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Laktattest
So startete der SC Preußen Münster wieder ins Training

(Foto: Schulte)
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Münster – Höhepunkte sind diese Termine in der Leichtathletikhalle am Horstmarer Landweg sicher nicht. Aber die Spieler des SC Preußen Münster zogen den Laktattest professionell, aber schwitzend durch. Was war los beim Trainingsauftakt der Adler?

Am Tag nach dem großen Theater um das neue Vereinslogo bestimmte wieder der Sport die Schlagzeilen. Am Mittwoch startete der SC Preußen Münster mit dem Laktattest ins Training. Überraschung direkt zum Start: Michele Rizzi fehlte; und zwar aus gutem Grund. Der ehemaliger Großaspacher hatte den Verein um eine Freigabe gebeten, um bei einem Regionalligisten anzuheuern. Dort winkt ein langfristiger Vertrag samt Perspektive (wir berichteten).

Ersatz könnte René Klingenburg sein. Der 24-Jährige wird eigentlich als Linksaußen geführt. Aber Trainer Marco Antwerpen sagt: "Ich kenne ihn schon, er kann auch als Sechser, Achter oder Zehner spielen." Für zwei Wochen arbeitet Klingenburg jetzt im Training mit und kann sich präsentieren. Für Schalkes U23 machte er im vergangenen Jahr 21 Spiele (3 Tore) in der Oberliga Westfalen. Für RW Ahlen, Schalke und Viktoria Köln absolvierte er aber auch schon 124 Regionalliga-Spiele (11 Tore). 

Am Mittwoch fehlten zwei entschuldigt: Benjamin Schwarz ist krank und Neuzugang Kevin Rodrigues Pires hatte schon vor seinem Wechsel einen Urlaub geplant und darf bis Samstag noch aussetzen.

Neue Gesichter gab's natürlich trotzdem: Rufat Dadashov (Berlin), Niklas Heidemann (Wuppertal), Dominik Lanius (Köln) und die beiden Torhüter Marian Prinz (Leverkusen) und Oliver Schnitzler (Halle) drehten ihre Runden. Dazu gesellte sich Nils Burchardt aus der U23 - und der fast schon "abgeschobene" Tobias Warschewski. Von dem erhofft und erwartet Marco Antwerpen eine Leistungssteigerung und eine höhere Konzentration auf den Sport. Dazu gehöre, so Antwerpen, auch mal ein Umzug von Dortmund nach Münster. Raus aus dem alten Trott. 

Am Morgen, noch vor dem Laktattest, hatte sich das Team zusammengefunden. Sportchef Malte Metzelder, Bernhard Niewöhner als kaufmännischer Geschäftsführer und das Trainerteam schworen die Mannschaft auf die neue Saison ein. "Wir haben den Spielern gesagt, dass wir eine Verantwortung gegenüber den Fans haben", so Trainer Antwerpen. "Und dass sie die Verantwortung dafür tragen, auch die Neuen im Team schnell und gut zu integrieren." 

Am ersten Tag blieben die Neuzugänge noch etwas ruhig, normal für den Einstieg. Das wird sich nach den ersten gemeinsamen Einheiten sicher schnell verändern. Jeweils ein Training auf dem Platz steht bis zum Wochenende an. "Wir gehen das langsam an", so Antwerpen. Immerhin hatten die Spieler ihre Trainingspläne offenbar diszipliniert durchgezogen. Athletiktrainer Christian Krabbe hatte zwischendurch die Daten abgefragt. Und Co-Trainer Kurtulus Öztürk bestätigte mit Blick auf die arbeitenden Spieler: "Wir sind zufrieden, wie sie sich bisher präsentieren." Ein Lieblingstermin sei das natürlich nicht. "Die stehen da schon mit hängenden Schultern rum", grinste Öztürk. 

Im Winter steht ein zweiter Laktattest an, zur Kontrolle und zum Vergleich. Zwar "schieße Laktat keine Tore", wie am Rande des Tests geraunt wurde, doch helfen die Ergebnisse dabei, die Belastung für einzelne Spieler zu dosieren. Öztürk: "Wir wissen dann schon, welche Spieler wir zusammen laufen lassen."  Verletzungen durch Überbelastung könnten so vermieden werden. 

Nach einer Stunde war es vorbei, alles Blut vergossen. Ab Donnerstag geht's auf den Rasen. 

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4Halle1823:16733
5U´haching1837:191831
6Münster1828:25329
7Wiesbaden1835:251027
8Rostock1826:27-126

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