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Einzelspieler gegen Mannschaft
BVB und Schalke: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile

(Foto: dpa)

Gelsenkirchen – Jahrelang dominierte Borussia Dortmund das Geschehen im Pott. Jetzt aber hat Schalke 04 die Nase vorn – im Derby und in der Tabelle. Susanne Weber und Susanne Hein-Reipen mit Erklärungsansätzen für den Dortmunder Abschwung und den Schalker Aufschwung…

Das jüngste Revierderby war ein nahezu perfektes Spiegelbild der zurückliegenden Saison: Es verdeutlichte aufs Neue, wie sehr der BVB aktuell den eigenen Ansprüchen – zu denen es gehört, die Nummer eins im Pott zu sein – hinterherläuft. Und es unterstrich den grandiosen Aufschwung, der den Schalkern in dieser Saison gelungen ist. 

„Wenn man sich unseren Kader ansieht und vor der Saison gefragt hätte, ob wir das erreichen, was wir bis jetzt geschafft haben, hätten sicherlich nicht viele mit „ja“ geantwortet“, sagte Schalkes Leon Goretzka nach dem Derbysieg. Insbesondere mit Blick auf die durchwachsene Vorsaison der Königsblauen, die auf einem enttäuschenden 10. Platz endete, hätte wohl kaum jemand daran geglaubt, dass Schalke plötzlich erster Verfolger von Rekordmeister Bayern ist und in der Tabelle auf den Dortmunder Erzrivalen herunterblickt.

Genauso wenig hätte jemand für möglich gehalten, dass Borussia Dortmund in dieser Saison so weit hinter den eigenen Erwartungen herläuft. Gut, der BVB steht kurz vor Saisonende auf Platz vier, damit lediglich einen Rang hinter dem der Vorsaison. Tabellarisch sind die Dortmunder damit noch im Soll.

Vom Auftreten her sind sie jedoch meilenweit von den Leistungen der Vorsaison entfernt – auch wenn da ebenfalls nicht immer alles rund lief. Die Auftritte der Borussia auf internationaler Bühne sowie zuletzt insbesondere gegen die Bayern und eben im Revierderby zeigen allen Beteiligten den Negativtrend dieser Saison deutlich auf. Doch wie kommt es zu diesen unterschiedlichen Entwicklungen im Revier?

 

Auf der BVB-Seite zeigte man sich nach der Derbyniederlage abermals ratlos: „Wir können im Moment einfach sehr schwer sagen, woran es liegt. Wir hinterfragen uns natürlich auch. Aber es ist schwer einen konkreten Grund zu benennen“, so BVB-Kapitän Marcel Schmelzer. Für den Schalker Aufschwung dagegen hatte Leon Goretzka prompt eine Antwort parat: „Die positive Entwicklung auf Schalke spricht dafür, dass wir eine geschlossene Teamleistung zeigen, fehlende Qualität, wenn man das so sagen möchte, durch viel Einsatz und taktische Disziplin wieder wegmachen und auch dafür, dass wir mit einem guten Plan in die Spiele gehen.“

Goretzka brachte damit eine alte Fußballerweisheit auf den Punkt: Eine echte Mannschaft erreicht immer mehr als elf Einzelspieler, egal, wie brillant diese sein mögen. „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ wusste schon Aristoteles und das galt auf Schalke schon immer noch etwas mehr als anderswo, wurde doch der größte Erfolg der Vereinsgeschichte, der UEFA-Cup-Sieg 1997, ausschließlich über die ungeheure mannschaftliche Geschlossenheit der Eurofighter erreicht. Auch bei anderen großen königsblauen Spielen wie dem legendären 6:6 gegen Bayern München, dem 5:2 in Mailand oder dem nicht mehr für möglich gehaltenen 4:4 im Hinspiel dominierte nie ein Einzelspieler.

Dass Goretzka das so klar benennt, birgt auch eine gewisse Selbsterkenntnis, denn eigentlich ist genau er einer, der die Fähigkeiten und den Wunsch hat, voranzugehen oder „den Unterschied auszumachen“. Diesen Ansprüchen lief er in der ablaufenden Saison oft hinterher, doch dem Team gelang es, sowohl seine verletzungsbedingten Ausfälle in der Hinrunde als auch das Leistungstief nach der Verkündung seines Wechsels in den Süden aufzufangen.

Während der Mittelfeldstar zurzeit nur ein Mitläufer ist, springen andere Spieler wie Caligiuri oder Naldo mit bestechenden Leistungen in die Bresche und halten den Schalker Motor am Laufen. „Einer rennt für den anderen, jeder kann sich auf seinen Nebenmann verlassen“ freute sich Caligiuri, im Derby Vorbereiter des wichtigen 1:0 durch Konoplyanka, jüngst in einem Interview im Vereinsmagazin Schalker Kreisel.

 

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Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
1FC Bayern3492:286484
2Schalke 043453:371663
3Hoffenheim3466:481855
4Dortmund3464:471755

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