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Torlos gegen Freiburg
Das war das größte Problem des FC Schalke 04

(Foto: dpa)
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Gelsenkirchen – Schalke 04 zeigte gegen den SC Freiburg wahrlich nicht den besten Auftritt. Spielwitz, Tempo und Ideen fehlten. Trotz Unterzahl konnten die Gastgeber aber eine Niederlage verhindern. Am Ende bleibt also ein schmeichelhaftes Remis. Das mussten sich auch Profis und Verantwortliche eingestehen…

Das Spiel gegen Freiburg gehört definitiv zu den schlechteren Auftritten des S04 in dieser Saison. Die Mannschaft wirkte insbesondere im Elf gegen Elf in der ersten Spielhälfte plan- und ideenlos. Über weite Strecken sah es wie ein Krampf für Schalke aus. Die interne Wahrnehmung deckte sich allerdings nur teilweise mit den Eindrücken von außen.

„Wir haben das Spiel nicht als Krampf empfunden“, betonte Mark Uth nach dem Abpfiff in den Schalker Katakomben, räumte aber ein: „Beim Herausspielen von Torchancen haben wir uns schwergetan.“ Freiburg habe sich tief hinten reingestellt und hier müsse man einfach bessere Lösungen finden.

„Das größte Problem war, dass wir keine tiefen Laufwege hatten. Wenn wir nicht in die gefährlichen Zonen kommen, wird es schwer, Tore zu schießen. Und die Rote Karte hat uns dann den Stecker gezogen“, so Uth weiter. Hätte es diese Karte nicht gegeben, ist sich Uth ziemlich sicher, hätte es mit elf Mann im zweiten Durchgang noch für ein Schalker Tor reichen können.

Eine Beschwerde gegen die Schiedsrichterentscheidung sollte dies jedoch nicht sein. „Über die Entscheidung muss man nicht diskutieren“, so Uth. Suat Serdar trat Freiburgs Mike Frantz kurz vor Ende des ersten Durchgangs mit offener Sohle ins Bein und sah danach vollkommen zu Recht Rot.

Tedesco: „Unsererseits ein bisschen wenig“

Ähnlich wie Uth analysierte auch Trainer Tedesco das Spiel nach dem Abpfiff: „Im Elf gegen Elf war es schlichtweg unsererseits ein bisschen wenig. Wir wollten vorwärts verteidigen und die Freiburger immer wieder in der Tiefe attackieren, aber wir hatten schlichtweg die Laufwege nicht. Das war unser Problem.“ Im zweiten Durchgang habe Freiburg dann auf jeden Fall mehr Chancen gehabt. „Durch die Rote Karte mussten wir dann aber auch kompakter stehen“, so Tedesco weiter.

Guido Burgstaller, der zum ersten Mal nach seiner Verletzungspause wieder ein paar Einsatzminute bekam, konnte der Roten Karte auch durchaus etwas Positives abgewinnen: „Wir waren in Unterzahl klar besser als zuvor in Überzahl.“ Die Mentalität habe dann endlich gestimmt.

„Wir müssen uns schon vorwerfen lassen, dass wir im Elf gegen Elf im Offensivspiel nicht so die Ideen gefunden haben. Nach der Roten Karte haben wir den Gegner auf jeden Fall besser gepresst als vorher“, so Burgstaller, wenngleich auch im zweiten Durchgang keine wirklich nennenswerten Chancen kreiert werden konnten.

Aber immerhin blieb auch auf der anderen Seite die Null stehen. Allerdings auch dank einiger guter Reaktionen von Ralf Fährmann – der aber wohl trotzdem schon am Mittwoch den Platz zwischen den Pfosten wieder für Nübel räumen muss.

Vorfreude auf die Champions League bleibt

Trotz des mageren Auftritts gegen Freiburg freut sich das Team auf die kommenden Champions-League-Spiele gegen Manchester City. „Wir spielen zuhause. Champions League ist immer was ganz Besonders. Da werden wir alles raushauen, was wir haben“, so Uth. Und auch für Guido Burgstaller ist das anstehende Achtelfinale ein Highlight: „Jeder kann sich auf das Spiel freuen. Klar, City ist aktuell eine der besten Mannschaften in Europa. Aber wir werden uns auf jeden Fall voll dagegenstemmen und alles rausholen. Die weiße Fahne hissen wir definitiv vorher nicht“, so Burgstaller.

Ist man ehrlich, die Chancen auf ein Weiterkommen in der Champions League sind nicht groß. Das hat der Auftritt der Schalker gegen Freiburg noch mal verdeutlicht. Im Vorfeld aufzugeben, wäre aber definitiv das falsche Signal, nach innen und nach außen. Vorfreude und Kampfeslust sind da schon die besseren und somit auch richtigen Ansätze…

 


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Tabelle

34. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
12Mainz 053446:57-1143
13Freiburg3446:61-1536
14Schalke 043437:55-1833
15Augsburg3451:71-2032
16Stuttgart3432:70-3828

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