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Susanne Hein-Reipen kommentiert
Die Schalke-Kolumne 166: S 04 der Wahnsinn geht weiter

Krefeld – Die Saison 2013/14 neigt sich ihrem Ende zu und am Ende war es für Schalke doch ein ziemlich erfolgreiches Jahr. Susanne Hein-Reipen wirft einen Blick auf turbulente elf Monate, bevor bald 13 schalke-lose Wochen anbrechen...

Normalerweise bietet der geilste Club der Welt genug Stoff (nicht nur) für uns Fankolumnisten, immer neue Themen zu finden und 1.904mal die volle Bandbreite des Fanlebens zu beschreiben, ohne uns zu wiederholen. An dieser Stelle aber steht im 04. Kolumnenjahr der nächste Saisonrückblick an - und wie schon in den Vorjahren ist das passendste Bild für das Schalker Dasein die unglaubliche Reise in einer verrückten königsblauen Achterbahn.

Von Pfefferspray bis zu einer harmonischen und konstruktiven JHV, Knatsch in der Fanszene bis zum Supermarsch von Madrid, nie dagewesenem Verletzungspech bis zu einer tollen Aufholjagd in der Rückrunde wurden alle Insassen durchgewirbelt. Daher bitte einsteigen, anschnallen und festhalten, wenn wir die vergangene Saison noch einmal "Paroli laufen lassen":

Echter Paukenschlag

Die Saison beginnt im Juli auf Schalke mit einem echten Paukenschlag: Nach einer epischen Jahreshauptversammlung unter dem Unglücksstern von viagogo beweist Alexander Jobst, dass er wirklich verstanden hat und kündigt den Vertrag nach nur 9 Tagen fristlos. Ein großer Erfolg, der ohne den beharrlichen Einsatz und die Aufklärungsarbeit der viaNOgo-Initiative sicher nicht eingetreten wäre. Schalke wird damit zum Vorreiter für die Liga; auch Wolfsburg, Leverkusen, Augsburg, Hannover und Bayern entscheiden sich in der Folgezeit gegen die (weitere) Zusammenarbeit mit viagogo. Die S 04-Ticketbörse lebt wieder auf und auch die Bundesliga denkt über eine gemeinsame Ticketplattform nach.

Abschiedsspiel für den Senor

Nach Trainingslager und Testspielen u. a. gegen die rote Brausebrühe aus Salzburg steigt mit rund einjähriger Verspätung das Abschiedsspiel für Seor Ral. So umstritten das Spiel vorher ist, weil der Gegner nicht Real Madrid, sondern "nur" Al Sadd heißt und andere langjährigere Schalker wie Büskens, Nemec oder Wilmots keine vergleichbare Ehrung erfahren haben: Am Schalketag löst sich alles in königsblauem Wohlgefallen auf, als "el Siete" bei der Aufnahme in die Ehrenkabine "blau und weiß ein Leben lang!" radebrecht und seine Kids über den Rasen der Arena tollen.

Nebenbei schießen er und Jule Draxler mit einem zum Niederknien schönen Doppelpack noch das Tor des Jahres und man darf es durchaus als Omen werten, dass es dann Rals ältester Sohn war, der schließlich seinen Vater aus und die "neue 7" Max Meyer einwechselte. "Nääää, watt is datt schön!"

Schauriges Gewürge

Ziemlich unsanft dann die Landung auf dem Boden der Tatsachen im August: Der mühsame 2:0-Sieg in der ersten Runde des DFB-Pokals beim Fünftligisten aus Nöttingen ist ein schauriges Gewürge und auch der Bundesligastart verläuft mit einem mageren Pünktchen im 3:3-Heimremis gegen den HSV und zwei Auswärtsniederlagen in Wolfsburg und Hannover ausgesprochen besch… eiden. Zudem verabschiedet sich der Hunter mit einem Innenbandanriss für Monate aufs Krankenlager und wird bitterlich vermisst.

Der absolute Negativhöhepunkt nicht nur des Monats, sondern der Saison aber ist das Championsleague-Qualifikationsspiel gegen PAOK Saloniki. Zwar wäre das 1:1 gegen die von "unserem" Huub Stevens betreuten und nur aufgrund des Ausschlusses von Metalist Charkow in den Wettbewerb gerutschten Griechen sportlich nicht weiter erwähnenswert, aber in der Mitte der zweiten Halbzeit drängen vier Einsatzzüge der Polizei in die vollbesetzte Schalker Nordkurve, um mit massivem Pfefferspray- und "Mehrzweckstock"-Einsatz eine in Deutschland legale Fahne der befreundeten Ultras von Skopje aus Mazedonien zu konfiszieren, die angeblich volksverhetzend sei und die griechischen Fans zu einem Blocksturm provoziere.

Der Verein verurteilt den absurden und unverhältnismäßigen Einsatz zunächst scharf, knickt dann aber leider verbal vor Innenminister "beleidigte Jägerwurst" ein. Die Diskussion, warum nicht gegen die angeblichen griechischen Chaoten, sondern die friedlichen Schalker eingeschritten wurde, setzt sich bis heute im NRW-Landtag, Fußballforen und Stadien fort; beim Heimsieg gegen Leverkusen tauchen Dutzende von Protestbannern auf. Sportlich die richtige Antwort gibt’s beim 3:2-Auswärtssieg im Geisterspiel in Saloniki. Daraufhin wird personell noch einmal nachgerüstet und mit Kevin-Prince Boateng und Dennis Aogo zwei ausgesprochene Hochkaräter verpflichtet.

Beeindruckende Demonstration

Im September gelingen Schalke nach der Länderspielpause Siege in Mainz (0:1) und gegen Bukarest (3:0), bevor der Superdupertriplesieger mit dem Superduperübertrainer zum Tanz bittet: 0:4 lautet das ernüchternde Ergebnis gegen Bayern, aber zuvor haben rund zweitausend Schalker gruppierungsübergreifend und beeindruckend gegen Polizeigewalt in ihrer Kurve demonstriert. Sie marschieren vor dem Spiel von der Glückauf-Kampfbahn zur Tausend-Freunde-Mauer und setzen ein eindeutiges Zeichen gegen das Unter-den-Tisch-Kehren und Beschönigen des absurden Polizeieinsatzes.

Einsatzleiter Sitzer und Innenminister Jäger müssen die Hells Bells in den Ohren geklungen haben: "Jäger, Deine Zeit ist um!” oder "Sitzer raus!!!” waren die Parolen der Stunde, dazu einige Anleihen in der Biologie mit Bullen und anderen Bauernhof-Nutztieren. Zudem tritt nach UGE und Supporters Club mit der Fan-Ini der nächste Hochkaräter aus dem SFCV aus; Begründung auch hier: Mangelnde Interessenvertretung.

In diesem Monat folgen noch ein 3:1-Pokalsieg im schönen Old-School-Böllenfalltor bei den Lilien aus Darmstadt und eine gefühlte 3:3-Niederlage nach zweimaliger Zwei-Tore-Führung in der Hoffenheimer Fußballretorte.

Marsch durch Basel

Auch der Oktober wird nicht langweilig, beim Auswärtsspiel in Basel gibt es einen beeindruckenden Marsch durch die Stadt, eine kurze Keilerei mit einigen hartgesottenen FCB-Fans, Gummigeschosse satt, eine Kurve in Flammen und sich abseilende Greenpeace-Aktivisten, die gegen Gazproms Fracking-Aktivitäten in der Arktis protestieren. Ach ja, Fußball wird auch noch gespielt: Dank einer schönen Einzelleistung von Julian Draxler zum 1:0 nehmen wir die 3 Punkte mit nach Hause. "Wir lieben alle nur den FC Schalke, unsern Kumpel- und Malocherclub… wir folgen ihm auf allen seinen Wegen, von Emscher bis zum Bosporus!"

Es folgen Siege gegen Augsburg (4:1) und bei den ausgesprochen gastfreundlichen und tapferen Löwen in Braunschweig (2:3, dabei fällt mit Höger der nächste Schalker einem Kreuzbandriss zum Opfer), bevor es im CL-Heimspiel gegen den FC Chelsea kurz und bündig mit 0:3 eins auf die königsblaue Mappe gibt.

Rundum beschissenes Derby

Rund um dieses Spiel wird das Murren über die gelsenkirchengrünen "internationalen Trikots" lauter: Viele Fans finden es grotesk, unsere Schalker Mannschaft in einem ausverkauften, blau und weiß tragenden Tempel in grün zu sehen, während sich der blaue Gegner ganz wie zuhause fühlen darf. Gerade in der CL sollte man doch versuchen, sein Markenzeichen und seine Farben in ganz Europa zu präsentieren und nicht auf der größten internationalen Bühne freiwillig auf seine traditionellen Trikotfarben mit garantiertem Wiedererkennungswert verzichten!

Abgeschlossen wird dieser Monat mit einem rundum beschissenen Derby, in dem die Doofen nicht nur mit 3:1 die Oberhand auf Schalke behalten, sondern auch noch brennende Leuchtspurmunition in die angrenzenden Schalker Familienblöcke schießen, während die Polizei untätig danebensteht. Watzke entzieht darauf hin einigen Lüdenscheider Ultragruppierungen die Auswärtsdauerkarten; später gibt es zahlreiche Stadion- und Geländeverbote.

Gerüchteküche und Problem-Knie

Der November bringt eine sportliche Berg- und Talfahrt: Einem 2:0-Auswärtssieg im eiskalten Berliner Olympiastadion folgen eine 0:3-Klatsche im CL-Spiel bei Chelsea, ein Heimsieg gegen Bremen (3:1), ein aufgrund leichtfertig verdaddelter 2:0-Führung unbefriedigendes 3:3 in Frankfurt, ein grottiges 0:0 im Bukarester Schneetreiben und schlussendlich tatsächlich ein gutes Spiel beim 3:0 über den VfB Stuttgart. Auch Aogo fällt der Schalker Knieseuche anheim und bis zum Saisonende aus, Boateng pilgert zum "Kniestatiker" und in den Medien wird jeden Tag eine neue Transfersau durchs Dorf getrieben und die Gerüchteküche befeuert.

De Bruyne bleibt ein Gerücht, Sam unterschreibt tatsächlich auf Schalke. Der immer mal wieder als Neuzugang propagierte Keeper Giefer von der Düsseldorfer Fortuna ist von Vereinsseite bis heute nicht bestätigt, zumal nach wochenlangen Diskussionen um die Leistungen von Timo Hildebrand und dessen "Hüftprellung" seit dem Stuttgart-Spiel endlich "Ralle" Fährmann im Tor steht und mit tollen Leistungen zum Spieler der Rückrunde avanciert.

Keller öffentlich angezählt

Die weitaus heftigsten Debatten und skurrilsten Medienberichte kreisen aber um die Person unseres Trainers Jens Kellers, der sich entgegen vieler Prophezeiungen und medialen Nebelkerzen immer noch hält. Eigentlich müssten sich bei uns schon Veh, Effenberg und Schaaf um die Trainerbank kloppen, die alle schon als fix vermeldet wurden… Stattdessen wird er im Dezember mehrfach öffentlich angezählt und quasi jedes Spiel zum "Schickssalsspiel" erklärt. Doch obwohl sowohl das Ligaspiel in Gladbach nach einer fragwürdigen gelbroten Karte für Kapitän Höwedes unglücklich (1:2) und das Pokalspiel gegen Hoffenheim vollkommen verdient mit 1:3 verloren werden, sitzt er auch im entscheidenden Match gegen Basel um den Verbleib in der CL noch auf der Bank.

Und siehe da, mit dezenter Unterstützung des Schiris und dem abseitigsten aller Abseitstore (direkt fünf (!) Schalker im Abseits und der Linienrichter auf Ballhöhe *lol*) wurde das Sonntagsgesicht ausgepackt und Basel verdient mit 2:0 nach Hause geschickt. 2:0 hieß es dann auch mit dem letzten Aufgebot - nunmehr fehlten auch Draxler und Höwedes - gegen Freiburg, wobei Kyriakos "die Grätsche" Papadopoulos nach über einjähriger Verletzungspause mit einem Kurzeinsatz ein umjubeltes Comeback gab und anschließend auf dem Vorsängerpodest abgefeiert wurde. Das 0:0 in Nürnberg war dann wieder nur unter Glühweineinfluss zu ertragen.

Positiver Trend

In der Winterpause gibt’s einen kleinen Zoff mit dem ZDF, die es nicht für nötig hielten, auch nur eine einzige der Schalker CL-Begegnungen im Free-TV zu übertragen. Von der von Horst Heldt angekündigten "schonungslosen Generalabrechnung" gelangt nichts an die Öffentlichkeit, aber Keller bleibt Trainer und die Mannschaft startet im Januar mit Siegen im Eiskeller von Hamburg (0:3) und gegen den Vfl Wolfsburg (2:1) in die Rückrunde.

Der positive Trend bei gleichzeitigem Schwächeln der hinrundenstarken Konkurrenten setzt sich im Februar fort, nach einem 2:0-Heimsieg gegen Hannover 96 werden auch aus Leverkusen mit einem hart erkämpften 2:1-Auswärtssieg die drei Punkte entführt. The Hunter is back! Das 0:0 gegen Mainz ist nur ein kleiner Schönheitsfehler, aber dann kommt es knüppeldick: In nur einer Woche gibt es beim 1:6 im Achtelfinalhinspiel der Championsleague gegen die Königlichen aus Madrid und beim 1:5 in München zweimal heftig Prügel. Es sagt einiges aus, dass Ralf Fährmann in beiden Begegnungen noch mit Abstand bester Schalker auf dem Platz ist und natürlich werden sofort wieder die dauerunkenden Stimmen lauter, denen Keller zu traurig guckt und überhaupt nur ein planloser Jugendtrainer ist. Manche glauben offenbar, wir müssten auch mit zeitweise 10 Verletzten zwei der besten Mannschaften der Welt schlagen.

Fans großartig bei Real

Zum Glück hält die Mannschaft dagegen und findet im März mit Siegen gegen Hoffenheim (4:0) und in Augsburg (2:1) wieder in die Erfolgsspur zurück. Am 25. Spieltag wird erstmals der in der Winterpause kaum für möglich gehaltene 3. Platz erobert und bis heute verteidigt. Mit diesem Rückenwind geht es in das Rückspiel gegen Real; auch im ehrwürdigen Estadio Santiago Bernabeu gibt es bei der 3:1-Niederlage eher wenig zu bestellen, dafür geben rund 8.000 mitgereiste Fans in Madrid die allerbeste Visitenkarte ab und legen einen einzigartigen Fanmarsch aufs sonnige Parkett. DATT is‘ Schalke!

Sportlich geht es mit Siegen gegen Braunschweig (3:1) und Hertha (2:0) und einem 0:0 im Derby Lüdenscheid gegen Fährmann heiter weiter; abseits des Platzes kommt Unmut auf: Clemens Tönnies möchte mit der Mannschaft und einigen Koteletts im Gepäck seinen Männerfreund Putin besuchen - und der Verein lanciert die Kampagne "starkes Schalke", die zunächst nur ein neuer Aufguss des Leitbildes zu sein scheint, sich dann aber als unverhohlene Propagandaplattform für SFCV-nahe Kandidaten und Anträge entpuppt. Während die anderen Bewerber für den Wahlausschuss noch nicht einmal eine Eingangsbestätigung haben, startet der SFCV, der in der Winterpause noch unter allgemeiner Skepsis in der Fanszene gelobt hatte, sich "neu aufzustellen" und "auch gegenüber dem Verein offensiver und kritischer aufzutreten", schon eine beispiellose Werbekampagne für seine Kandidaten, Werbevideos und Regionaltreffen inklusive.

Unfaire Parteinahme

Auch "starkes Schalke" empfiehlt kurzzeitig die SFCV-Kandidaten, weil diese für "ein starkes Schalke" und "stabile Strukturen in den Gremien" stünden - ohne die anderen Bewerber überhaupt gefragt zu haben. Die Skepsis und Empörung über diese unfaire einseitige Parteinahme ist groß, nicht nur, weil einer der beworbenen Kandidaten in seinem Video lauthals verkündet, wer den eingeschlagenen Weg nicht mitgehen wolle, könne sich einen anderen Verein suchen. Über dem Ärger über die Kampagne geht die Veröffentlichung der Schalker Konzernbilanz 2013 fast unter, trotz des mit 206,8 Mio. € zweithöchsten Umsatzes der Vereinsgeschichte stehen nur 500.000 € Gewinn unter dem Strich und die Verbindlichkeiten steigen wieder an.

Der April zeigt sich sportlich launisch, der ersatzgeschwächten Schalker Mannschaft schwinden die Kräfte. Einem schwachen 1:1 in Bremen folgt noch ein 2:0-Heimsieg über die Eintracht aus Frankfurt, bei dem alle Augen auf einem am Spielfeldrand um sein Leben kämpfenden Schalker ruhen. Eintrachtfans und Schalker beweisen während der notärztlichen Behandlung viel Respekt und Fingerspitzengefühl; der Betroffene ist glücklicherweise mittlerweile nach einer Operation auf dem Weg der Besserung. Danach folgt die schon fast traditionelle Pleite in Stuttgart (1:3) und nach über zwanzig Jahren erstmals wieder eine unnötige 0:1-Heimniederlage gegen Gladbach.

Debatte um Russland-Besuch

Abseits des Platzes entbrennt die Debatte um einen etwaigen Besuch der Mannschaft beim russischen Präsidenten Putin aufs Neue; die Mehrzahl der Schalker lehnt diese wiederholt von AR-Chef Tönnies ins Gespräch gebrachte ("die Mannschaft möchte gerne den Kreml sehen" - is‘ klar, Clemens) Verbindung des Schalker Namens mit dem russischen Regime (nicht nur) in dieser Zeit des Konflikts in der Ukraine strikt ab.

Darüber hinaus gewinnt die neue Faninitiative Schalke.V.ereint, die sich für faire Informationen und eine lebendige Demokratie auf Schalke einsetzt, zunehmend den Respekt sowohl der Schalker Verantwortlichen als auch zahlreicher Fans: Auf Initiative der Gruppe und dank der Gesprächsbereitschaft des Vereins bleibt den Vereinsmitgliedern eine mehrstündige Debatte zu konträren Satzungsänderungsanträgen rund um Wahlausschuss, Aufsichts- und Ehrenrat erspart, die Gegensätze sollen nun in einem Ausschuss thematisiert und der JHV im nächsten Jahr vorgestellt werden. Zudem gibt Schalke.V.ereint bei einem Infotag in der Glückaufkampfbahn allen WA- und AR-Kandidaten die Möglichkeit zur Vorstellung.

13 Wochen Sommerpause

Dass die Vereinsmitglieder diese sportliche Fairness und konstruktive Sacharbeit zu schätzen wissen und vom Alleinvertretungsanspruch des SFCV nachhaltig die Schnauze voll haben, zeigt sich eindrucksvoll auf der JHV: Einen Tag nach dem wichtigen und verdienten 2:0-Auswärtssieg in Freiburg wählen sie am 110. Vereinsgeburtstag am 04. Mai eine absolute Mehrheit von Kandidaten, die Schalke.V.ereint unterstützen, in den Wahlausschuss. Auch bei der Wahl zum Aufsichtsrat fällt der SFCV-nahe Kandidat durch. Der Schulterschluss eines vianogo-Aktivisten mit dem vor einem Jahr schwer gescholtenen Marketingvorstand Alexander Jobst, die Vertragsverlängerung von Ralle Fährmann und die Aufnahme des grandiosen "Knappenschmieds" und Trainer des Jahres Norbert Elgert in die Ehrenkabine runden eine harmonische JHV ab, die Hoffnung macht auf ein besseres und konstruktiveres Miteinander eines starken und vereinten Schalke! Dem aufgrund einer Nieren-OP der JHV ferngebliebenen Clemens Tönnies an dieser Stelle noch einmal gute Besserung.

Um eine ruhige (okay, sagen wir: eine für Schalker Verhältnisse ruhige) Sommerpause und Planungssicherheit zu haben, bleibt jetzt noch ein letzter Schritt: Gegen die Freunde aus Franken muss noch mindestens ein Punkt her, damit wir die Saison auf dem dritten Tabellenplatz abschließen und sicher in der CL vertreten sind. Daher, liebe Mitschalker: Alle noch einmal den Popo hoch und am Samstag Support bis zum Umfallen! Danach bleiben 13 lange schalkefreie Wochen zur Erholung, da es derzeit nicht nach vielen Schalker WM-Teilnehmern aussieht. Erst am 22. August nimmt unsere ebenso geliebte wie bekloppte Achterbahn wieder Fahrt auf.

Glückauf,

Susanne


Die Autorin:
Susanne Hein-Reipen

Alle Schalker Gast-Kolumnisten

 

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