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Schalke 04: Leistungssteigerung reicht nicht
Das sagt Huub Stevens nach dem 0:1 gegen RB Leipzig

(Foto: dpa)
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Gelsenkirchen – Der FC Schalke 04 zeigte im ersten Spiel unter Huub Stevens eine deutlich verbesserte Leistung, ging am Ende gegen RB Leipzig aber dennoch erneut mit leeren Händen vom Platz. Das Ergebnis war also wieder enttäuschend, der Auftritt aber macht Mut…

Zufrieden war auf Schalke niemand nach dem Abpfiff gegen RB Leipzig. Schon wieder reichte es für Königsblau nicht, etwas Zählbares aus dem Spiel mitzunehmen. „Es ist enttäuschend. Wenn man das ganze Spiel betrachtet, wäre es gerecht gewesen, einen Punkt zu bekommen. Aber wenn man unten steht, hat man einfach das Quäntchen Glück nicht, das man oben hat“, so Huub Stevens nach dem Abpfiff in den Schalker Katakomben.

Im Spiel hätte seine Mannschaft nicht nur das etwas unglückliche Gegentor verkraften müssen, sondern es sei natürlich auch enttäuschend gewesen, dass das eigene Tor aufgrund einer Abseitsposition nicht zählte. „Es war gut ausgespielt.“ So wie man es sich vorgenommen hatte, führte Stevens weiter aus.

Gut ausgespielt war es auf jeden Fall. Ein toller Pass von Sebastian Rudy landete bei Mark Uth, der frei vorm Gästekeeper stand, allerdings aber eben auch im Abseits. Eine unstrittige, wenngleich auch bittere Entscheidung für Königsblau, den Treffer nicht zu geben. Aber Abseits ist eben Abseits.

Stevens will Positives mitnehmen

Besonders in der Anfangsphase habe seine Mannschaft mit viel Druck und auch Cleverness gespielt. „Das ist das Schalke, was ich gerne sehen will“, so der neue Coach weiter, der anschließend aber auch zugibt, dass sein neuer Job echt hart ist. Mehr noch: „Es ist der schwierigster Job, den ich je erlebt habe. Aber ich hoffe, dass es auch mein letzter ist.“ Schwierig sei er vor allem deshalb, weil er die Jungs mit den Köpfen ganz nach unten vorgefunden habe. „Sie hatten kein Vertrauen mehr. Aber zumindest haben wir es in 48 Stunden geschafft, dass sie die Köpfe frei bekommen und alles gegeben haben. Aber gerade auch deshalb ist es enttäuschend, dass sich die Mannschaft heute wieder nicht belohnen konnte.“

Besonders wichtig für den Klub sei, dass gewisse Tugenden da sind: „Schalke braucht Leidenschaft, Schalke braucht Kampfgeist. Das sind Sachen, die ich heute wieder gesehen habe“, so Stevens weiter.

Ja, Leidenschaft und Kampfgeist, das sind auch Tugenden, die die Fans von der Mannschaft immer wieder einfordern – zuletzt aber zu selten gesehen haben und deshalb auch vor dem Anpfiff mit Bannern noch mal ihren Unmut äußerten: „Den Trainer rasieren, uns in Europa blamieren und Schalke nie kapiert: Söldner aussortieren“, stand dort in großen Buchstaben geschrieben.

Für den Unmut der Anhänger hat Stevens auch Verständnis. „Die sind natürlich aus Liebe zu diesem Verein enttäuscht. Das ist doch ganz klar. Aber ich kann nur das geben, was in mir steckt und so gut es geht helfen. Und das verlange ich eben auch von allen Schalkern. Ich bin hier eingestiegen, obwohl ich es nötig habe. Aber ich habe es auch aus Liebe getan“, so der Coach.

Alles geben, dass will die Mannschaft auf jeden Fall auch. Vor allem soll eines jetzt wieder ganz oben stehen: „Es geht jetzt nur noch gemeinsam. Der Trainer hat deutlich angesprochen, dass wir alle an einem Strang ziehen müssen und das werden wir machen“, so Angreifer Mark Uth, der nach seiner Suspendierung unter Tedesco wieder in der Startelf stand und dabei einen engagierten Eindruck machte.

Nübel erklärt die Ansprache von Stevens

Um den Plan des neuen Trainers voll mitzubekommen, verzichtete Keeper Alexander Nübel jetzt sogar auf einen Einsatz in der U21-Nationalmannschaft. „Ja ich will auf Schalke bleiben und mit der Mannschaft in der Länderspielpause trainieren.“ Vielleicht kein ganz uneigennütziger Gedanke, denn ob Nübel die Nummer eins bleibt, hat Stevens noch nicht final entschieden. Dennoch ist Nübel begeistert vom neuen Trainer und erklärt auch gleich, warum es Dank ihm heute besser lief: „Huub Stevens ist eine große Persönlichkeit. Das wissen wir. Er hat mit seiner Ansprache jedem verdeutlicht, worum es geht. Jetzt ist es wichtig, auch vom Kopf her da zu sein. Das hat er uns klargemacht. Deshalb sind wir mit einem positiven Gedanken auch ins Spiel gegangen und haben es – bis auf das Gegentor – eigentlich auch ganz gut gemacht.

Huubs Ansprache im Vorfeld sei emotional gewesen. „Er hat uns verdeutlicht, dass wir auch Spaß auf dem Platz haben müssen. Das gehört dazu. Ohne Spaß gewinnst du am Ende auch keine Spiele.“ Trotz positiver Gedanken, klappte es gegen Leipzig noch nicht mit einem Sieg, dennoch macht der Auftritt auch Nübel Mut für die kommenden Aufgaben …

Tabelle

30. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
13Freiburg3039:54-1532
14Augsburg3046:55-931
15Schalke 043032:52-2027
16Stuttgart3027:67-4021
17Nürnberg3024:56-3218

 


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