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Schalke-Torwart im westline-Interview
Alexander Nübel: "Klar vermissen wir Leon Goretzka"

 

Sprechen wir über die aktuelle Saison des FC Schalke. Gerade noch Vizemeister, jetzt läuft Schalke dagegen Erwartungen und Punkten hinterher. Warum?

Schwierig zu sagen. Zum einen liegt das natürlich an vielen Verletzungen von Spielern. Der Großteil unseres Sturms fehlte allein in sechs, sieben Spielen. Das macht es nicht einfacher, Tore zu schießen. 

Wurden möglicherweise auch Abgänge wie der von Leon Goretzka unterschätzt?

Leon verfügt über eine gewaltige Qualität. Er ist Nationalspieler und von Spielern seiner Sorte gibt es nicht viele. Klar vermissen wir ihn, aber solche Abgänge gehören dazu. Wir haben aber ja auch Qualität dazugewonnen. 

Vor Kurzem ging das Gerücht herum, dass die häufigen Wechsel im Team nicht bei allen Spielern gut ankommen. Ist das so?

Ich habe das von keinem Mitspieler gehört. Wir hatten sehr viele englische Wochen. Da bleibt es nicht aus, dass man rotiert. Wir haben den Kader so zusammengestellt, dass wir rotieren können. Das gehört für mich bei drei Wettbewerben dazu. 

Machen wir einen Strich unter die Hinrunde. Jetzt bereitet sich die Mannschaft in Benidorm auf die Rückrunde vor. Wie geht’s wieder bergauf?

Wir arbeiten vor allem daran, hinten wieder sicher zu stehen und vorne zielstrebiger unsere Tore zu machen. Im vergangenen Jahr waren wir hinten eine Bank. Das müssen wir wieder hinbekommen. Ansonsten arbeiten wir an kleinen Stellschrauben. Taktische Dinge eben.

Wer war eigentlich Ihr Vorbild als Torwart?

Früher war es Jens Lehmann. Jetzt, wo ich selbst auf dem Niveau spielen darf, habe ich eigentlich keines mehr. Klar, auf die deutschen Torhüter schaue ich gerne. Ich sehe mir auch Spiele an und versuche, von ihnen zu lernen Ralf Fährmann ist für mich ebenso ein Vorbild, weil er mir am Anfang geholfen hat. 

Mit Ralf Fährmann kommen Sie also gut klar? 

Ja, unser Verhältnis ist sehr gut. Ich bin ja mit 18 Jahren zu Schalke gekommen, hatte vorher in Paderborn nie gespielt. Andre Breitenreiter und der Torwarttrainer Simon Henzler haben mich mitgenommen. Ich bin hier quasi als Nobody hingekommen und Ralf hat mich sehr gut aufgenommen. Er hat mir geholfen und mir die Nervosität genommen. Ich konnte und kann viel von ihm lernen in jedem Training. Dieses gute Verhältnis pflegen wir aber im gesamten Torwartteam. Wir treiben uns gegenseitig an. Das ist von Vorteil für unsere Arbeit und letztlich auch gut für die ganze Mannschaft. 

Alexander Nübel, vielen Dank für das Interview! 

Alexander Nübel im Schalker Trainingslager mit westline-Reporterin Susanne Weber.

 


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Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
12Mainz 053446:57-1143
13Freiburg3446:61-1536
14Schalke 043437:55-1833
15Augsburg3451:71-2032
16Stuttgart3432:70-3828

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