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Enttäuschung beim Preußen-Stürmer
Rufat Dadashov: "Das ist Scheiße"

Rufat Dadashov - ein Tor, viele Chancen. (Foto: Schulte)
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Münster – Nach dem enttäuschenden Auftritt des SC Preußen Münster in Großaspach hatte keiner der Spieler besonders gute Laune. Rufat Dadashov brachte es am Ende ganz schlicht auf den Punkt. "Das war scheiße", so sein Kurz-Fazit nach Abpfiff. 

Die gute Nachricht für Rufat Dadashov: Er brachte mit seinem Wusel-Tor zum 1:2 nach 54 Minuten Hoffnung zurück ins Spiel der Preußen. Im Nachsetzen, im zweiten Anlauf drückte er den Ball per Kopf rein. Seinen Schussversuch wehrte Torwart Kevin Broll noch ab, aber dann war nichts mehr zu machen. Keine Zeit für großen Jubel, Dadashov schnappte sich den Ball, eilte zurück zur Mitte, nur schnell weiter.

Es war der äußerliche Weckruf nach dem internen Donnerwetter in der Kabine. Endlich war der SCP wach. "Wir haben vom Trainer in der Halbzeitpause eine richtige Ansage bekommen", gab Dadashov später zu. "Dann haben wir uns gestrafft."

Tatsächlich war das nun ein anderes Spiel. Plötzlich war der SCP wach und bekam Chancen. Das war zwar eine gute Nachricht, aber ärgerlich trotz allem. Warum erst nach dieser schläfrigen ersten Hälfte? Jetzt rannte der SCP der schweren 0:2-Hypothek hinterher. 

Dadashov selbst bekam immer wieder Szenen. Nach Kobylanski-Zuspiel drehte er sich am Strafraum, brachte den Schuss noch aufs Tor. Nicht wahnsinnig hart geschossen, aber überraschend für Torwart Broll, der den Ball so eben noch zur Ecke lenkte. 

Die nächste gute Szene war dann schon in der 79. Minute. Müller und Dadashov standen plötzlich frei vor Broll. Vermutlich keine gute Sache, denn beide schienen sich gegenseitig zu irritieren, letztlich drückte Dadashov den Ball Richtung Tor, aber Broll rettete mit einem unfassbaren Reflex den Vorsprung. Das Ende ist bekannt. Der direkte Abstoß von Broll setzte Timo Röttger ein, der von Jannik Borgmann weder gestört noch gestoppt wurde und der dann auch noch an Schulze Niehues vorbei zum 3:1 traf.

Typisch für diesen völlig verkorksten Nachmittag der Adler. "Wir sind extrem enttäuscht", so Dadashov später. "Wir hatten noch gute Chancen, aber der Torwart hält einfach gut." Jetzt dürfe man die Köpfe nicht hängen lassen, so Dadashov. "Wir werden das aufarbeiten, dann geht es weiter."

 

 

Für Dadashov war der Treffer zum 1:2 allerdings auch aus persönlichen Gründen gut. Zuletzt hatte er beim 3:0 gegen Wiesbaden getroffen, war seitdem in vier Spielen ohne Torerfolg geblieben. Jetzt ist diese aufkeimende Debatte erst einmal erledigt, obschon sich seine Freude über das Tor in Grenzen halten dürfte. Sieben Saisontore hat der frühere Berliner nun auf dem Konto. 

Und fünf Spiele sind es für die Preußen noch bis zur Winterpause. Davon aber gleich vier (!) Heimspiele: Gegen Braunschweig, Halle, Zwickau und Fortuna Köln. Zwischendrin geht es noch nach Karlsruhe. Ein Vorteil für den SCP? "Weiß ich nicht", so Dadashov. "Auswärts haben wir bisher fast die besseren Spiele gemacht." 

Nun denn: Aussichtsreich ist der Schlussspurt des Jahres allemal. Vorausgesetzt, der Auftritt in Großaspach bleibt eines "dieser Spiele" und damit ein Ausrutscher. 

 


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3. Liga, 19. Spieltag
Preußen Münster - FSV Zwickau
Samstag, 15. Dezember, 14 Uhr
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Tabelle

19. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4Halle1823:16733
5U´haching1837:191831
6Münster1828:25329
7Wiesbaden1835:251027
8Rostock1826:27-126

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