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Hansa Rostock zu Besuch
... und wieder hoffen auf das Preußen-Heimgesicht

Gerne wieder: Jubel wie nach dem 1:0 gegen Kaiserslautern durch Niklas Heidemann. (Foto: Schulte)
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Münster – Ziele haben sie ja noch beim SC Preußen Münster. Aber dieser unerklärliche, offensichtlich nicht abstellbare Schlendrian in Sachen Einstellung oder Disziplin macht die Spiele der Preußen zu einer, nun ja, unsicheren Wette. Am Dienstagabend kommt Hansa Rostock, eigentlich ein dankbarer Gegner für die Adler. 

Sie bleiben eine Wundertüte, diese Preußen. Da gibt es die Phasen, in denen eigentlich alle zentralen Themen bearbeitet, geklärt oder sogar gelöst scheinen. Defensiv-Probleme aus dem Dezember? Schienen in 2019 vom Tisch zu sein. Denkste. 

Ein einziges, noch dazu ärgerliches Freistoßtor in Cottbus genügte am vergangenen Samstag, um in der Mannschaft Chaos auszulösen. Statistisch war das Spiel nach vier Minuten verloren, den Deckel drauf schraubte das Team mit dem 0:2 nur wenige Minuten später. Das 0:3 war nur der Sahneklecks.

Dass der SCP in Hälfte zwei alles irgendwie besser machte? Das war am Ende nur eine unbedeutende Randnotiz, denn an den Fakten änderte das nichts. Wenn das 4:0 gegen Aalen den Punkt beim KFC Uerdingen tatsächlich "veredelte", wie es Marco Antwerpen sagte, dann glich das 0:3 in Cottbus den Heimsieg gegen Aalen irgendwie wieder aus. Gerade war das Torverhältnis mal wieder besser anzusehen, war es auch schon wieder kaputt. 

Die zwei Gesichter der Preußen sind Spiegelbild der Saison. Manchmal läuft es gut, aber verlassen kann man sich darauf nicht. Das gilt nicht nur für den SCP, sondern auch für andere Teams der Liga - die viel besser aufgestellten Teams aus Wiesbaden oder Uerdingen sind ja nun wahrlich auch keine Überflieger. 

Im Grunde ziehen nur Karlsruhe und Osnabrück halbwegs ihre Kreise, der Rest der Teams in der oberen Tabellenhälfte sind mal lala, mal prima. Konstanz ist in dieser Liga erstens nicht selbstverständlich und zweitens nur selten zu finden. Also alles irgendwie auch im Lot, oder?

Antwerpen spricht in diesem Zusammenhang immer vom "Plan", den die Spieler umsetzen müssten. Auf den Punkt abrufen, was ständig im Training Thema ist. Damit tut sich das Team offensichtlich schwer. Mal klappt's, dann plötzlich gar nicht. Und was beim SCP eine "Spezialität" im negativen Sinn ist, ist diese seltsame Angewohnheit, nach einem Gegentor gleich die Tore zu öffnen für weitere Gegentreffer. Dabei würde eines ja - wie gesagt - statistisch schon die Niederlage festschreiben. 

Gute Bilanz gegen Rostock

Jetzt kommt der FC Hansa Rostock. Flutlichtspiele gegen die "Kogge" sind immer eine unterhaltsame Sache, wenngleich der Zuschauerandrang am Dienstagabend wohl nicht ganz so groß sein dürfte wie unter anderen Umständen. Dabei spricht die Statistik eigentlich klar für den SCP.

Von bisher 13 Punktspielen gewann der SC Preußen immerhin 7 - bei nur 3 Niederlagen. Daheim sieht die Sache minimal schlechter aus als auswärts. Denn im Preußenstadion verlor der SCP zwei Spiele, auswärts nur eines. 

Rostocks Auswärtsbilanz ist dabei okay. Vier Siegen stehen sechs Niederlagen gegenüber. Zuletzt kam Hansa nur zu einem 0:0 gegen Großaspach, verlor nur eines der jüngsten fünf Spiele. Münster gewann nur eines. In der Tabelle reicht das für Platz 12, aber nur einen Punkt schlechter als der SCP. 

Ach ja, das Hinspiel. Mit 4:1 gewann der SCP. Weil die Preußen damals auf Zack waren und nach sechs Minuten mit 2:0 führten. Also so etwas wie "Cottbus reversed". Das ist normale Drittliga-Ironie. Es war auch das große Spiel von Rufat Dadashov, der in diesem Spiel im September drei Tore erzielte. So stark war der ehemalige Berliner selten. Vor dem Duell gegen Rostock kämpft der Stürmer dagegen mehr um sein Spiel als um sonst etwas. 

Dennoch: Es bleibt beim großen Preußen-Plan, die Saison nicht im Nirgendwo "herzuschenken", sondern ein "Maximum" herauszuholen. So formulierte es der Trainer am Montag im Mediengespräch. Dieses Maximum wäre die Wiederholung der Hinrunden-Ausbeute - gerne "plus 1". Also in der zweiten Hälfte besser sein als in der ersten. 

Nach acht Spielen der Hinrunde stand der SCP auf Platz 8 bei 12 Punkten. Nach acht Spielen der Rückrunde steht der SCP auf Platz 8 bei 9 Punkten. Sie hinken also ein bisschen hinterher. 

 

Hinweise zur Anreise 

Von 16 bis 22 Uhr fahren die Busse der Linie 5 und N82 dafür in Richtung Münster eine Umleitung. 

Sie bleiben zwischen den Haltestellen Vennheideweg und Preußenstadion auf der Hammer Straße, die Fahrt durch Berg Fidel entfällt. Die Haltestellen Drachterstraße, Hülsenbusch und Sporthalle Berg Fidel werden nicht angefahren. Die Stadtwerke empfehlen ihren Fahrgästen, die Haltestellen Preußenstadion oder Alte Reitbahn zu nutzen. In Richtung Hiltrup fahren die Busse wie gewohnt.

Allen Fußballfans empfehlen die Stadtwerke wie immer, auf das Auto zu verzichten und den Bus zu nehmen: Die Linien 1, 5 und 9 halten direkt am Preußenstadion, die 17 an der Siemensstraße. Für den Rückweg setzen die Stadtwerke ergänzend zum Nachtbus N82 Shuttlebusse ein. Die Eintrittskarte gilt dabei auch als Fahrkarte für Bus und Bahn in Münster.


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Spielplan

18.05.2019
1. FC Kaiserslautern
4:2
SV Meppen
Eintracht Braunschweig
1:1
FC Energie Cottbus
FC Carl Zeiss Jena
4:0
TSV 1860 München
FSV Zwickau
2:0
SC Preußen Münster
Fortuna Köln
0:2
SG Sonnenhof Großaspach
KFC Uerdingen
2:3
SV Wehen Wiesbaden
Karlsruher SC
2:3
Hallescher FC
Sportfreunde Lotte
1:2
FC Würzburger Kickers
VfL Osnabrück
1:4
SpVgg Unterhaching
VfR Aalen
1:1
FC Hansa Rostock

 


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Tabelle

38. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
6Rostock3847:46155
7Zwickau3849:47252
8Münster3848:50-252
91. FCK3849:51-251
10U´haching3853:46748

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