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Albtraum und Erleichterung
Mark Uth: „Das ist Wahnsinn“

Mark Uth diskutiert mit dem Schiri. (Foto: dpa)
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Gelsenkirchen – Was für ein Spiel für Schalke und besonders Sommerneuzugang Mark Uth. Seit Saisonbeginn wartete der Ex-Hoffenheimer darauf, sein erstes Bundesligator für die Königsblauen zu erzielen – im Spiel gegen Hannover 96 hat es jetzt endlich geklappt. Einmal, dabei hätte es für Uth am Samstag eigentlich locker für mehr Tore reichen können. Nichtsdestotrotz war die Freude nach dem Spiel ungetrübt …

Dazu: Make Schalke great again! Über Kampf zum Heimsieg gegen Hannover

Klar. Nach dem Spiel durfte Mark Uth endlich mal durchatmen. Sein 3:1 nach 85 Minuten machte den Deckel auf das Spiel gegen Hannover. "Die Erleichterung ist sehr groß. Ich freue mich riesig", so Uth nach dem Spiel gegenüber westline. "Die Fans waren ja sehr geduldig mit mir. Dafür bin ich sehr dankbar. Und jetzt freue ich mich, dass ich endlich was zurückgeben konnte."

Es dauert gegen Hannover bis in die Schlussphase. Nach mehreren misslungenen Anläufen im ersten Durchgang donnerte Mark Uth den Ball endlich in die Maschen. Tooor für Schalke dröhnte es durch die Stadionlautsprecher und der Jubel auf den Rängen war kaum zu bremsen. Offenbar fiel nicht nur dem Spieler ein Stein vom Herzen. Es folgt eine Verbeugung vor den Fans. "Ja, ich wollte damit einfach Danke sagen,“ grinste er. 

Ende gut, alles gut. Damit kann man den Nachmittag auf Schalke beschreiben. Zwischenzeitlich aber war es an diesem Spieltag durchaus frustrierend für die Schalker und insbesondere für Mark Uth, der in der letzten Spielzeit zu den besten Torschützen der Liga zählte. Es schien sogar erst ein richtig bitter böser Nachmittag für Uth zu werden. Nachdem sein erster Treffer im Spiel in der 20. Minute aufgrund einer hauchdünnen Abseitsstellung nicht gewertet wurde, nahmen ihn die Hannoveraner Waldemar Anton und Josip Elez bei einem weiteren Anlauf in der 31. Minute ordentlich in die Zange. Der eine hielt ihn im Strafraum oben fest, der andere grätschte von unten. Keine Chance für den Stürmer und Schiedsrichter Markus Schmidt entschied auf Elfmeter für Schalke. 

Die Freude der Königsblauen hielt jedoch nur wenige Sekunden, denn es wurde der Videoschiedsrichter bemüht. Danach nahm Schmidt den Elfer zurück. "Ich kann nicht verstehen, dass ein Videoassistent da eingreift“, so Heidels Reaktion nach dem Abpfiff in den Katakomben. Uth selbst wollte über diese Szene gar nicht lange sprechen: "Das ist Wahnsinn. Aber gut, es ist jetzt halt so." Ganz nach dem Motto Mund abputzen, weitermachen spielte Uth auch auf dem Platz zielstrebig weiter. Doch das Glück lag in der ersten Halbzeit einfach nicht auf der Seite des gebürtigen Kölners und so ließ er kurz vor dem Halbzeitpfiff noch eine hundertprozentige Chance liegen. Ein eher rabenschwarzer erster Durchgang für den Stürmer. Doch zum Glück hat ein Spiel ja bekanntlich 90 Minuten. Und so sorgte eben der erlösende Treffer fünf Minuten vor dem Ende doch noch für ein Happy End. Lob gab es von Heidel nach dem Abpfiff aber für die gesamten 90 Minuten.

Extra-Lob von Heidel 

"Mark hat ein super Spiel gemacht. Er war immer präsent, immer anspielbar. Nach der Abseitsentscheidung habe ich schon gedacht, der Junge könnte doch auch mal ein bisschen Glück haben. Umso wichtiger war es dann aber, dass er am Ende noch das Tor gemacht hat", so Heidel. "Mein Eindruck ist, dass er immer besser ins Spiel findet.“ 

Uth selbst hofft, dass der Knoten bei ihm und der gesamten Mannschaft jetzt endlich geplatzt ist: "Wir haben ein gutes Spiel in der zweiten Halbzeit gezeigt, viele Chancen herausgespielt. Das war auf jeden Fall sehr wichtig. Und dann haben wir letztendlich auch Tore gemacht. Ein gelungener Abend.“

 

Tabelle

14. Spieltag
PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
11Bayer 041420:25-518
12Freiburg1419:22-317
13Schalke 041415:20-514
14Augsburg1420:23-313
15Nürnberg1414:33-1911

 


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