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Erstes Tor 2018/2019
Tobias Warschewski trifft für Preußen Münster - und darf durchatmen

Tobias Warschewski. (Foto: Schulte)

Münster – Es war ein gutes Zeichen, das Tobias Warschewski am Sonntag in Greven setzte. Sein Tor im Testspiel gegen Münster 08 war das erste Saisontor des SC Preußen Münster - und für ihn persönlich wichtig. 

Neben der überraschenden Rückkehr von Lucas Cueto (wir berichteten) war Tobias Warschewski die zweite spannende Personalie beim SC Preußen Münster. Übereinstimmend war die sportliche Leitung des SCP der Meinung, Warschewski brauche mal eine Luftveränderung. Die Entwicklung des Stürmers war nach seinem schnellen Höhenflug und der Berufung in die U19-Nationalmannschaft Anfang 2017 etwas ins Stocken geraten. 

Eigentlich wollte der SCP den Spieler, der noch einen Vertrag bis 2020 besitzt, an ein Nachwuchsteam verleihen. Gespräche mit Wolfsburg und Köln liefen, aber (bisher) ergebnislos. Warschewski nahm also vor anderthalb Wochen das Training mit den Adlern auf und nach Lage der Dinge wird er auch in Münster bleiben. 

Seinen neuen Anlauf im Team des Drittligisten untermauerte er am Sonntag auf spektakuläre Weise: Nach sieben Minuten erreichte ihn der Ball auf der linken Strafraumseite. Warschewski drehte sich, sprang, traf den Ball mustergültig - per Fallrückzieher zum 1:0 für den SCP. Es war das erste Tor des SC Preußen in dieser neuen Saison und vom Team gab es reichlich Extra-Lob. Jeder schaute vorbei und verpasste dem 20-Jährigen eine Umarmung. 

Draußen sah es Trainer Marco Antwerpen zufrieden. Warschewski bemühe sich, bestätigte der Trainer. "Er macht einen konzentrierten Eindruck." Genau das hatte das Team vom jungen Stürmer erwartet. Etwas mehr Aufmerksamkeit auf den Sport und auf die eigene Physis. Vielleicht sogar etwas "drahtiger" sei Warschewski geworden, so der Antwerpens Eindruck. In jedem Fall bewegte sich Warschewski in seinen ersten Auftritten beweglich und anspielbar. Gegen Münster 08 kam er zu einigen Chancen, hatte weitere Tore auf dem Fuß. Nicht alles saß, aber das Zeichen, das Warschewski setzte, war für ihn so wichtig wie für den Trainer. 

Dass der Stürmer über Veranlagungen verfügt, galt beim SCP immer als sicher. Und gegen einen einsatzbereiten und konzentrierten Warschewski würde sich beim SC Preußen niemand beklagen. "Vom Hof jagen" wollte den Stürmer ja ohnehin niemand. Das Trainerteam hatte sich zuletzt auch entschieden, Warschewski etwas mehr "Luft" zu geben. Keine Diskussionen, keine ständigen Gespräche, einfach Fußball. Offenbar die richtige Entscheidung des Teams. Auf Warschewski war in den vergangenen zwölf Monaten doch einiges eingeprasselt: Erwartungen von außen und innen. Beim SCP kann er jetzt etwas durchatmen. 

Traumtor durch Tobias Warschewski. (Foto: Schulte)

 

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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
5Halle810:7313
6Karlsruhe88:6213
7Münster812:12012
8TSV 1860816:10611
9F. Köln811:11011

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