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Trainingslager in Benidorm
Daran muss Schalke weiterhin arbeiten

(Foto: Weber)
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Benirdorm – Der FC Schalke will in der Rückrunde zu alter Stärke zurückfinden. Dafür muss sich aber auch im Training etwas verändern. Angefangen hat die Mannschaft damit nun in Benidorm, doch der Weg ist noch weit…

„Wir sind zu lieb“, räumte Alessandro Schöpf im Rahmen einer Medienrunde in Benidorm ein. Gemeint war damit, dass die Jungs auf dem Trainingsplatz zu behutsam miteinander umgehen. Sowohl was das Zweikampfverhalten auf dem Platz betrifft, also die Intensität, als auch was klare Ansagen untereinander betrifft. Eigentlich sei es normal, dass man sich mal streite auf dem Platz, so Schöpf und ergänzte: „Bei uns fehlt das“.

Zumindest fehlt es den Königsblauen häufig. Am zweiten Trainingstag in Benidorm wurde es zwischenzeitlich lauter. Besonders Daniel Caligiuri nahm hier kein Blatt vor den Mund, wenn ihm Spielzüge seiner Mitspieler nicht passten. 

Vergleicht man das Training der Schalker jedoch mit dem des belgischen Tabellenführers KRC Genk, der sich ebenfalls auf der Hotelanlage Melia Villaitana auf die Rückrunde vorbereitet, wird schnell deutlich, wie viel harmloser es tatsächlich bei den Schalkern zugeht. Beinahe permanent stacheln sich die Spieler des belgischen Erstligaklubs lautstark an, schreien rum, wenn etwas nicht gut ist. Die Spannung ist eine ganz andere.

Schöpf musste darauf angesprochen zugeben: „Ja, ich würde mir wünschen, dass es im Training ab und zu bei uns auch mehr kracht.“ Doch wie leicht ist das umzusetzen? Hier geht es um Eigenschaften, die vor allem Führungsspieler haben sollten. Anführertypen, so einer wie Naldo war. Doch der hat den Klub gerade Richtung Monaco verlassen. Und, so Fährmann, in der Kabine natürlich eine große Lücke hinterlassen.

Umgangston ändert sich

Wenn es um Neuverpflichtungen geht, sollte Schalke besonders diesen Aspekt mitberücksichtigen, denn von dieser Sorte Spielern bedarf es auf Schalke definitiv wieder mehr. Das wird allein beim Betrachten der Trainingseinheiten deutlich. Fährmann betonte zwar, dass Spieler in Führungsrollen hineinwachsen können. Allerdings wisse er auch, dass so etwas nicht von heute auf morgen ginge. Und genau das ist das Problem, viel Zeit hat Schalke nicht.

Für Fahrmann selbst komme es trotzdem bei Neuverpflichtungen mehr auf etwas anderes an: „Sie müssen uns qualitativ weiterhelfen.“ Das sei das Wichtigste. Klar, Qualität sollte ein neuer Spieler haben. Leaderqualitäten wären aber definitiv auch von Vorteil.

Begriffen, dass es etwas rauer zugehen müsse, aber haben die Profis wohl inzwischen alle. Bei einer nicht-öffentlichen Trainingseinheit am Dienstag, hörte man aus der Ferne, dass sich der Umgangston ändert. Langsam wird es also auch bei Schalke auf dem Platz wieder lauter. Ein Schritt in die richtige Richtung ist das auf jeden Fall. Bleibt zu hoffen, dass es so weitergeht und nicht wieder ruhiger wird auf dem Platz…

 


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27. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
13Mainz 052627:45-1830
14Augsburg2637:47-1025
15Schalke 042627:44-1723
16Stuttgart2626:56-3020
17Hannover2624:61-3714

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