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Stürmer von Preußen Münster im Gespräch
Jesse Weißenfels: „In der nächsten Saison will ich neu angreifen!“

Jesse Weißenfels im Training, im Hintergrund Physiotherapeut Dennis Morschel. (Foto: Ahlers)
Jesse Weißenfels. (Foto: Schulte)
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Münster – Als Torjäger der Regionalliga West kam Jesse Weißenfels zum SC Preußen Münster - und entwickelte sich zum Dauerpatienten. Schon jetzt liegt der Fokus beim 23-Jährigen voll und ganz auf der kommenden Saison. „Das Seuchenjahr ist abgehakt“, gibt sich der Stürmer kämpferisch und verrät, welche Personen ihm beim Genesungsprozess besonders unterstützen.

Hallo Jesse! Die wichtigste Frage zuerst: Wie ist dein aktueller Zustand?

Ich drehe tapfer meine Runden im Lauftraining, bin in der Rehabilitation. In dieser Spielzeit wird es wohl nichts mehr mit Einsätzen. Schon die Rückkehr in das Mannschaftstraining wäre ein schöner Erfolg.

Erinnerst du dich an das Westfalenpokal-Halbfinale am 29. April 2015, hier im Preußenstadion? Da hattest du deinen zukünftigen Arbeitgeber aus dem Pokal gekegelt. Wusstest du da schon, dass es zu Preußen Münster geht?

Zugegeben: Mit Carsten Gockel hatte ich schon vorher einmal gesprochen. Es war wohl nicht das schlechteste Empfehlungsschreiben, da noch einmal ein Tor zu machen – auch wenn es Preußen Münster im Endeffekt die Pokalteilnahme gekostet hat. Darauf konnte ich nun wirklich keine Rücksicht nehmen… (lacht)

Jetzt ist ein Jahr vergangen und dein letzter Torerfolg schon elf Monate her. Eine extrem lange Wartezeit…

Es war brutal schwer für mich. Immer wieder kamen Rückschläge, die ich nicht erwartet hatte. Zwischenzeitlich konnte ich in der U23 sogar Spielpraxis sammeln, es fühlte sich so an, als wäre das Tal allmählich durchschritten. Und dann machte der Fuß wieder Probleme. Es war mit Abstand mein schlimmstes und schwierigstes Jahr.

Was hattest du dir insgeheim vom Wechsel zu Preußen Münster erhofft, welche Erwartungen vor dem Verletzungspech an diese Spielzeit gerichtet?

Ich bin davon ausgegangen, dass ich gute Chancen besitze, mich hier als Stammspieler durchzusetzen. Das hatte ich mir auch als Ziel gesetzt. Aber hilft es mir, jetzt im Konjunktiv zu denken? Der Blick zurück tut weh, ich habe vieles verpasst. Das Seuchenjahr ist abgehakt, jetzt gucke ich nur noch nach vorne.

Zumal du ständig in individuelle Laufübungen verstrickt bist, während deine Kollegen nur wenige Meter daneben Spielzüge einstudieren…

Das war am Anfang tatsächlich schwer zu ertragen. Man schielt immer auf das Mannschaftstraining und hofft, bald wieder mitwirken zu können. In den letzten Wochen bin ich nach meiner hartnäckigen Sehnenentzündung im Fuß aber froh, wenn ich ein, zwei Runden schmerzfrei laufen kann.

Wer gibt dir die Kraft und baut dich mental auf, wenn die Sehne im Fuß wieder einmal den Aufstand probt?

Besonders meiner Freundin kann ich einfach nur dankbar sein, dass sie immer für mich da war und ist. Außerdem müssen noch Physiotherapeut Dennis Morschel und Simon Scherder erwähnt werden, das sind tolle Kollegen.

Ja, der Simon Scherder – ein „Seelenverwandter“ im negativen Sinne. Ihr seid echte Leidensgenossen, schleppt euch beide seit Saisonbeginn immer wieder gemeinsam mit euren erlittenen Verletzungen herum.

Wir sind ziemlich aneinandergewachsen, eben weil wir so viel Zeit zusammen verbracht haben. Wir haben uns immer wieder gegenseitig gepusht, sind gute Freunde geworden. Er hatte zuletzt so große Fortschritte verzeichnet und muss jetzt wieder lange warten, ehe er überhaupt wieder trainieren kann. Das ist wahnsinnig schade.

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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
4Halle1823:16733
5U´haching1837:191831
6Münster1828:25329
7Wiesbaden1835:251027
8Rostock1826:27-126

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