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Oft zu null, oft Gegentore
Preußen Münsters überraschende Defensivmischung

(Foto: Schulte)
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Münster – So richtig zu fassen ist der SC Preußen Münster nicht. Oft wurde beim SCP in dieser Saison über Gegentore geklagt, blöde Gegentore dazu. Aber die Zahlen zeigen auch etwas anderes. 

Nach dem 4:0 gegen den VfR Aalen strahlten sie beim SC Preußen Münster eigentlich alle. Der klare Heimsieg war durchaus hart erarbeitet. Fabian Menig wusste natürlich nach dem Abpfiff, wie sich dieses Spiel entwickeln konnte. "Das frühe Tor ist uns entgegengekommen", gab er zu. "Das war souverän, als Team haben wir es gut wegverteidigt." Klar hatte der SCP dann und wann auch mal etwas Glück - oder einfach Können. So zum Beispiel, als Max Schulze Niehues bei einem Aalener Kopfball punktgenau zur Stelle war. 

Es war auch kein Zufall, dass aus dem Spiel heraus für Aalen nur wenig drin war. "Wenn wir Chancen zugelassen haben, dann eher durch Standards", so Torwart Schulze Niehues später. 

Wie auch immer: Das 4:0 war das fünfte Spiel in 2019, das der SCP ohne Gegentor beendete. Nur in Lotte kassierten die Adler einen Treffer, das war dann ausgerechnet der Siegtreffer. 

Wenn man sich die Gegentorflut aus dem Spätherbst und Frühwinter anschaut, muss man sich schon wundern über die plötzliche Defensivstärke. Dabei ist der SCP vor allem zuhause eine Macht. In neun Saisonspielen im Preußenstadion fiel kein Gegentor. Auswärts gelang das dagegen nur in zwei Partien. 

Auch in Toren drückt sich ein Unterschied zwischen Heim- und Auswärtsspielen aus. Mickrige 9 Tore erzielten Gästeteams in Münster. Lediglich Unterhaching (7) und Lotte (6) waren daheim besser. Satte 21 Gegentore kassierte der SCP dagegen auswärts. In 15 Spielen fielen 30 Gegentore - macht im Schnitt zwei Gegentore pro Partie.

Mit insgesamt 11 Spielen ohne Gegentreffer ist der SCP aber insgesamt das zweitstärkste Team der Liga. Nur Halle kommt auf ein Spiel mehr "zu Null". Nur mal zum Vergleich: Der FC Bayern München blieb nur in 8 Spielen ohne Gegentor. Weder in der Bundesliga noch in der 2. Liga war irgendeine Mannschaft häufiger mit weißer Weste aus einem Spiel gegangen als die Preußen.

Wer die noch frischen Erinnerungen an den schlimmen Dezember oder das 0:5 in Karlsruhe im Kopf hat, dürfte über diese Zahlen erstaunt sein. 

Das alles hat sicher auch etwas mit den Umstellungen im Defensivverbund zu tun. Neuerdings tritt der SCP immer häufiger mit der Viererkette auf, zu Jahreseginn rückte Sandrino Braun nach längerer Schaffenspause auch wieder ins Team. Der Abräumer und Zweikämpfer bringt zusätzliche Sicherheit in die Abwehr und gehört nicht ganz zufällig zu den stabilen Säulen - so wie man ihn zu Antwerpens Amtsantritt kennenlernte. Lange Zeit war der 30-Jährige unverzichtbar, dann irgendwann "überspielt". Jetzt ist er wieder da - und wie. Weil auch Simon Scherder wieder zu alter Routine gefunden hat, bleibt der SCP plötzlich wieder ohne Gegentor. 

Am Ende ging es aber einfach nur um die Erleichterung, wieder mal mit einem klaren Sieg vom Platz gehen. Marco Antwerpen: "Uns tut das richtig gut, das ist gut für das Selbstbewusstsein und wertet den Punkt in Uerdingen auf." 

In Cottbus geht es am Samstag direkt weiter. 

Die häufigsten Ergebnisse


4 x 0:0

4 x 3:0

3 x 1:0

 


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Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

SC Preußen Münster