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Auf Schalke zählt nur noch ein Motto
Mutig: Sebastian Rudy watscht Schalke-Fans ab

Der Schalker Sebastian Rudy. Foto: Guido Kirchner (Guido Kirchner)
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Gelsenkirchen – Viel Zeit hatte Huub Stevens vor seinem ersten Pflichtspiel als Schalke-Coach nach der Entlassung von Domenico Tedesco nicht. Keine 48 Stunden lagen zwischen der offiziellen Verkündung und dem Spiel gegen RB Leipzig. Die ihm bleibende Zeit nutzte der 65-Jährige insbesondere für eine zentrale Ansage, die laut Sebastian Rudy auch die Fans beherzigen sollten …  

Unter Domenico Tedesco kam Sebastian Rudy zuletzt nicht mehr zum Zug. Huub Stevens beorderte den 29-Jährigen gegen RB Leipzig aber zurück in die Startelf und ließ ihn 60 Minuten spielen. Im Vergleich zu seinen letzten Auftritten im königsblauen Trikot zeigte der Ex-Münchner nun, ebenso wie das gesamte Team, zwar eine ansteigende Form, dies schützte ihn aber nicht vor Pfiffen einiger Fans. Diese pfiffen ihn bei seiner Auswechslung aus und zeigten auch durch Banner, u.a. mit der Aufschrift: „Söldner aussortieren“ erneut ihren Unmut. 

Für dieses Verhalten der eigenen Anhänger fand Rudy nach dem Abpfiff gegen Leipzig kritische Worte: „Es ist nicht schön. Wenn man da unten rauskommen will, braucht man jeden einzelnen Fan. Es ist schade, dass sie gerade so agieren. Ich wünsche mir das anders. Ich wünsche mir, egal was ist, dass sie uns den Rücken stärken, weil wir eben nur gemeinsam da unten rauskommen. Wenn die Fans so agieren, fehlen vielleicht ein paar Prozent“, so der 29-Jährige. 

Stichwort "gemeinsam". In diesem Punkt machte Huub Stevens auch der Mannschaft bei Amtsantritt eine klare Ansage, verriet Gerald Asamoah am Samstag und führte anschließend weiter aus: „Es geht darum, dass wir es nur gemeinsam schaffen können. Darauf werden wir achten. Wer nicht mitzieht, ist fehl am Platz. Da haben wir klar gesagt.“ Motto: Nur gemeinsam, wenn man an einem Strang zieht, kann man etwas erreichen. Für einen Teamsport eigentlich ein selbstverständliches Motto, in den vergangenen Wochen war davon auf Schalke jedoch wahrlich nicht viel zu sehen. 

Jetzt aber hat Teamwork und interne Geschlossenheit auf Schalke oberste Priorität. Und das sollen laut Rudy auch die Fans beherzigen. Klar, die Mannschaft habe zuletzt keinen guten Fußball gezeigt, aber man müsse, wie in einer Ehe, in guten und in schlechten Zeiten zueinanderstehen. „Die Fans müssen die Mannschaft immer nach vorne peitschen. Egal was ist.“ Klar sei natürlich trotzdem, dass die Anhänger auch Impulse von der Mannschaft spüren müssen. „Aber ich denke nicht, dass wir uns hängen lassen, sondern alles geben. Wünschenswert wäre deshalb, dass sie in Zukunft voll hinter uns stehen“, so Rudy weiter. 

Dass man sich als Mannschaft den Rückhalt der Fans wünscht ist klar, etwas mutig sind die Aussagen von Rudy natürlich dennoch. Den Eindruck, dass die Mannschaft zuletzt unter Tedesco alles gegeben hat, hatte man schließlich nicht. Und Rudy selbst blieb den Fans in den letzten Monaten auch vieles schuldig. Den uneingeschränkten Rückhalt der königsblauen Anhänger wird sich die Mannschaft also erst wieder erarbeiten müssen. 

Zeigt das Team auf dem Platz aber Tugenden wie Leidenschaft, Kampfgeist und Laufbereitschaft, die Stevens schon gegen Leipzig wieder herauskitzeln konnte, wird es sicherlich nicht allzu lange dauern, bis die Fans auch wieder zu 100 Prozent hinter der Mannschaft stehen.     

 


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PlatzVereinSp.ToreDiff.Pkt.
13Freiburg3039:54-1532
14Augsburg3046:55-931
15Schalke 043032:52-2027
16Stuttgart3027:67-4021
17Nürnberg3024:56-3218

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