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4:0-Heimsieg
Torflaute adé: Preußen Münster schießt sich gegen Aalen frei

Jubel nach dem frühen 1:0. (Foto: Schulte)
René Klingenburg im Zweikampf. (Foto: Schulte)

Münster – Tore und Torschützen waren am Tag vor dem Spiel gegen Aalen ein großes Thema. Vor allem ihre Abwesenheit. Am Samstag dann durfte dann gleich vierfach gejubelt werden, der SCP beendete seine Torflaute. 

Der SC Preußen Münster hat sich mit einem 4:0-Sieg gegen den VfR Aalen wieder zrückgemeldet. Endlich einmal belohnte sich das Team für den Aufwand, den es fast immer betreibt. Und diesmal kehrte auch Abschlussglück und Standard-Stärke zurück. 

Mit jetzt 38 Punkten sprang der SCP zumindest übergangsweise auf Platz 6 der Tabelle. 

Die Preußen, bei denen René Klingenburg nach Gelbsperre zurückkehrte ins Team, legten direkt stark los. Die Gäste fanden nur "schwerfällig" ins Spiel, wie Trainer Rico Schmitt später zugab. Kaum waren die ersten Minuten gespielt, führten die Adler. 

Einen zu kurz geklärten Ball bekam Klingenburg und zog von der Strafraumgrenze ab - 1:0 nach sieben Minuten! 

Endlich mal wieder eine Führung für den SCP.  Das gab auch spürbar Sicherheit. rund 20 Minuten später bekam der SCP sogar die Riesenchance zum 2:0. Lucas Cueto, zuletzt in Duisburg schon mit einem guten Auftritt, nahm den Ball am Fünfmeterraum artistisch an, aber traf nur die Latte! 

Und ach ja: Dann löste der SCP ein "Freilos" in Sachen Fehlentscheidungen ein. Der Ausgleich des VfR nach guten 20 Minuten zählte wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung nicht - dabei war das eben kein Abseits. Diesmal profitierte der SCP von einer Entscheidung. "Das soll sich ja immer ausgleichen und das geht jetzt los...", nahm es Trainer Marco Antwerpen am Ende etwas sarkastisch. Mit seinem Kollegen fühlte er allerdings mit, die Preußen kennen das ja bestens. 

Damit ging es in die Halbzeit. 

Nach dem Wechsel hatte sich Aalen spürbar etwas vorgenommen. "Wir sind dann höher angelaufen", so Gästetrainer Schmitt. "Wir haben dann druckvoll nach vorn gespielt und hatten auch gute Chancen."

Eine davon hätte Petar Sliskovic durchaus zu einem Tor veredeln können. Aber Max Schulze Niehues war stark und auf dem Posten. 

Weil Aalen immer besser wurde und Münster sich weiter zurückzog, klangen aus der Gegengeraden tatsächlich Pfiffe. Unnötig, denn der SCP erarbeitete sich das zweite Tor dank starker Vorarbeit von Tobias Rühle. Der setzte Lucas Cueto ein und der traf zum 2:0 (61.). Die Gelbe Karte für das Ausziehen des Trikots nahm er mit. 

Nur wenige Minuten danach spekulierte Cueto gut - und profitierte von einem verlängerten Kopfball, den er zum 3:0 ins Tor drückte (65.). 

Damit wurde vieles leichter. Kevin Rodrigues Pires kam für Martin Kobylanski ins Spiel und führte sich mit einem starken Distanzschuss direkt gut ein. 

Und Cueto erarbeitete sich auch noch die Chance auf das dritte Tor. Nach 77 Minuten steuerte er plötzlich frei auf Torwart Daniel Bernhardt zu, doch der hatte gut aufgepasst und war dann doch noch den halben Schritt eher am Ball. 

Es war trotzdem nicht vorüber. Den nächsten Freistoß von Rodrigues Pires köpfte Ole Kittner ein - das 4:0 nach 81 Minuten. Schöner Lohn für die Trainingseinheit am Tag zuvor. Endlich wurde der SCP über Standards wieder gefährlich. 

Das war es dann. Aalen verkaufte sich in Münster keineswegs unter Wert, forderte dem SCP alles ab. Aber diesmal machten die Adler ihre Tore zum richtigen Zeitpunkt und waren einfach effektiv. 

Zusehen wollten allerdings nur 5.200 Zuschauer. 

Tabelle

30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3036:39-342
7Würzburg3043:36741
8Münster3037:36141
91. FCK3036:39-341
10Uerdingen3033:43-1041

 

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Würzburger Kickers - Preußen Münster
Samstag, 30. März, 14 Uhr
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Tabelle

30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3036:39-342
7Würzburg3043:36741
8Münster3037:36141
91. FCK3036:39-341
10Uerdingen3033:43-1041

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