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Piraten/ÖDP
"Sportpark Berg Fidel": Ratsgruppe zieht den Tonfall an...

Blick in die Gästekurve, auch nicht mehr taufrisch. (Foto: Schulte)
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Münster – Am Mittwoch steht im Rat eine lange Liste von Themen an. Zwei davon sind potenziell diskussionswürdig und sind zudem eng verknüpft. Das Wasserversorgungskonzept und der Sportpark Berg Fidel. Der Ton wird schon vorher scharf... 

Am Mittwoch soll im Rat unter anderem der Bebauungsplan für den "Sportpark Berg Fidel" beschlossen werden. Und zugleich auch das Wasserversorgungskonzept (DIPOL) der Stadt, das die Aufgabe von zwei Wasserschutzzonen (Geist und Kinderhaus) vorsieht. 

Beide Themen wurden heiß diskutiert und hängen eng zusammen. Der Sportpark Berg Fidel, der zumindest theoretisch als Standort für ein ausgebautes Preußenstadion vorgesehen ist, grenzt direkt an die Wassergewinnungszone an. Erst durch die Aufgabe dieser Zone wird der Ausbau dort problemlos möglich. 

Vor der entscheidenden Ratssitzung sorgt die Ratsgruppe Piraten/ÖDP für scharfe Töne. Das zweiköpfige Team aus Johannes Schmanck (Piraten) und Franz Pohlmann (ÖDP) teilt mit, dass sie gegen das DIPOL-Konzept stimmen werde. Es gehe dabei doch nur um "nachhaltige Gewinnmaximierung" und "Flächenversiegelung". Die Stadt wolle lediglich "lukratives Bauland" gewinnen, das man "dann zupflastern" könne. 

Allerdings verknüpft die Ratsgruppe ihre Ablehnung eng an den von ihnen so genannten "Preußenpark". Das "Schicksal des Gebiets" an der Hammer Straße sei "bereits klar": "Hier werden ohne Not geschützte Gebiete dem schnöden Mammon geopfert! Die wachsende Stadt und die Mietpreise müssen oft als Argument herhalten, dabei entsteht in diesem Preußenpark keine einzige Wohnung!"

Starker Tobak von der Ratsgruppe, die zumindest mit Blick auf den SCP an der Realität vorbeiargumentiert. Der Stadionstandort ist nämlich keineswegs ein geschütztes Gebiet. Dass dort Wohnungen entstehen könnten, war nur zwischenzeitlich ein politischer Vorschlag im Falle eines vollständigen Fortzugs der Preußen. Der Klub selbst hatte diese Möglichkeit nie diskutiert. 

Fakt ist: Seit 1926 ist das Stadion an dieser Stelle beheimatet und politischer Wille von CDU und Grünen (und vermutlich sogar der übrigen Parteien oder vieler Fans) ist, dass der SCP auch künftig dort spielt. Warum die Ratsgruppe also diesen aggressiven Ton gegenüber dem Stadionstandort anschlägt, ist unverständlich. Zumal das Argument der Ratsgruppe (Münster hatte sich zur flächensparenden Kommune bekannt) auf den Stadionstandort überhaupt nicht zutrifft. Die dort versiegelten Flächen sind überschaubar, stattdessen sollen verschiedene Rasenplätze und ein Bürgerpark errichtet werden - das ist das Gegenteil dessen, was die kleine Ratsgruppe in ihrer Mitteilung suggeriert. 

 

 


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