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"Letter of Intent"
Stadionumbau: Stadt Münster und SC Preußen unterzeichnen Absichtserklärung

Christoph Strässer unterzeichnet die Absichtserklärung. Rechts Oberbürgermeister Markus Lewe. (Foto: Schulte)
Das Preußenstadion. (Foto: Schulte)

Münster – Am Freitagmittag haben Vertreter der Stadt Münster und des SC Preußen den lange erwarteten "Letter of Intent" unterzeichnet. Die Absichtserklärung formuliert den gemeinsamen Willen, das Stadion an der Hammer Straße umzubauen und zu modernisieren. Wir zeigen, was drin steht. 

Sechs Unterschriften trägt der "Letter of Intent", der am Freitagmittag in den Räumen des SC Preußen Münster unterzeichnet wurde. Oberbürgermeister Markus Lewe (CDU) und Stadtkämmerer Alfons Reinkemeier unterzeichneten für die Stadt. Für den Verein taten dies Präsident Christoph Strässer und Aufsichtsrat Frank Westermann, für die KGaA die beiden Geschäftsführer Malte Metzelder und Bernhard Niewöhner.

Mit dem "Letter of Intent" formulieren Stadt und SC Preußen den gemeinsamen Willen, das städtische Stadion umzubauen und zu modernisieren. Grundlage für diesen Umbau ist der Bebauungsplan, der Mitte 2018 beschlossen wurde. 

Die Federführung beim Umbauprojekt übernimmt die Stadt Münster. Die wichtigsten Fragen sind die Entwicklung eines Überlassungsvertrages zwischen Verein und Stadt, der dann auch die rechlichen Rahmenbedingungen (Stichwort EU-Beihilfe) berücksichtigt. Zudem muss ein Nutzungskonzept enwickelt werden, ein Realisierungskonzept mit Maßnahmen und Zeitplan, dann ein genauer Plan zum konkreten und ggf. stufenweisen Ausbau, sowie die Gewinnung zusätzlicher Fördermittel und Investoren. 

Eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe wird alle Maßnahmen mit den beteiligten Fachämtern begleiten, die "strategische Steuerung" des Projekts wird unter Leitung des Oberbürgermeisters stattfinden und durch eine regelmäßig tagende "Vorstandskonferenz" ergänzt. Zudem wird ein operatives Projektteam gegründet. 

Die Absichtserklärung enthält also lediglich den äußeren Rahmen und den gemeinsamen Willen zur Umsetzung, allerdings noch keinerlei konkrete Daten und Zahlen. 

Spannend: Mit dem Letter of Intent will die Stadt Münster auch das bisher reservierte Areal an der Nieberdingstraße als Stadionstandort aufgeben und zur "Entwicklung freigeben". Heißt anders formuliert: Ein Neubau in fernerer Zukunft wäre dort ausgeschlossen.

 

Hier der Letter of Intent im Wortlaut:

Das Stadion an der Hammer Straße hat für den SC Preußen Münster, die Stadt sowie ihre Bevölkerung eine lange Tradition. Mit der 1925 errichteten Heimspielstätte sind nicht nur die wechselvolle Vereinsgeschichte ebenso untrennbar verbunden, sondern auch die emotionalen Stadionerinnerungen zahlloser Preußen-Fans. Um auch künftig dem SC Preußen Münster als Spielstätte zu dienen, beabsichtigen die Stadt und der SC Preußen Münster, das in die Jahre gekommene Stadion sowie das Vereins- und Trainingsgelände zu sanieren. Gemeinsam wollen die Stadt und der SC Preußen Münster das Stadion zu einer modernen und den aktuellen Anforderungen gerecht werdenden Spielstätte für hochklassigen Fußball wei- terentwickeln und um ein dringend benötigtes Nachwuchsleistungszentrum ergänzen.

Grundlage für die Sanierung des Stadion ist der Bebauungsplan Nr. 568 Sportpark Berg Fidel, den der Rat am 04.07.2018 beschlossen hat. Durch ihn sind die planerischen Voraussetzungen für den Stadionausbau bereits geschaffen worden, sodass mit der Umsetzungsplanung und Realisierung ohne zeitliche Verzögerung begonnen werden kann. Für das Jahr 2019 stellt der Rat der Stadt Münster 300.000 Euro für die weitere Planung sowie insgesamt 40 Mio. Euro Investitionskosten (2019 und 2020 jeweils 10 Mio. Euro, in den weiteren Jahren bis zu 20 Mio. Euro zusätzlich) zur Verfügung.

Mit der Modernisierung des Stadions an der Hammer Straße schaffen der SC Preußen Münster und die Stadt Münster gemeinsam die Grundlage für künftige einmalige Stadionerlebnisse und eine Perspektive für den SC Preußen Münster, auch zukünftig in Münsters Zentrum attraktiven Fußball spielen zu können. Damit wird auch die Standortoption Nieberdingstraße der Stadt Münster zur Entwicklung freigegeben.

Prozess

Zur Umsetzung des o.g. Ziels sind folgende noch zu detaillierenden und konkretisierenden Arbeitsschritte erforderlich:

-  Entwicklung von Modellen zur entgeltlichen Überlassung der zu errichtenden baulichen Anlagen unter Beachtung der EU-Beihilfekonformität und Abschlüsse von vertraglichen Vereinbarungen hierzu

-  Erarbeitung eines Nutzungskonzeptes für das Stadion (inkl. Masterplanung und Business-Case-Entwicklung)

-  Erarbeitung eines Realisierungskonzeptes zur Umsetzung des Strukturkonzeptes Sportpark Berg Fidel mit Maßnahmen- und Zeitplanung

-  Zügige Ableitung einer ggf. stufenweise realisierbaren Ausbauplanung zur Umsetzung des Strukturkonzeptes Sportpark Berg Fidel

-  Akquise von FördermittelnundInvestoren

Organisation

Unter Federführung durch die Stadt Münster wird folgende Organisationsstruktur etabliert:

-  Die strategische Steuerung des Projektes wird unter der Leitung des Oberbürgermeisters durch eine regelmäßig tagende Vorstandskonferenz vorgenommen, die aus dem Vertretern des SCP sowie den fachlich beteiligten Beigeordneten der Stadt Münster besteht.

-  Die Stadt Münster wird eine verwaltungsinterne Arbeitsgruppe einsetzen, die die Steuerung und Bearbeitung der Inhalte und Themen aus den jeweiligen Fachämtern verantwortet.

-  Ein operatives Projektteam, das aus der o.g. verwaltungsinterne Arbeitsgruppe und den Vertretern des SCP aus dem operativen Bereich besteht, wird alle Themen und Inhalte koordinieren und abstimmen.

Mit der Unterzeichnung dieses Letter of Intent unterstreichen die Unterzeichnenden die Bedeutung der Realisierung eines Stadions für 20.000 Zuschauer und eines Nachwuchsleistungszentrums und legen das Fundament für eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit zwischen Verein und Stadt.

 


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