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Stress mit Clemens Tönnies?
Christian Heidel: "An den Haaren herbeigezogen"

Clemens Tönnies und Christian Heidel. (Foto: Schulte)
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Gelsenkirchen – Steht Christian Heidel beim FC Schalke auf der Kippe? Gibt es Ärger mit Clemens Tönnies? Der Schalke-Manager reagierte am Sonntag auf entsprechende Berichte. "Das ist an den Haaren herbeigezogen." 

Es stand in der "Bild". Christian Heidel stehe bei Schalke auf der Kippe. Risse zwischen ihm und Clemens Tönnies würden immer größer. Eine Verlängerung seines bis 2020 laufenden Vertrages sei dem Bericht nach ausgeschlossen und eine vorzeitige Auflösung denkbar. Harter Tobak, auf den Heidel am Sonntag mit klaren Worten reagierte.

Christian Heidel war spürbar mitgenommen. „Ich kann nicht verhindern, was geschrieben wird. Aber zu meinem Verhältnis zu Clemens Tönnies kann ich nur sagen, dass wir ein sehr sehr freundschaftliches Verhältnis haben. Ich glaube, offener als wir zwei miteinander reden, geht es überhaupt gar nicht. Zu unterstellen, er wäre sauer auf mich, ist wirklich komplett an den Haaren herbeigezogen“, so Heidel in den Schalker Katakomben.  

Hauptgrund für die angeblichen internen Misstöne sei dem Medienbericht zufolge die durchwachsene Transferbilanz von Heidel. Einkäufe wie beispielsweise Sebastian Rudy und Omar Mascarell überzeugten bisher nicht. Aus diesem Grund hatte Tönnies vor einigen Wochen auch eine mögliche Verpflichtung eines externen Beraters ins Spiel gebracht. Der "Berater" sollte Heidel bei der Kaderplanung zu Hand gehen. Dies wiederum lehnte Heidel strikt ab. „Bei uns braucht sich niemand zu bewerben“, konterte er damals. Streit hätte es deshalb aber nicht gegeben, unterstrich Heidel am Sonntagabend. 

 

„Ich war ebenfalls nicht sauer auf ihn als es um den Berater ging. Wir haben darüber gesprochen und uns später sogar in den Armen gelegen. Es wird zwischen Clemens Tönnies und mir niemals ein Problem aufkommen. Ich weiß nicht, ob er jemals ein offeneres Verhältnis zu einem seiner Angestellten gehabt hat“, so Heidel weiter.  

Klubrückhalt angeblich ungebrochen

Das im Klub an ihm gezweifelt werde, spüre er ganz und gar nicht: „Wenn ich das Gefühl hätte, dass die Leute hier im Klub nicht hinter mir stehen würden, dann wüsste was ich machen würde. Aber man kann natürlich immer Sachen konstruieren. Da habe ich leider keine Chance, wenn es so geschrieben wird. Aber da muss man Fakten nennen und nicht einfach nur so ein Zeug“, kommentierte Heidel. 

Mit Blick auf die sportliche Situation erklärte der Manager, dass natürlich alle nicht zufrieden seien. Auch er selbst nicht. „Ich habe mir auch nicht gewünscht, dass wir am 18. Spieltag 21 Punkte haben. Wir haben uns alle klar, viel viel mehr ausgerechnet.“ Aber immerhin sei man nun dabei eine Trendwende einzuleiten, der Rückrundenauftakt zumindest geglückt. 

Was seinen 2020 offiziell auslaufenden Vertrag angeht, betonte Heidel abschließend, dass noch genug Zeit bestehe. „Da mache ich mir jetzt absolut noch keine Gedanken. Im Leben würde ich jetzt nicht auf die Idee kommen, mir zu überlegen, was eigentlich am 1. Juli 2020 ist. Das könnt ihr mir glauben.“ 

 


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13Freiburg2939:50-1132
14Augsburg2940:55-1528
15Schalke 042930:47-1727
16Stuttgart2927:61-3421
17Nürnberg2924:54-3018

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