendige Veränderungen zu reagieren.

Verlassen haben die Preußen mit Grimaldi und Rizzi zwei Stammspieler, etablierte Drittligaspieler, dazu gesellen sich mit Sebastian Mai und Jeron Al-Hazaimeh weitere Spieler, die neben Stephane Tritz sehr häufig einen Platz in der Startaufstellung fanden.

Kompensieren sollen dies hauptsächlich Spieler aus der Regionalliga, aber auch drittligaerprobte Spieler wie Rodrigues Pires, Müller und Schnitzler fanden den Weg an die Hammer Straße. 

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18. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4Halle1823:16733
5U´haching1837:191831
6Münster1828:25329
7Wiesbaden1835:251027
8Rostock1826:27-126

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